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Do, 26.10.2017 - 14:00 Uhr

Geführte Pilzwanderung und Pilzeessen

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Pressemitteilung Stadt Bergen 20.10.2017

Bergen wird bekannter

Daan Heerma van Voss: von Bergen nach China

Der Bergen-Artist-in-Residence, Daan Heerma van Voss, reist heute nach Asien: „Ich nehme viel Menschlichkeit, friedliche Stimmung, Weltoffenheit und sympathische Eindrücke aus Bergen nun mit nach China. Danke für die Erlebnisse bei Euch im September!”. – „Eine gute Reise, viele Gespräche und neue Eindrücke, Erfahrungen mit chinesischer Literatur und eine gesunde Rückkehr”, wünscht Bergens Bürgermeister Rainer Prokop dem Autor und dankt ihm dafür, „dass Du im Land der eher offiziellen Sprachregelungen auch Bergen als Stadt des Friedens und der Internationalität erwähnen und unsere kleine Stadt bei manchen der dort ja so vielen Menschen bekannt machen willst. Vermutlich kommst Du mit nächsten literarischen Inspirationen zurück.”

Daan Heerma van Voss
Daan Heerma van Voss

Daan Heerma van Voss ist weltweit unterwegs. Nach seinen Arbeiten in Israel war er im September zwei Wochen in Bergen und schrieb sein Essay „Farbe bekennen – über Hollands Rassismus und glückliche Erwartungen” zu Ende. Es geht um die hitzige Debatte über Sinterklaas und den schwarzen Piet und ob dieser Knecht Ruprecht heutzutage denn noch schwarz aussehen müsse. Die 30 Seiten sind gut in einer Stunde zu lesen. Sie liegen leider nur auf Niederländisch vor und werden über Blendle vertrieben. Am 04. Oktober 2017 schrieb der Autor aber auch über Bergen. Seine erste Kolumne, made in Amsterdam, geben wir hier in deutscher Übersetzung wider.

Wertvolles Leben, von Daan Heerma van Voss, Bergen-Artist-in-Residence

Neben dem Grabstein von Anne Frank, der gut gepflegt und von einem kleinen, aber beständigen Blumenmeer umgeben ist, sind noch viele andere Gräber. Sie sind verwittert, die Namen sind schwer zu lesen. Neben den Steinen: Gras und harte Erde. Blumen liegen hier keine. Warum wird der einen mehr gedacht als den anderen? In meiner Heimatstadt Amsterdam wohne ich zehn Minuten vom Anne Frank Haus entfernt. Die Schlange der Touristen, die vor dem Haus warten, wird immer länger. Jetzt ist sie mehrere Hundert Meter lang und reicht um drei Häuserecken herum. Anne Frank bekam einen Grabstein. Ihre Nachbarn, deren Namen nur schwer lesbar sind, blieben einfache Menschen. Das ist der Unterschied.

 Langsam, beinahe unwirklich langsam, gehen die Massengräber über in eine leicht hügelige grüne Landschaft, durchzogen von märchenhaften lila Tönen. Wir folgen diesem Grün in Richtung Bergen, wo gerade ein Oldtimer-Treffen stattfindet. Klassische Mustangs, zwei K.I.T.T., das Auto von Knight Rider, der US-amerikanischen Action-Kultserie der 80er Jahre. Die Besucher starren bewundernd auf diese Metall-Reliquien und merken gar nicht, dass sie sich ständig in die Vergangenheit begeben. Sie wohnen in Häusern, die vor einem Jahrhundert gebaut wurden, sich gucken Fernseh-Serien, die vor vielen Jahren produziert wurden, sie kaufen Lebensmittel, die letzte Woche geerntet wurden. In Bergen denkt man lieber über das Heute nach. Am Montag ist im Cafe „Jubel und Trubel”. Am Mittwoch kauft man auf dem Markt Fische. Aldi und Lidl, die Nachbarn sind, versuchen sich täglich mit besonderen Schnäppchen zu übertrumpfen. Das Leben ist übersichtlich. Warum sollte man sich an Zeiten erinnern, die so unvorstellbar kompliziert waren?

 Die Antwort geben die Bergener selbst. Jeden Tag wieder beweisen sie, dass auch einfache Menschen ein besonders wertvolles Leben führen. Auch sie verdienen Erinnerung, sollten jemals wieder aus Wiesen Massengräber erwachsen. (Übersetzung ins Deutsche: Ottfried Franke)

Hintergrund: Mit dem 31-jährigen Schriftsteller und Historiker, der bereits vier Romane, mehrere Erzählungen, Essays und Interviews veröffentlicht hat, sind drei mehrwöchige Aufenthalte in Bergen in den Jahren 2017 und 2018 vereinbart. Unterstützt wird das Projekt von der Niederländischen Botschaft in Berlin. Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Bergens Bürgermeister Rainer Prokop und Daan Heerma van Voss wollen auch beim Projekt „Die Kinder von Bergen-Belsen” der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten zusammenarbeiten.

Pressemitteilung Stadt Bergen 13.10.2017

Aqua-Fitness im Stadtbad Bergen

Ab sofort findet im Stadtbad Bergen wieder die Aqua-Fitness im tiefen Wasser statt.

Stadtbad Bergen
Stadtbad Bergen

Immer mittwochs in drei Gruppen von

17.30 Uhr – 18.00 Uhr

18.15 Uhr – 18.45 Uhr

19.00 Uhr – 19.30 Uhr

finden die Aqua-Fitness Einheiten statt.

Das Aqua-Fitness Equipment steht den Teilnehmer/innen zur Verfügung.

Bei einer Kursgebühr von 2,50 € plus Eintritt wird ein schonendes Ganzkörpertraining mit der Übungsleiterin Ute Behrje durchgeführt.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Pressemitteilung Stadt Bergen 10.10.2017

Oktoberfest Ü65-Parties im Stadtgebiet

Zünftig wird es im Stadtgebiet Bergen während der diesjährigen Ü65-Parties, die nämlich ganz unter dem Oktoberfest-Motto stehen. Die Seniorenbetreuerin des Landkreises Celle, Gisa Borchert-Schröder lädt zu einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm mit musikalischen und kulturellen Showeinlagen, Livemusik, Tanz und Kuchen ein.

In der Stadt Bergen finden zwei Veranstaltungen statt. Für Senioren in der Ortschaft Bergen , Becklingen, Belsen, Bleckmar, Dohnsen, Hagen, Nindorf, Offen und Wardböhmen ist der Termin für das Oktoberfest am Donnerstag, den 02. November 2017 von 15 bis 18 Uhr im Stadthaus Bergen statt. Für Altensalzkoth, Eversen, Diesten, Huxahl, Hassel und Sülze gibt es ein Senioren-Oktoberfest im Gasthaus Niedersachsen am Mittwoch, den 1. November 2017 von 15 bis 18 Uhr.

Anmeldungen nimmt die Stadt Bergen (Zulassungsstelle), Harburger Str. 12 entgegen, Tel.: 0 50 51 / 479 73.


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