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Pressemitteilungen April 2018

Pressemitteilung Stadt Bergen 26.04.2018

Regionalmanagement wird fortgesetzt - drei weitere Jahre für Bergens Zukunft

Er bleibt weitere drei Jahre der Regional- und Konversionsmanager für Bad Fallingbostel und die Stadt Bergen: Thomas Rekowski freut sich über den kürzlich eingetroffenen Förderbescheid des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums über 117.000 Euro, die je zur Hälfte von Bund und Land zur Verfügung gestellt werden. Die Landkreise Celle und Heidekreis und die beiden Kommunen unterstützen die Stelle ebenfalls.

Regionalmanagement für drei Jahre verlängert
Regionalmanagement für drei Jahre verlängert

„Mit der weiteren Förderung unseres gemeinsamen Regionalmanagements unterstreichen das Land Niedersachsen und die beiden Landkreise die Bedeutung der Umstrukturierung unserer beiden Kleinstädte nach dem Britenabzug“, lobte Bürgermeister Prokop die Unterstützung, „ich bin überzeugt, dass Herr Rekowski die Entwicklung unserer Region erfolgreich weiter voranbringen wird.“

Doch was ist eigentlich ein Regional- und Konversionsmanager? Konversion bedeutet allgemein in der Stadtplanung „Umnutzung von Gebäuden und Flächen“.
Diese Stelle war im Zuge des Britenabzugs notwendig geworden, um den dadurch entstandenen Leerstand oder vielmehr die zu sanierenden Gebiete in Bergen und Bad Fallingbostel umzustrukturieren und den Prozess tatkräftig zu unterstützen. Doch Rekowskis Stelle bedeutet viel mehr. Er agiert als wichtige Schnittstelle zwischen den Kommunen sowie dem Land und sorgt für den entscheidenden Wissenstransfer. Dies hatte in der Konsequenz organisatorisch als Ergebnis, dass sich der wöchentliche Arbeitseinsatz im Schnitt für je zwei Tage auf die beiden Kommunen konzentriert. Gut ein halbes Jahr habe es gedauert, so der 30-Jährige gebürtige Celler, bis er sich einigermaßen orientiert und eingerichtet hat. Er kümmert er sich zudem um die Abwicklung von Fördermitteln und setzt sich für die Entwicklung und Nachnutzung der örtlichen Sanierungsgebiete ein.

Zusätzlich engagiert er sich für die Stadt Bergen in den Bereichen Wirtschaftsstandortmarketing und versteht sich als Netzwerker zwischen der Stadt und den Interessenvertretern aus Gewerbe, Handel und Dienstleistern. Als Beispiel sei hier die Aktion „Heimatshoppen“ zu nennen, bei der das Einkaufen vor Ort anstelle des Onlinehandels gestärkt werden soll. „Ich verstehe mich als Sprachrohr für die mittelstandsgeprägte Wirtschaft vor Ort, die es zu stärken gilt“, sagt Rekowski. Um dieses Ziel zu erreichen, werde u. a. eine Wirtschaftsstandortbroschüre herausgegeben, in der das Gewerbegebiet „Auf der Schanze“ beworben wird, aber auch zahlreiche Unternehmen aus Bergen porträtiert werden.

 

Foto: Andrea Galonska

Pressemitteilung Stadt Bergen 24.04.2018

„Gemüse-Ackerdemie“: Für eine Generation, die weiß, was sie isst

Natürlich kennen die Zweitklässler der Eugen-Naumann-Schule in Bergen die Ernährungspyramide und wissen, dass Gemüse gesund ist. Wenn ihnen beim Lernen aber eine warme Frühlingsbrise um die Nase weht, wenn sie krumigen Ackerboden und junge Pflanzen in den Fingern haben, dann ist der Unterricht etwas ganz Besonderes.

Gemüseackerdemie
Gemüseackerdemie

„Ackern ist eine ganzheitliche Erfahrung, an der alle Sinne beteiligt sind“, erklärt Ackercoach Jens Clausen von der so genannten GemüseAckerdemie in Potsdam. Kürzlich rückte er zusammen mit vier Ackerhelferinnen und vielen Kisten an Setzlingen und Gemüsesaatgut an und half der Klasse 2a, ihren eigenen Acker zu bepflanzen. Auch die KWS Lochow aus Bergen/Wohlde war als lokaler Sponsor vor Ort und stattete die Kinder mit Ackergeräten und Gießkannen aus. Das bundesweite Projekt GemüseAckerdemie möchte Wissen über Naturzusammenhänge vermitteln, die Wertschätzung von Lebensmitteln stärken und eine gesunde Ernährungsweise fördern. Damit stößt es auf ein reges Interesse. Im inzwischen fünften Projekt-Jahr beteiligen sich bereits mehr als 500 Schulen in Deutschland an der Aktion.

Nach Bergen kommt das Ackerteam in diesem Jahr noch für zwei weitere Pflanzungen. In der Zwischenzeit kümmern sich die Schülerinnen und Schüler der  Klasse 2a mit ihrer Lehrerin Jutta Heins um den Gemüseacker. Auch einige Eltern haben für die Ferienzeit ihre Mithilfe angeboten.

Viele verschiedene Gemüsearten sollen auf dem Schulacker heranwachsen. Neben Klassikern wie Möhren, Erbsen, Kartoffeln und Radieschen zählen auch weniger verbreitete Arten wie Mangold, Gelbe Beete, Pak Choi, Palmkohl, Schwarzwurzeln, Fenchel oder Rauke zu den essbaren Ackerschätzen. Die KWS Lochow steuerte einige Getreideparzellen hinzu.

Verantwortung übernehmen, Rechnen, Beobachten und kräftiges Anpacken: die Kinder sollen lernen, wie viel Aufwand der Gemüseanbau bedeutet. Aber der Spaß bei der Arbeit auf dem Acker soll nicht zu kurz kommen. Das haben Clausens Team und die Schüler mit einer fröhlichen Polonaise bewiesen, mithilfe derer sie die Wege festgetreten haben. Bei kleinen Ratespielen lernten die Kinder Pflanzen und Saatgut kennen und stellten unter anderem fest, dass „Pastinakensamen wie kleine Ufos aussehen“. Der Höhepunkt der wöchentlichen Ackerstunden sind neben der Bewegung an der frischen Luft mit Sicherheit das Naschen direkt vom Feld. „Denn der feine lakritzartige Geschmack von frischen Fenchelblättern ist viel attraktiver, als wenn die Mutter das gegarte Gemüse auf den Tisch bringt “, weiß Jens Clausen aus Erfahrung.

 

Pressemitteilung Stadt Bergen 23.04.2018

Danziger Straße: Ideen-Werkstatt für Bürger

Unter dem Motto „Wir bauen Bergen um!“ findet am 5. Mai 2018 um 15 Uhr eine Ideen-Werkstatt im Zelt auf der neu entstandenen Abrissfläche in der Danziger Straße statt. Am „Tag der Städtebauförderung“ werden Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie die Fachöffentlichkeit über aktuelle Strategien und Maßnahmen der Städtebauförderung informiert.

Luftbild Danziger Straße
Luftbild Danziger Straße

„Vor allem aber soll der Tag der Städtebauförderung zum Mitmachen bei Projekten anregen“, sagt Jan Thomas, Leiter des Fachbereichs Bauen & Umwelt bei der Stadt Bergen. Laut Thomas schaffe der Abriss Freiraum zum Denken. „Was soll künftig hier passieren? Chillen im Park oder Rutschen, Laufen, Klettern?“, fragt Thomas und fordert die Öffentlichkeit auf, eigene Ideen für die Neugestaltung einer Grünfläche bei der Ideen-Werkstatt einzubringen.

Gemeinsam soll die neue grüne Quartiersmitte auf dem Gelände gestaltet und vor Ort Ideen für eine Nachnutzung entwickelt werden. Mit dem Thema haben sich auch Schüler der Hinrich-Wolff-Schule befasst, deren Arbeiten zur Inspiration ausgestellt werden. Ein Informationsstand zur Stadtsanierung, die Möglichkeit, direkt mit den Planern zu sprechen sowie ein Kaffee- und Kuchenbuffet runden die Veranstaltung ab.

Von 14 bis 15 Uhr sowie im Anschluss an den Workshop können sich Interessierte eine Wohnung in den Wohnblöcken gegenüber der „Neuen Mitte“ anschauen. Bei einer Besichtigung (Danziger Straße 22) gibt es Informationen zu geplanten Umbaumaßnahmen mit barrierefreien Angeboten und moderner
Ausstattung.

 

 

Foto: Jan Kramer (JK-Luftaufnahmen)

Pressemitteilung Stadt Bergen 23.04.2018

Familienfest im Bergwerk

Am 28.4.2018 von 13:00 - 18:00 Uhr findet der „Tag der offenen Tür“ in der Jugendfreizeitstätte Bergwerk statt. Bei dem großen Familienfest gibt es jede Menge Mitmachaktionen,
Spiel und Spaß für Groß und Klein, darunter Hüpfburgen, Kinderschminken, Buttons in verschiedenen Größen, Basteln, Töpfern oder Bubble-Fußball. Es gibt auch einen Pedalo Park und jede Menge Spiele zum Ausprobieren.

Logo Bergwerk
Logo Bergwerk

Alle Aktionen sind kostenlos. Bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst vom Grill, Spiralkartoffeln und Zuckerwatte zu kostengünstigen Preisen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

 

 

 

 

 

Pressemitteilung Stadt Bergen 23.04.2018

Saline als außerschulischer Lernort

Vor kurzem hat die dritte Klasse der Dahlhof-Schule Sülze mit ihrem Klassenlehrer Christian Kiwitt die Saline in Sülze besucht. Das Thema „Salzgewinnung“ haben die Kinder im Unterricht behandelt.

Salinenbesuch der dritten Klasse
Salinenbesuch der dritten Klasse

„Wir haben uns auf den Besuch dieses besonderen außerschulischen Lernortes gefreut“, sagt Kiwitt, „nun erhalten die Kinder einen realistischen Eindruck von der harten Arbeit in der Saline.“

Gabriele Link vom Förderverein Saline Sülze führte gemeinsam mit den Kindern Experimente zu den verschiedenen Bereichen der Salzgewinnung durch. Die Verkostung von Siedesalz auf frisch gebackenem Brot gehörte ebenfalls dazu. Der Ausflug habe laut Kiwitt allen großen Spaß gemacht und mache Lust auf weitere Unterrichtsgänge in der Umgebung.  

Pressemitteilung Stadt Bergen 19.04.2018

Spurensuche – Bergens besondere Beziehungen zu den Niederlanden

„Die besonderen Beziehungen der Stadt Bergen zu den Niederlanden sind ein Beispiel dafür, wie aus Feinden Freunde, aus intensiver Konfrontation und Distanz freundschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe wurden”, erklärte Bürgermeister Rainer Prokop anlässlich des Besuches des niederländischen Botschafters Wepke Kingma in Bergen.

Spurensuche
Spurensuche

„Diese langjährigen guten und konstruktiven Beziehungen werden wir weiterentwickeln. Sie betreffen die Gedenkstätte Bergen-Belsen, die deutsch-niederländische militärische Zusammenarbeit, z. B. im Panzerbataillon 414, und das Bergen-Artist-in-Residence-Programm mit jungen niederländischen Autoren”, so Prokop.

 

Am 15. April 2018 hatte Botschafter Kingma gemeinsam mit Stadtschreiber Daan Heerma van Voss und Bürgermeister Prokop Kränze in der Gedenkstätte Bergen-Belsen niedergelegt. Im Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen” betonte der Botschafter es als Verdienst der Ausstellung, „uns auch die Geschichten oder Schicksale jener nach Bergen-Belsen verschleppten Kinder vorzustellen, denen wir neben Anne Frank bislang noch nicht oder nur selten begegnet sind.” Dazu gehöre der 1996 verstorbene niederländische Publizist Ischa Meijer, ein guter Freund der Familie von Stadtschreiber Daan Heerma van Voss. „So schließt sich ein Kreis, wenn Daan, der Ischa nur als Kind gekannt haben kann, in Bergen Stadtschreiber ist und am 4. Mai 2018 als jüngster Autor bisher die Rede zum niederländischen Totengedenken in der Nieuwe Kerk Amsterdam halten wird.”

Kranzniederlegung am 15. April 2018 bei der Gedenkfeier in Bergen-Belsen

 

Bei einer Gesprächsrunde im Stadthaus Bergen, an der neben den Gästen aus Berlin und Amsterdam Fraktionsvorsitzende des Stadtrates, die Kommandeure des deutsch-niederländischen Panzerbataillons, Vertreter der Anne-Frank-Oberschule Bergen und der Stadtbücherei teilnahmen, wurde deutlich, dass niederländische Autoren hier längst keine Unbekannten mehr sind. Schülerinnen und Schüler trafen 2016 Mano Bouzamur, der in seinem Bestseller „Samir, genannt Sam” vom Überleben Anne Franks geträumt hatte.

 

Im Herbst 2017 las Daan Heerma van Voss vor 120 Jugendlichen aus seinem Roman „Abels letzter Krieg”, und letzte Woche brachte er seinen Autoren-Bruder Thomas Heerma van Voss mit nach Bergen zum Krimi-Rätsel „Daan, Thomas und die Detektive” aus dem Thriller „Zeuge des Spiels”. „Dieser literarische Brückenschlag zwischen Bergen und den Niederlanden wiederspiegelt das große Interesse auch der jungen Generation am jeweils anderen Land und hinterlässt neue Spuren”, freute sich Kerstin Strack, didaktische Leiterin der Anne-Frank-Oberschule Bergen.

Besuch des symbolischen Grabes von Anne und Margot Frank

 

Spurensuche, so die Kommandeure des Panzerbataillons 414, Oberstleutnant Marco Niemeyer und sein niederländischer Stellvertreter Major Christian Sievers, bedeuten auch für jede Soldatin und jeden Soldaten, ob nun deutscher oder niederländischer Nationalität, zu erfahren, auf welch historisch bedeutendem Boden er sich in Bergen-Lohheide, in unmittelbarer Nähe zu Bergen-Belsen, bewege. Im Rahmen der politischen Bildung für die Soldaten sei die Auseinandersetzung insbesondere mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen von hoher Bedeutung. Mit Stadtschreiber Daan Heerma van Voss und Soldaten aus beiden Ländern werde es in dieser Woche einen Spaziergang über Teile des Truppenübungsplatzes und der Gedenkstätte Bergen-Belsen geben.

 

„Lassen Sie uns die sozialen Errungenschaften unserer Länder, die starke Position unserer Freundschaft und die eroberte Fähigkeit zum gemeinsamen Gedenken als Teil unserer Freiheit begreifen”, erklärte Botschafter Kingma. Bürgermeister Rainer Prokop betonte abschließend: „Unser Stadtschreiber-Programm wird auch 2019 und 2020 mit einem nächsten niederländischen Autor fortgesetzt. Bei der militärischen Zusammenarbeit unterscheiden sich die Soldaten unserer Länder nur durch ihre Uniform. Das niederländische Totengedenken am 4. Mai wird das Bataillon in Bergen gemeinsam begehen, und mit der Veröffentlichung van Daans Rede in der Nieuwe Kerk in Amsterdam in deutscher Sprache am Tag danach wollen wir einmal mehr die intensiven Beziehungen Bergens zu den Niederlanden unterstreichen.

Pressemitteilung Stadt Bergen 17.04.2018

Frühlingserwachen mit Verkaufsoffenem Sonntag

Bergen ist immer einen Ausflug wert. Besonders am Sonntag, den 29. April 2018. Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ organisiert der Gewerbeverein Bergen in Zusammenarbeit mit dem Museum Römstedthaus einen Verkaufsoffenen Sonntag mit kleinem Rahmenprogramm.

Frühlingserwachen und Verkaufsoffenen Sonntag
Frühlingserwachen und Verkaufsoffenen Sonntag

Um 10 Uhr findet der Gottesdienst der evangelischen St. Lamberti-Kirche – bei schönem Wetter sogar draußen –statt. Anschließend, gegen 11:30 Uhr wird der Maibaum auf dem Marktplatz von der Feuerwehr Bergen in traditioneller Weise aufgestellt. „Wir werden den Maibaum auf traditionelle Weise aufstellen und danach den Maikranz aufhängen “, sagt Mathias Ebel, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Bergen.

Um 12:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung des „Weg des Friedens und der Internationalität“ entlang des Berger Bachers für alle Interessierten statt. Frank Bührmann wird während der Begehung das Projekt erläutern.

Gleichzeitig beginnt das Rahmenprogramm auf dem Friedensplatz, Chrischan der Partyspezialist sorgt für das leibliche Wohl, ein Quiz rund um den Friedensplatz wird veranstaltet und DJ Dancefloor sorgt für den musikalischen Rahmen. Um 15:00 Uhr findet eine Kinderdisco statt.

Um 16:30 Uhr gibt es eine Führung in der Fotoausstellung „Die Briten in Bergen“ im Museum Römstedthaus.

Von 13 bis 18 Uhr öffnen die teilnehmenden Geschäfte in Bergen ihre Türen. „Wir freuen uns über viele Besucher, die uns bei hoffentlich schönem Wetter in Bergen besuchen kommen“, sagt Holger Friedrichs, Vorsitzender des Gewerbevereins Bergen.

Pressemitteilung Stadt Bergen 16.04.2018

"Nichts geht ohne" - Tag der Ehrenamtlichen

„Nichts geht ohne Ehrenamt“, sagt Bürgermeister Rainer Prokop bei dem kürzlich von der Stadt Bergen veranstalteten Tag der Ehrenamtlichen im Stadthaus Bergen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet wurden für ihr Engagement ausgezeichnet.

Tag der Ehrenamtlichen 2018
Tag der Ehrenamtlichen 2018

Besonders die Bereiche oder Institutionen, die noch in den Kinderschuhen stecken, wurden in das Blickfeld der Veranstaltung gerückt. Trefflich gelungen sei das Bürgerengagement besonders in den Bereichen Integration, Seniorenbegleitung, Unterstützung durch Familienhebammen sowie beim Bürgerbusverein. Pastor Axel Stahlmann hebte die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gemeinschaft ebenfalls hervor, betonte aber, dass Menschen schon immer Tätigkeiten wie Familienfürsorge, Altenpflege und ähnliches ausgeübt hätten, was bereits in der Bibel erwähnt werde. „Nur damals gab es noch keinen Bürgerbusverein“, scherzte Stahlmann.

Frank Heins ehrte den Bürgerbusverein Bergen und Lohheide: „Ich beglückwünsche die 17 ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die sich trotz aller Anfangsschwierigkeiten sich der Mammutaufgabe gestellt haben, ein Busangebot zu schaffen, das viele Orte und Ortsteile mit vergleichsweise weiten Wegen berücksichtigt.“ Erfreulich sei, dass die Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg intensiviert werden und eine Linie von und nach Wietzendorf eingerichtet werden konnte. Der Verein ist im Jahr 2013 gegründet worden, die erste fahrplanmäßige Fahrt startete im April 2015.

Diana Habermann vom Familien- und Seniorenservicebüro der Stadt Bergen (FSSB) zeichnete die ehrenamtliche Unterstützung der insgesamt sieben Hebammen vor Ort aus, die in den ersten Wochen nach der Geburt die Willkommensgeschenke der Stadt Bergen an viele junge Familien zuhause verteilen. „162 Geburten wurden im Jahr 2017 melderechtlich erfasst. Davon haben 90 Prozent der Familien mit Neugeborenen ein Willkommenspaket erhalten. Eine sehr gute Quote!“, so Habermann.

Nadja Ohlhoff, ebenfalls vom FSSB beglückwünschte die Seniorenbegleiterinnen und -begleiter, die in ihrer Freizeit älteren Mitbürgerinnen und –bürgern beispielsweise vorlesen, mit ihnen Gesellschaftsspiele spielen, spazieren gehen oder ihnen beim Einkaufen helfen. Ohlhoff weist auf die hohe Nachfrage nach Seniorenbegleitern hin, die derzeit nicht gestemmt werden könne. Jährlich würden Qualifizierungskurse zur Seniorenbegleitung in der evangelischen Familienbildungsstätte Celle im Rahmen der Kooperation vom Senioren- und Pflegestützpunkt Celle und den örtlichen Seniorenservicebüros im Landkreis Celle angeboten. Informationen hierüber seien im FSSB erhältlich.

Rund vierzig Personen in Bergen engagieren sich im Bereich der Integration. Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen, zeichnete die ehrenamtlich Tätigen für ihr breit gefächertes Engagement für Geflüchtete aus: „Sie alle haben sich im Sinne der Sache, nämlich für ein gutes Zusammenleben in Bergen maßgeblich und vielfältig eingesetzt und standen dabei für Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Menschlichkeit ein“, so Legrand. Als Beispiele nannte er die Unterstützung im Bereich der Sprachförderung, der Hausaufgabenhilfe, beim Gemüsegartenprojekt, beim Gitarren-Unterricht, im Schachspielen, aber auch die Hilfestellung beim Finden einer Praktikumsstelle, bei der Wohnungssuche, bei Bewerbungen oder beim Umzug. „Ohne Sie hätte die Stadt Bergen die Situation nicht bewältigen können“, lobte Legrand die Integrationshelferinnen und -helfer.

„Insgesamt war es eine nette Atmosphäre“, sagt Elke Theilmann von der Stadtverwaltung, die den Abend organisiert hat, „wir haben viel positives Feedback hierzu erhalten.“ Die Geehrten erhielten neben einer Urkunde auch ein kleines Geschenk.

Pressemitteilung Stadt Bergen 12.04.2018

Daan, Thomas und die Detektive - Krimi-Rätsel mit Stadtschreiber an der Anne-Frank-Oberschule Bergen

So geht spannender Deutsch-Unterricht auch: Wir lesen gemeinsam aus einem Krimi und blicken dabei in die Wirklichkeit. Wie entscheidet sich Chefermittlerin Hanna Vincennes aus New Orleans: Für das Leben als Polizistin, aber ohne Ehemann, oder für das Leben als Ehefrau, beruflich entehrt? Wer ist der Mörder von Nathalie, der Freundin von Alexander, der nach dem Mord an seiner Mutter Nora aus den Niederlanden nach Louisiana abhaute, dort unter falschem Namen lebt und hauptverdächtig ist? Ist Alexander schuldig oder unschuldig? Ist einer der vielen Freunde Nathalies aus ihren Campus-Affairen der Täter? Warum fliegt Alexanders Vater nach Amerika und ermittelt auf eigene Faust? Ist da etwa was faul?

Die Tippgeber
Die Tippgeber

Am heutigen Vormittag hat in der Anne-Frank-Oberschule eine Krimilesung mit Stadtschreiber Daan Heerma van Voss und seinem Bruder Thomas sowie 40 Schülerinnen und Schülern stattgefunden, die während der Lesung Schritt für Schritt den Mörder entlarven sollten. Bis zuletzt blieb offen, wer wirklich der Täter oder die Täterin war. Vier Schüler haben den Fall schließlich gelöst und den Mörder identifiziert.

Verraten wird dieser aber nicht. Denn die gesellschaftskritische Kriminalgeschichte „Ultimatum”, die Bergens Stadtschreiber Daan Heerma van Voss 2015 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Thomas geschrieben hat, erscheint im August 2018 auf Deutsch bei Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung, Frankfurt am Main. Niko P., Jake, Mattes und Marten haben den richtigen Tipp abgegeben und werden im Sommer jeweils eine von beiden Brüdern signierte deutsche Erstausgabe erhalten. Das Stadtschreiber-Projekt in Bergen wird auch von der Niederländischen Botschaft in Berlin unterstützt. 

Daan: „Anderthalb Jahre saßen wir an drei Tagen in der Woche an einem Tisch, er auf der einen, ich auf der anderen Seite. Es musste eine Einheit in Stil und Komposition geschaffen werden.”

Thomas: „Wir haben alles in demselben Raum und gleichzeitig geschrieben: Wir saßen uns gegenüber, arbeiteten beide an unseren Laptops und bearbeiteten häufig auch Teile des anderen.”

Niko: „Nach einer guten Stunde war ich auf der richtigen Spur. Cool, was die beiden Autoren und die Stadt Bergen gemeinsam mit unserer Schule vorbereitet hatten.”

Pressemitteilung Stadt Bergen 12.04.2018

Demokratie leben! – Projekte bewilligt

Der Begleitausschuss im Programm „Demokratie leben!“ hat kürzlich drei Projekte zur Stärkung des Zusammenlebens bewilligt. Dazu zählen ein Sozialprojekt der Caritas Celle in Kooperation mit der Hinrich-Wolff-Schule und der Eugen-Naumann-Schule, ein Workshop-Tag gegen Cybermobbing, der vom Elternverein der Anne-Frank-Oberschule in Kooperation mit dem Smiley-Verein zur Förderung der Medienkompetenz aus Hannover veranstaltet wird sowie ein Jugendprojekt der Pestalozzi-Stiftung Bergen.

Begleitausschuss
Begleitausschuss

Über neue Projektanträge wird auf der nächsten Sitzung des Begleitausschusses Bergen am 24. Mai 2018 entschieden. Hierzu werden gemeinnützige Vereine, Verbände, Kirchen u.a. eingeladen, Projektanträge einzureichen oder bei Interesse, Ideen und Anregungen Philipp Legrand (Tel. 05051 479 17, E-Mail: philipp.legrand@bergen-online.de) oder Dr. Leyla Ferman (05051/479-81, leyla.ferman@bergen-online.de) zu kontaktieren.

 

Die Aktivitäten spielen sich im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ ab, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.  Aufgabe des Begleitausschusses ist es, Demokratie im Alltag und vor Ort zu fördern und sich aktiv für ein Miteinander zu engagieren. Dabei sollen alle Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden.

 

Der Begleitausschuss besteht aus 15 Mitgliedern aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung. Ein Vertreter des Jugendforums Bergen, das aus 22 Jugendlichen im Alter von 14 bis 27 Jahren besteht, ist ebenfalls Mitglied im Begleitausschuss. Beratende Mitglieder sind Philipp Legrand und Dr. Leyla Ferman.

 

Dem Begleitausschuss Bergen steht ein Fördertopf in Höhe von bis zu 39.000 € für das Jahr 2018 zur Verfügung. Beispielsweise können gemeinnützige Vereine, Verbände oder Kirchen Projekte einreichen, die in diesem Jahr umgesetzt werden und ein Miteinander vor Ort fördern. Neben der Projektbewilligung diskutiert der Begleitausschuss eigene Projektideen und Aktivitäten und verschiedene Möglichkeiten, wie Demokratie gefördert werden kann. 

 

Der Begleitausschuss Bergen hat bereits im Jahr 2017 drei Projekte bewilligt: Den Aufbau einer ezidischen Bibliothek der Ezidischen Gemeinde Bergen, die Einrichtung eines Sprachmobils zur Gegenwart und Geschichte der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der AG Bergen Belsen sowie die Wanderausstellung zur Herkunft von Mitmenschen in Bergen von Unser Bergen. 

"Machen Sie mit", fordert Leyla Ferman Bürgerinnen und Bürger auf, "wenn Sie Ideen haben, wie ein MIteinander von Jung und Alt, Stadt und Land und Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen gefördert werden kann, wenden Sie sich gern an den Begleitausschuss Bergen." Benachteiligte könnten ebenfalls gefördert werden, um gesellschaftlich teilzuhaben. Die Projekte werden in und um Bergen umgsetzt. Bei Projektskizzen- und -anträgen unterstützt die Koordinierungs- und Fachstelle.

 

BMFSFJ DL mit Förderzusatz Logo

Pressemitteilung Stadt Bergen 10.04.2018

Feriensprachcamp 2018

Auch in diesem Jahr findet ein interkulturelles Feriensprachcamp in Bergen statt. In den Sommerferien, vom 30.07.-05.08.2018, wird Kindern der 1. – 4. Jahrgangsstufe ein vielfältiges Programm geboten. Teilnehmen können bis zu 30 Kinder aller Grundschulen in Bergen.

Legostadt Feriensprachcamp 2017
Legostadt Feriensprachcamp 2017

„Ein besonderer Fokus wird dieses Jahr auf das Miteinander in Bergen gelegt“, erläutert Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen. Auf dem Programm steht neben viel Spiel und Spaß auch das Bauen einer Lego-Stadt, Basteln und Bewegung.  Ein gemeinsamer Ausflug findet diesmal nach Celle statt.

 

Das Camp wird, neben vielen ehrenamtlich Engagierten, von pädagogischen Fachkräften von as-courage und der Volkshochschule Celle begleitet.

 

Anmeldungen erfolgen über die an den Schulen ausgeteilten Anmeldebögen oder über die Anmeldebögen zum Feriensprachcamp, die über die Homepage der Stadt Bergen oder  von  Philipp Legrand bezogen werden können. Anmeldungen sind bis zum 30.04.2018 möglich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, muss bei zu großer Nachfrage das Losverfahren entscheiden.

 

Das Feriensprachcamp wird gefördert und unterstützt durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, die Klosterkammer Hannover, die Bürgerstiftung Region Bergen, den Landkreis Celle sowie durch die Stadt Bergen.

 

Foto: Feriensprachcamp 2017, Archivbild Philipp Legrand


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