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Do, 26.10.2017 - 14:00 Uhr

Geführte Pilzwanderung und Pilzeessen

Do, 26.10.2017 - 19:30 Uhr

Nächstes Treffen für Tagesmütter und ...

Sa, 28.10.2017 - 15:30 Uhr

Afternoon Tea im Cafe Sahne

Sa, 28.10.2017 - 20:00 Uhr

voxenstopp - A-Cappella



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23.12.15

Für Bergen, für Deutschland und wohl für einen großen Teil der Welt neigt sich ein turbulentes Jahr dem Ende. Das bevorstehende Weihnachtsfest und auch der Jahreswechsel geben vielen von uns die Möglichkeit, einmal innezuhalten und uns um das eigentlich Wichtige im Leben zu kümmern, um Familie und Freunde. Ich möchte diese Zeit auch  zum Anlass nehmen, mich bei Ihnen ganz herzlich für den so wertvollen Einsatz für Ihre Mitmenschen zu bedanken, ganz gleich in welchem Bereich, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, ob im Verein, in einer Organisation oder im Beruf.

Ich freue mich auf Bewährtes und auch Neues in 2016!

Im Namen der Stadt Bergen und auch persönlich wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten und erfolgreichen Start in das kommende Jahr.

20151223 weihnachten

Ihr Rainer Prokop

19.12.15 Dank und Anerkennung

Heute erreichte mich einen bemerkenswerte Nachricht per Mail, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. JedesWort darin kann von mir nur bestätigt und geteilt werden. Was Hauptamtliche und Ehrenamtliche zur Zeit für die betroffenen Menschen und damit für uns alles leisten, ist einfach großartig.

"Betreff: Dank an das Sozialamt

Lieber Herr Prokop.
ich möchte Sie bitten, meinen allergrößten Dank an die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die für die Versorgung der Flüchtlinge zuständig sind,
auszurichten!
Es ist sind viel mehr und andere Anforderungen, die an alle gestellt
werden.  Alle geben sich große Mühe, die immer neuen Probleme zusammen
mit den ehrenamtlich engagierten Betreuern zu lösen.
Ich nehme den freundlichen Umgangston mit Dankbarkeit wahr. Mein
ausdrücklicher Dank gilt dem Sozialamt und Frank Heins in seiner
leitenden Funktion.
Ich wünsche ihnen viel Kraft und manchmal ein Lächeln der Betreuten...
Ich wünsche allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass sie an den
Weihnachtstagen einmal durchatmen und an sich und ihre Familien denken
können!
Frohe Weihnachten und ein tatkräftiges Neues Jahr
wünscht allen Elke von Meding"

Auch den guten Wünschen für die bevotstehende besondere Zeit schließt sich an
Ihr Rainer Prokop

17.12.15 Bauprojekt Mozartstraße, Flüchtlinge

Unter Berücksichtigung der bisher aufgenommenen Flüchtlinge werden bis Ende März 2016 im Landkreis Celle weitere 1238 Menschen erwartet. Bergen wird davon 81 bekommen. Wir sind zuversichtlich, auch für diese „Neuen“ dezentral im Stadtgebiet Wohnungen zur Verfügung stellen zu können. Dank allen, die das ermöglichen.

Die Lebenshilfe Celle hat jetzt Einzelheiten zum geplanten Bauprojekt in Bergen veröffentlicht: Das neue Haus in der Mozartstraße soll ab dem Jahr 2017 genutzt werden. Es wird ein zweigeschossiger Neubau mit 24 Zimmern. Diese sind rollstuhlgeeignet. Die erforderlichen Gemeinschaftsräume werden bedarfsgrecht ausgestattet und verfügen über kleine Küchenzeilen. Im Haus befinden sich zwei weitere Appartmentwohnungen mit seperatem Zugang. Diese Wohnungen können für das „Ambulant Betreute Wohnen“ oder für Wohntraining genutzt werden. Die Wohnstätte hat eine Nettogrundfläche von rd. 1300 qm auf einem Grundstück von 3021 qm. Der größte Teil der künftigen Mieter/innen arbeitet in der Werkstatt der Lebenshilfe im Goldbergweg hier in Bergen. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung der Aktivitäten in unserer Stadt.

20151217 Lebenshilfe"Wohnstätte Mozartstraße" in Bergen. Quelle: Lebenshilfe Celle gGmbH


Ihr Rainer Prokop

11.12.15 Akuelles

Aktuelles in Kurzform:
-           Stadtentwicklung: Noch ist nicht sicher, mit welchem Investor wir über die Zukunft von 564 leeren Wohnungen verhandeln dürfen. Die Eigentumsfrage ist nicht entschieden, soll aber bis Februar 2016 entschieden sein, angeblich gibt es bereits eine Einigung zwischen den Vertragspartnern.
-           Alle  25 Neubau-Häuser und Doppelhaushälften in Wohlde haben inzwischen Erwerber gefunden. Einige Kaufverträge müssen noch umgesetzt werden. Das gilt leider nicht für die Wohnanlage der SEB im Horstweg. Da setzen wir darauf, dass die geplante Neugestaltung des Wohnviertels eine Wende bringt. Auch die Vermarktung der „Lindhorsthäuser“ läuft dem Vernehmen nach gut. Ab Januar geht die Wohnanlage in Offen offensiv auf den Markt.
-           Aktuell sind in Bergen 155 Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht. Weitere Menschen werden folgen. Es bleibt weiter bei einer dezentralen Unterbringung.
Wir arbeiten im Augenblick an einem Vorschlag, für Betreuung, Beratung und Begegnung der Flüchtlinge untereinander, aber auch mit den vielen ehren- und hauptamtlichen Betreuern eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen.

(Fortsetzung folgt)

Ihr Rainer Prokop

08.12.15 Haushalt 2016

Die Grundlage für alle politischen Entscheidungen und für die Verwaltung hat der Rat der Stadt Bergen heute Abend für das Jahr 2016 mit dem Beschluss über den Haushalt gelegt. Nicht einstimmig, aber mit klarer Mehrheit haben die Abgeordneten die vorbereitenden Arbeiten in den verschiedenen Gremien der Stadt gebilligt.
Geplanten Einnahmen in Höhe von rd. 19 Mio € stehen Ausgaben in Höhe von 20,6 Mio € gegenüber. Das Fehl wollen wir durch eine ganz besonders sparsame Haushaltsführung im Laufe des Jahres noch beseitigen oder zumindest doch wesentlich verringern. So dürfen die Haushaltsansätze nur bis zu jeweils 90% durch die Mitarbeiter/innen ausgeschöpft werden. Alles, was darüber hinausgeht, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Bürgermeisters. Mit dieser verwaltungsinternen Anordnung haben wir vor etlichen Jahren schon einmal ein Defizit stark vermindern können.

Im investiven Bereich stehen geplanten Einnahmen von rd. 7,2 Mio € Ausgaben in Höhe von 10,2 Mio € gegenüber. Der Löwenanteil daran ist unser Stadtumbau, der dem Britenabzug geschuldet ist.
Hier laufen die Verhandlungen und Planungen auf Hochtouren. Sobald vorzeigbare Ergebnisse vorliegen, werde ich auch hier berichten.

Absolut nicht sicher absehbar ist der finanzielle Aufwand, den wir für die Unterbringung und Betreuung der ankommenden Flüchtlinge aufbringen müssen. Zwar bekommen wir die meisten Auslagen vom Land über den Landkreis Celle wieder erstattet, doch wird ein nennenswerter Beitrag auch von der Stadt zu tragen sein.

Ihr Rainer Prokop

03.12.15 ELW Ortswehr Bergen, Feuerspektakel

Gestern wurde ein neuer Einsatzleitwagen an die Ortsfeuerwehr Bergen übergeben. Das Fahrzeug wird bei Schadensfällen vor Ort, aber auch kreisweit eingesetzt. Hier ein Bericht auf der Internetseite der Kreisfeuerwehr: ELW übergeben

Das Aktionsbündnis gegen Trassenneubau lädt ein:

"Zu einem vorweihnachtlichen Feuerspektakel lädt das Aktionsbündnis gegen Trassenneubau am Sonnabend, dem 12. Dezember ein. Auf dem Feuerplatz in Nindorf wird ab 18 Uhr ein "Leuchtfeuer" brennen. Damit sollen die 500 Protestkreuze, die in der Region zwischen Wietzendorf und Celle noch immer zu sehen sind, symbolisch verbrannt werden. "Wir haben unser Ziel 'Ausbau statt Neubau' erreicht", Jan-Hendrik Hohls, der Vorsitzende des Bündnisses. "Natürlich können wir die mit Farbe bestrichenen Kreuze nicht einfach verbrennen, deshalb wird es zwar ein großes Leuchtfeuer geben, allerdings nur mit Brennholz." Dieses Lichtzeichen soll die Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass die Mitglieder zusammen mit der Bevölkerung und Vertretern aus Politik und Verbänden erfolgreich gegen die Zerstörung der Heimat gekämpft haben. "Aus diesem Grund laden wir die Öffentlichkeit ein, mit uns zusammen dieses Ergebnis am Feuer bei einer Bratwurst und einem Glühwein zu feiern", so Hohls. Außerdem werde durch das Event, das gleichzeitig die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins darstellt, deutlich, dass bei dem Bündnis das Licht nun nicht einfach ausgehe, sondern dass man wachsam bleibe und den Ausbau-Prozess weiter begleite. "Da wir aber auf das Wort von Bahn, Bund und Landesregierung vertrauen, ist die eigentliche Protest-Phase jetzt vorüber und daher müssen wir jetzt auch die Protestkreuze einsammeln", sagt Hohls."

Ihr Rainer Prokop

02.12.15 Sperrzeit, Stellenangebote

Die Regelungen der Sperrzeitverordnung der Stadt Bergen sind für den Zeitraum vom 27.11.2015 bis 31.05.2016 außer Kraft gesetzt worden. Es gelten dann lediglich die gesetzlichen Regelungen, so dass der Ausschank in den Gastwirtschaften quasi wieder rund um die Uhr erfolgen kann. Einzelheiten der "Allgemeinverfügung" sind unserem Amtsblatt vom 26.11.15 auf Seite 4, zu entnehmen.
In diesem Jahr haben sich die Besucherzahlen und –gruppen, insbesondere im Kernort Bergen, deutlich verändert. Fraglich ist, ob die gesonderten Regelungen der Stadt Bergen vor diesem Hintergrund noch erforderlich sind. Hauptgründe für die Einführung der Sperrzeit waren die verstärkte Ausprägung von Straftaten nach intensiven Alkoholgenuß in den frühen Morgenstunden an den Wochenenden und die ebenfalls einhergehenden Beschwerdeführungen durch Anwohner, Hotelgäste und sonstige Bürger.
Zur Vorbereitung der politischen Beratung, ob die bestehende Sperrzeitverordnung unverändert bestehen bleiben, geändert oder ganz aufgehoben werden sollte, habe ich mich zum Erlaß der Allgemeinverfügung entschlossen. Während der kommenden Monate werden sämtliche Eingaben zur Thematik gesammelt und voraussichtlich im Mai 2016 den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt.

Alle Beteiligten, wie Wirte, Polizei, Nachbarn von Gaststätten, Bürger, Mandatsinhaber usw. erhalten somit die Möglichkeit sich entsprechend einzubringen. Die Gremien erhalten eine Datenbasis zur Abwägung der politischen Entscheidung.

Es lohnt wieder ein Blick in unsere Stellenangebote. Für verschiedene Bereiche suchen wir geeignete Kolleginnen oder Kollegen.

Ihr Rainer Prokop

30.11.15 Straßenbauförderung

Von unserem Landtagsabgeordneten Maxilmilian Schmidt habe ich gute Nachrichten erhalten:

"Ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass eine weitere positive Förderentscheidung vom Land für Bergen getroffen worden ist. Wie ich heute erfahren habe, hat das ArL in Lüneburg entschieden, folgende Maßnahmen in der Stadt Bergen aus Mitteln des „ZILE“-Programms zu unterstützen:

1) Stadt Bergen, Projekt Erneuerung der Straße „An der Worth“ in Bleckmar, Kosten: 163.076 Euro, Zuwendung: 103.130 Euro
2) Stadt Bergen, Projekt Straße „Hünenburger Weg“ in Bergen, Kosten: 198.738 Euro, Zuwendung: 105.330 Euro
3) Stadt Bergen, Projekt Straße „Everser Weg“ in Bergen (Weg zw. Diesten und Huxahl), Kosten: 103.828 Euro, Zuwendung: 55.020 Euro
4) Stadt Bergen, Projekt Straße „Salzmoor“ in Bergen, Kosten 43.485 Euro, Zuwendung: 23.040 Euro

In Summe erhält Bergen damit über 280.000 Euro an weiteren Fördermitteln, diese stammen diesmal aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung der Ländlichen Räume (ELER). Die Förderbescheide hierzu gehen Ihnen in Kürze zu.

An dieser Stelle darf ich sagen: Herzlichen Glückwunsch! Bergen ist eine der ersten Kommunen, die aus dem neuen Programm gefördert werden – erst Ende August wurde die Richtlinie für das Programm veröffentlicht und Bergen hat sich sofort erfolgreich beworben...."

Damit hat sich die vorausschauende Arbeit unsere Fachberereiches Bauen und Umwelt gelohnt und die Vorbereitungen können getroffen werden. Im nächsten Jahr steht dann die Umsetzung an. 

Ihr Rainer Prokop

24.11.15 Feuerwehreinsatz, Straßenbau

Heute hat es in Bergen einen schrecklichen Brandunfall in einem Wohnhaus im Fuhrhopsweg gegeben, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden, davon erlitt eine Frau schwerste Brandverletzungen. Wir hoffen alle, dass sie wieder vollständig gesund wird.
Nur dem beherzten persönlichen Einsatz unseres Ortsbrandmeisters Mark Tranter ist es zu verdanken, dass sie überhaupt von ihm gerettet werden konnte. Entgegen anders verlautenden Gerüchten ist er selbst nicht verletzt und nach kurzer ärztlicher Behandlung körperlich wieder wohlauf.
Der Vorfall zeigt wieder einmal, wie unentbehrlich unsere Freiwillige Feuerwehr, vor allem aber die Tatkraft der Männer und Frauen, ist. Danke, dass es Euch gibt!

Eine gute Nachricht erreichte uns heute aus Verden: Der im Rahmen der „Dorfernerung Bleckmar“ vorgesehene Straßenbau „An der Worth“ wird mit rd. 103.000 € gefördert. Damit kann es im kommenden Jahr losgehen.

Ihr Rainer Prokop

22.11.15 Geduld und alles wird gut

Geduld zahlt sich meistens aus. Die ehemalige Spielhalle in der Kirchgasse von Bergen, eine Ruine, sollte eigentlich 50.0000 € kosten, jetzt hat die Stadt sie im Rahmen einer Versteigerung für rund 10.000 € bekommen. Nun kann endlich der Bereich am und um den Friedensplatz endgültig zu Ende gestaltet werden. Fließender und ruhender Verkehr können geregelt werden, die Wand am Ende des Kirchbergs und die Fläche davor ihre Bestimmung bekommen und die freien Bereiche in der Kirchgasse aufgewertet werden mit Grün, aber auch mit Parkplätzen für die Besucher des Friedensplatzes. Rund wird die ganze Geschichte durch die Sanierung des Hauses von Familie Speckhan und die Absicht von „Pepe“, in der leerstehenden „Sansibar“ seine neue Pizzeria zu eröffnen.
Auch wenn nicht immer alles so schnell geht, am Ende wird es gut, meint

Ihr Rainer Prokop

16.11.15 Aufstellung läuft

Auf der Internetseite der Bundeswehr -Heer- ist ein aktueller sehr interessanter Bericht mit Fotos über die Aufstellung des deutsch-niederländischen Panzerbataillons 414 auf unserem Truppenübungsplatz zu finden. Hier der Link für Interessierte: Neuaufstellung läuft

Ihr Rainer Prokop

11.11.15 Die aktuelle Situation

Hier der angekündigte Situationsbericht zur Asyl/Flüchlingssituation in Bergen:

Zur Zeit befinden sich 96 Personen im Anerkennungsverfahren hier. Die aktuell gültige Quote bis Ende Januar beträgt 111 Personen, davon sind 62 Plätze noch offen, diese Menschen werden also in der nächsten Zeit noch kommen.

Die Flüchtlinge kommen zurzeit überwiegend aus Syrien, Irak und Afghanistan. Einzelne Familien und Einzelpersonen stammen aus Bosnien Herzegowina, Russische Förderation, Armenien, Kosovo und Albanien.

Wohnraum:
Es sind 10 städtische Wohnungen belegt, 12 wurden durch uns angemietet und 8 wurden direkt privat zur Verfügung gestellt.
2 städtische Wohnungen wurden mit Fördermitteln des Landkreises Celle bewohnbar hergestellt.

Weitere Wohnungsangebote werden geprüft, 12 zusätzliche Wohnungen sind das aktuell.

Derzeit sind Flüchtlinge in den Ortschaften Bergen, Belsen, Bleckmar und Wardböhmen untergebracht. Sobald passende Familien zugewiesen werden, sind bereits Wohnungen in Sülze und Offen avisiert. Eine Belegung wird in den nächsten Wochen erwartet.

Die uns angebotenen leer stehenden Hotelanlagen z.B. in Offen und Sülze werden aufgrund der –noch- überschaubaren Situation nicht gebraucht.

Kümmerer und Integration:
Zwei Mitarbeiter auf Teilzeitbasis sind für die Einrichtung und Betreuung der Wohnungen zuständig.
Sachspenden können gern bei Kalaber, beim DRK oder Fairkaufcenter abgegeben werden.
Es fehlen noch Sprachlernklassen. Hier sind die Schulen und auch wir bemüht, Lösungen zu ermöglichen.
Ohne die große ehrenamtliche Arbeit wäre Integration nicht möglich: Integrationslotsen und freiwillige Dolmetscher leisten Großartiges. Ebenso sind die verschiedenen Angebote äußerst wichtig: Sprachkurs der Bürgerstiftung, das Feriencamp für Schüler in 2015 (2016 ist schon geplant), Praktika, Gemüsegartenprojekt, Unterstützung im täglichen Leben durch z.B. Herrn Legrand, unsere Sozialabteilung sowie das Familien- und Seniorenservicebüro der Stadt.
Die Kinder besuchen natürlich unsere KiTas und Schulen.
Erfreulich ist, dass zunehmend Flüchtlinge, die schon länger hier sind, sich auch um die „Neuzugänge“ kümmern. Das hilt ebenfalls sehr.

Prognose:
Bis Ende 2016 werden nach –vorsichtigen- Schätzungen des Landkreises Celle weitere 400 bis 450 Flüchtlinge in Bergen unterzubringen sein. Das entspricht einem Bedarf von 80 bis 100 Wohnungen. Da die Stadt die dezentrale Unterbringung so lange wie möglich aufrecht erhalten möchte, nehmen wir gern weitere Wohnungsangebote entgegen.

Die Gewinnung von weiteren Ehrenamtlichen ist ebenso erforderlich, aber auch das städtische Personal muss darauf ausgerichtet sein: Hausmeister, Wohnungsbeschaffung, Verwaltung, Sozialhilfe und soziale Betreuung müssen wohl noch verstärkt werden.

Sammelunterkünfte:
Wie bekannt, sucht das Land Niedersachsen immer Möglichkeiten, Sammelunterkünfte für Erst- und Notaufnahmen zur späteren Verteilung von Flüchtlingen einzurichten. In Celle gibt es davon ja schon einige. Aber auch bei uns in der Fläche wird gesucht. Da es in Bergen keine leeren Liegenschaften des Landkreises gibt, kommt hier eigentlich nur die leestehende Slim-Schule der Briten in Betracht. Soweit ich weiß, wird der Landkreis zunächst aber leerstehende Schulgebäude in anderen Gemeinden in Anspruch nehmen. Sollte sich das ändern, werden Sie das erfahren und dann auch in gesonderten Veranstaltungen informiert.

Noch aber können wir die Herausforderungen gut „händeln“ dank des unermüdlichen Einsatzes von freiwilligen Bürgerinnen, Bürgern und den hauptamtlich Tätigen, die auch weit mehr als das leisten, was sie eigentlich müssen. Gerade in dieser besonderen Zeit wird Bergen seinem Anspruch auf Frieden und Internationalität sehr gerecht. Danke dafür!

Ihr Rainer Prokop

10.11.15 Bürgerstiftung Region Bergen

Beeindruckend sind die Aktivitäten der „Bürgerstiftung Region Bergen“. Das ist bei der heutigen Stifter-Versammlung für mich wieder einmal deutlich geworden. Nur stichwortartig kann ich hier die Projekte der Stiftung wiedergeben:

Außerdem haben die Vorsitzende des Stiftungsbeirates, Claudia Dettmar-Müller und ich zur aktuellen „Flüchtlingssituation“ vorgetragen. Dazu morgen mehr.

Ihr Rainer Prokop

09.11.15 Finanzielle Herausforderung

Nicht ausschließlich wegen des Flüchtlingsthemas wird das Jahr 2016 auch für Bergen ein herausfordendes Jahr. Auch die Daten unseres Haushaltsplanes sind eine Herausforderung. Trotz der geplanten Einsparungen und der Erhöhungen von Steuern und anderen Abgaben werden wir voraussichtlich mehr ausgeben als einnehmen.
So sinken die Steuern und andere Abgaben nach dem Finanzplan von rd. 11,1 Mio€ in 2014 auf errechnete rd. 10,3 Mio€ in 2016. Die gesamten Einnahmen werden rd. 18,4 Mio€ betragen.
Dagegen steigen die Ausgaben von insgesamt rd. 17,7 Mio€ auf nun 19,6 Mio€. Es fehlen also über 1 Mio€.
Im investiven Bereich stehen geplanten Einnahmen von rd. 7,2 Mio€ Ausgaben in Höhe von 11,2 Mio€ gegenüber. Der Löwenanteil daran ist unser Stadtumbau, der dem Britenabzug geschuldet ist. Darüber an dieser Stelle später mehr.
Natürlich handelt es sich noch um einen Entwurf unserer Haushaltsplanung. Änderungen sind bis zur Beschlussfassung durch den Stadtrat im Dezember immer noch möglich. Ich werde berichten.

Ihr Rainer Prokop

07.11.15 Bauen in Bergen, Sich bekennen zu Bergen

Nicht zuletzt wegen der günstigen Preise und des niedrigen Zinsniveaus findet das Angebot der ehemals britischen Häuser und Doppelhaushälften in Bergen, Wohlde und Offen ein großes Interesse bei einheimischen und –noch- auswärtigen Familien. Die Vermarktung läuft immer noch besser als gedacht.

Aber es gibt in Becklingen, Bergen, Eversen, Hassel und Sülze auch noch unbebaute Grundstücke in attraktiven Baugebieten. Auch Gewerbegrundstücke sind „Auf der Schanze“ an der B3 noch zu haben. Hier der Link zu den Einzelheiten: http://www.bergen-online.de/38-0-Gewerbe--und-Wohngebiete.html 

Eine gute Resonanz hat unsere „Imagewerbung“ mit den Plakaten in Geschäften der Stadt Bergen und in der „Bannerzeile“ unserer Internetseite. „Menschen aus Bergen bekennen sich zu ihrer Stadt“. Die Idee dafür habe ich bereits vor Jahren aus unserer polnischen Partnerstadt Srem mitgebracht, die das in ähnlicher Form durchgeführt hat. Auf die Bergener Verhältnissse angepasst und zugeschnitten hat das ein kleiner Kreis von BürgerInnen und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung mit Unterstützung von UrbanPR aus Berlin. Schön, dass es Anklang findet.

Hier das Baugebiet Moorkamp in Eversen. Die Grundstücke 4, 7, 9, 17 und 18 sind noch zu haben, für die Parzellen 13, 14, 15 und 19 gibt es Reservierungen. Verkäuferin ist hier die Stadtentwicklungsgesellschaft Bergen mbH (SEB).

20151107 Moorkamp

Ihr Rainer Prokop

06.11.15 Sammelunterkünfte, Wohnungen

Ende der kommenden Woche, spätestens wohl übernächste Woche wird der Landkreis im Wege der Amts- bzw. Verwaltungshilfe für das Land Niedersachsen zeitlich befristete Sammelunterkünfte bereitstellen müssen. Wegen der Nähe zu Celle und den damit verbundenen Möglichkeiten wird der Landkreis dafür zunächst eine leerstehende Schule in Hambühren vorsehen. Wird weiterer Bedarf entstehen, sind andere leere kreiseigene Schulgebäude angedacht. Bergen ist –zunächst- nicht dabei. Hier käme die verlassene Slim-School in Betracht, über die die Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten verfügt. In der Slim-School könnten etwa 100 Personen unterkommen.

Ansonsten bleibt es dabei, dass die Zahlen der zugewiesenen Flüchtlinge in naher Zukunft erheblich ansteigen werden, auch in Bergen. Solange wie möglich, bleibt es bei der dezentralen Unterbringung. Dafür benötigen wir weitere Wohnungen in allen Ortschaften. Über Angebote und Hinweise bin ich dankbar.

Ihr Rainer Prokop

05.11.15 Erfolg, Steuererhöhung, Nachrücker

Am 23.10. hatte ich über die erfolgreiche Arbeit des Dialogforums Schiene Nord berichtet. Heute wurde in Celle nun das endgültige Abschlussdokument von rund 90% der Teilnehmer unterzeichnet. Landes- und Bundesvertreter haben zugesagt, dass die Planungen nun auf dieser Grundlage beginnen. Das ist eine richtig gute Nachricht. Unser Stadtgebiet und auch die anderen Gemeinden des Nordkreises werden nicht zerschnitten. Für die Bergener Stadtentwicklung ist das Ergebnis absolut Spitze. Danke nochmals allen Beteiligten. Und Gratulation für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Bürgerinitiativen und den kommunalen Vertretern. Super gemacht! Hier der Link zum Abschlussdokument: http://www.dialogforum-schiene-nord.de/downloadcenter (Bitte Dialogforum am 5.11.2015 und dann Informationen anklicken.)

Mit knapper Mehrheit wurden in der heutigen Sitzung des Stadtrates die Hebesätze der Gemeindesteuern zum 1.1.2016 angehoben: Grundsteuer A (Landwirtschaft) auf 450 v.H., Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) auf 400 v.H. und die Gewerbesteuer für Gewerbebetriebe auf 380 v.H. In Anbetracht der Herausforderungen wegen des Britenabzuges und der damit verbundenen Mindereinnahmen und Mehrausgaben stehe auch ich voll zu diesen neuen Sätzen. Ich habe sogar Zweifel, ob das auf Dauer ausreichen wird, ohne dass wir unsere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger einschränken. Und das wollen wir doch alle nicht, oder?

In der Ratssitzung wurden außerdem zwei neue Ratsmitglieder begrüßt: Frau Sabine Horrer, Bergen und Horst Loyal von Bursy, Eversen. Sie sind Nachrücker für Frau Daniela Behn-Horrer und Randolf Horrer, die ihre Mandate niedergelegt haben.

Ihr Rainer Prokop

03.11.15 Flüchtlinge

Zu Freitag hat der Landkreis Celle erneut alle Bürgermeister der Kreisgemeinden zu einem Gespräch über die Flüchtlingssituation eingeladen. Hintergrund ist die Ankündigung des Nds. Innenministeriums, dass die Zuweisungen von Flüchtlingen in die Gemeinden in naher Zukunft drastisch erhöht werden. Außerdem steht zu erwarten, dass kurzfristig auch außerhalb von Celle Notaufnahme-Unterkünfte bereitgestellt werden müssen. Ob und wann Bergen seinen Beitrag zu leisten hat, steht noch nicht fest.

Selbstverständlich würde in einer solchen Situation darüber berichtet und in einer gesonderten öffentlichen Bürgerveranstaltung informiert. Natürlich auch hier in meinem Blog.

Ihr Rainer Prokop

01.11.15 Sich bekennen

Haben Sie es bemerkt? In der Bannerzeile unserer Internetseiten sind jetzt Zitate von Menschen eingefügt, die hier im Stadtgebiet Bergen wohnen und/oder arbeiten. Entsprechende Plakate sind auch in den Geschäften der Stadt zu finden.
Sich zur Stadt Bergen bekennen
, das sichtbar machen und in kurzen Worten ausdrücken, ist das Ziel. Gern würden wir diese Aktion noch durch weitere „Akteure“ ergänzen und bereichern. Dabei soll besonders die Vielfalt Bergens zum Ausdruck bringen, also Menschen aus allen Ortschaften, Konfessionen, Generationen, Nationalitäten, Berufen und was Ihnen sonst noch einfällt.
Hinweise, Vorschläge oder auch gleich eigene Worte nehmen wir sehr gern entgegen. Ansprechpartnerin ist Katharina Hoopmann im Rathaus: katharina.hoopmann@bergen-online.de

Ihr Rainer Prokop

30.10.15 Familie Speckhan, Laternenumzug

Wie mir Familie (Friedhelm) Speckhan, Bergen, heute mitgeteilt hat, geht es mit der Sanierung des teilweise abgebrannten Hauses Ecke Friedensplatz/Am Museum richtig los, nachdem die erforderliche Baugenehmigung nun vorliegt. Wie auf dem Foto unten zu sehen, haben die Handwerker bereits losgelegt. Die Pizzeria wird übrigens nicht wieder mit aufgebaut. Familie Speckhan hat so entschieden. Für uns als Kunden wäre es schön, wenn das Lokal an anderer Stelle wieder öffnet, die geschlossene Sansibar wäre doch eine gute Lösung, oder?

Jedenfalls bin ich der Familie Speckhan dankbar, dass sie an dieser ganz besonderen Stelle von Bergen offensichtlich ein altes/neues schmuckes Haus herstellen wird. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein.

Ein Veranstaltungstipp für alle Familien mit kleinen Kindern: Am 11.11. findet wieder der so sehr beliebte große Laternenumzug in Bergen statt. Beginn ist um 18.30 Uhr mit einem kurzen Gottesdienst in der St. Lambertikirche, dann Umzug vom Friedensplatz aus. Das Ganze endet dann auf dem Marktplatz bei Lagerfeuer mit allem, was dazu gehört. Nix wie hin.

20151030 Speckhan

Ihr Rainer Prokop

26.10.15 Feuerwehr in Not?

Das Jahr 2016 ist kommunalpolitisch in Vorbereitung und bringt große Herausforderungen, politisch wie auch finanziell.
Auch unsere freiwillige Feuerwehr braucht z.B. wieder Großgerät, das zu Buche schlägt. Allein 630.000 Euro kostet der neue Hubrettungswagen, der insbesondere für die Einsätze bei mehrstöckigen Häusern benötigt wird.
Durch Zufall habe ich heute (beim Bügeln) einen hochinteressanten Beitrag über die Bedeutung, aber auch über die Herausforderungen unserer Freiwilligen Feuerwehren gesehen, Titel: Feuerwehr in Not.
Hier der Link zur Mediathek vom NDR-Fernsehen:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Feuerwehr-in-Not,minuten1774.html .

Ihr Rainer Prokop

23.10.15 Ertüchtigung

Das Dialogforum „Schiene Nord“ hat in den letzten 6 Monaten eine vorher unvorstellbare Leistung vollbracht.
Unterschiedlichste Vorstellungen und Erwartungen mussten auf einen möglichst gemeinsamen Nenner gebracht werden. Ziel war und ist es, den ansteigenden Schienen-Güterverkehr von Nord nach Süd auf Gleise zu bringen, der zum einen leistungsfähig, zum anderen möglichst wenig Mehrbelastung für die betroffenen Menschen mit sich bringen soll.
Und was unmöglich schien, ist jetzt möglich geworden. Statt eines superteuren und einschneidenden Neubaus von Bahnstrecken wurde eine Variante erarbeitet, die vorhandene Strecken ertüchtigt und die Vorgaben erfüllt. Der Entwurf der Abschlussdokumentation steht und wird am 5.11.15 in Celle in der Congress-Union endgültig beschlossen werden.

Land und Bund sind gut beraten, sich daran zu halten.

Das Ergebnis stimmt voll mit den Forderungen der Stadt Bergen überein, das Stadtgebiet nicht durch eine –weitere- Bahn-Trasse zu zerteilen.

Mein -unser- Dank gilt der Bürgerinitiative „Aktionsbündnis gegen Trassenneubau“ unter der engagierten Leitung von Jan-Hendrik Hohls  aus Becklingen und aus unserem Rathaus Herrn Karlheinz Krüger (ehrenamtlich) und meinem Vertreter Frank Juchert, der die städtischen Interessen engagiert vertreten hat und im weiteren Prozess vertreten wird.

Y-Trasse ergebnisIhr Rainer Prokop

20.10.15 Windkraft

Heute fand eine sehr gut besuchte Info-Veranstaltung für die BürgerInnen von Nindorf zum Thema zur Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen statt. Gemeinsam mit unserem Planungsbüro, Herrn Keller, wurden das Verfahren erläutert, Fragen beantwortet und diskutiert. Zum Schluss tauchte auch die Frage auf, wo denn der Planungsentwurf zur entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplanes zu finden sei. Deshalb hier als Antwort für alle Interessierten der Link zur Internetseite der Stadt. Der Pfad: Startseite-Bekanntmachungen-Amtliche Bekanntmachungen-Planungsentwurf
Auskünfte dazu und zum Verfahren erteilt Frau Sabine Kling, erreichbar im Rathaus unter Tel. Tel. 05051 / 479-48, Fax 05051 / 479-49

Windkraft

Ihr Rainer Prokop

19.10.15 Steuern, Gebühren und Beiträge

Am Mittwoch werden wir in der öffentlichen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses den Plan für 2016 mit den derzeitig vorliegenden Rahmendaten zur Beratung einbringen. Und diese Daten sehen alles andere als erfreulich aus:
Die Kreisumlage steigt auf über 7 Mio. € (mehr als 400.000 € zusätzlich), der bisher beste Gewerbesteuerzahler erhält eine Rückzahlung von über 500.000 € (Anlass noch unbekannt), die Personalkosten insbesondere im Erzieherinnenbereich steigen wegen des Tarifabschlusses und die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen wegen des Britenabzuges bringen erhebliche Investitionen mit sich.

Verwaltung und die neue „Haushaltskommission“ der Stadt empfehlen daher den Gremien der Stadt, Einsparungen wo möglich vorzunehmen und Einnahmen zu erhöhen. Steuern, Gebühren und Beiträge müssen angehoben werden. Über Art und Höhe ist in den nächsten Wochen zu entscheiden.
Nicht schön, aber Tatsache.

Ihr Rainer Prokop

17.10.15 Anfang

Am letzten Freitagmittag hatten wir beim Landkreis Celle eine „Flüchtlingskonferenz“ gemeinsam mit allen Bürgermeistern im Kreis Celle einschließlich der Stadt Celle und dem Landrat, um uns gegenseitig zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass die bisherigen Aufnahmen erst der absolute Anfang sind. Bereits in Kürze werden die Aufnahmequoten für alle Gemeinden verdoppelt, wenn nicht sogar verdreifacht. Bisher beträgt die Anzahl der noch aufzunehmenden Asylbewerber/Flüchtlinge für Bergen 111 (davon kommen noch 68 in nächster Zeit). Es werden also mindestens gut 250 Personen  darüber hinaus zu uns kommen.  Ob damit das Ende erreicht ist, ist zumindest fraglich. Auch müssen wir mittelfristig damit rechnen, dass Gemeinden, die gar keine Wohnungen/Räumlichkeiten mehr haben, uns um Amtshilfe bitten, um leeren Wohnungsbestand bei uns zu belegen.

In den kommenden Wochen und Monaten wird die Stadt sich in vielen Bereichen auch personell verstärken müssen, um die Arbeit überhaupt noch zu schaffen. Bei dem vorhandenen Fachkräftemangel wird das allerdings sehr schwierig werden.

Das Thema betrifft nicht nur die „Kernverwaltung“, wie Soziales und Ordnungswesen, sondern auch Kitas, Schulen, Familienbetreuung, Jugendpflege, Bauhof, Hausmeister, Wirtschaftsbetriebe und, und…..also alle.

Nur gemeinsam sind wir stark und wir werden diese ganz besondere Herausforderung auch nur gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen aus der Bürgerschaft meistern.

Für Fragen, Hinweise und Vorschläge stehe ich auch persönlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß und einem Riesendank an alle, die dafür gesorgt haben, dass die Stadt Bergen in dieser Sache bisher so professionell und effektiv gearbeitet hat sowohl mit ehrenamtlichem wie auch hauptamtlichem Engagement.

Ihr Rainer Prokop

13.10.15 Wohnungen

Flüchtlinge/Asylbewerber: Keine neuen Nachrichten aus Bergen. Noch können und werden wir die Ankommenden dezentral und das in allen Ortschaften unterbringen. Das ist gut für die Menschen, die zu uns kommen, aber auch gut für unsere Gemeinschaft. Integration ist so am besten zu leisten.
Was wir aber brauchen, sind noch Angebote von Wohnungen für die weitere sehr nahe Zukunft.
Die freien Blocks der britischen Siedlungen zu belegen, wäre keine gute Lösung, weder jetzt noch für eine gedeihliche Entwicklung der Stadt auf lange Sicht. Da bleibt es dabei, dass überschüssiger Wohnraum zurückgebaut werden muss. Da sind wir uns einig, auch mit dem Landkreis Celle und dem Land Niedersachsen.

Ihr Rainer Prokop

12.10.15 Themen

Was sich so dienstlich getan hat seit letzten Donnerstag?

Ehrung von Frau Tina Dodds aus dem Bürgerbüro für ihre 25jährige Dienstzeit, Sitzung des Schützenfestkomitees zur Abrechnung 2015 und Vorbereitung auf das kommende Jahr, Versammlung Dialogforum „Schiene Nord“ (siehe 10.10.), Teilnahme an der Übergabe des Eichenlaubes des SPD Ortsvereins an Albert Michaelis, Teilnahme an der Klausurtagung der CDU-Fraktion zur Vorbereitung des Haushalts 2016 der Stadt Bergen und verwaltungsinterne Besprechung des Führungsteams zum selben Thema.

Die kommenden Tage sind gefüllt mit Themen wie Stadtentwicklung, Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern sowie Planungen für nächstes Jahr. Ich werde berichten.

Ihr Rainer Prokop

10.10.15 Kirchgasse, Güterverkehr

Seit Donnerstag bin ich nach meinem Urlaub wieder im Dienst. Meine Rubrik hier wird sich also wieder mit Leben füllen. Auf geht’s mit zwei positiven Nachrichten:

  1. Die Stadt kann das Grundstück mit der ehemaligen Spielhalle in der Kirchgasse sehr günstig erwerben. Damit ist der Weg frei für eine endgültige Gestaltung des Bereiches Friedensplatz/Kirchgasse insbesondere im Hinblick auf Verkehrsführung und Parkplatzangebot.
  2. Das Dialogforum „Schiene Nord“ hat sich am Freitag mit überwältigender Mehrheit dafür entschieden, den Ausbau der vorhandenen Bahngleise für den Güterfernverkehr in der „ Alpha, Variante E“-Version zu realisieren. Das würde bedeuten, dass unsere Stadt nicht durch eine weitere Bahnstrecke zerschnitten wird. Im Vorfeld des Dialogforums hatte das Land Niedersachsen zugesagt, das Votum der Versammlung zu respektieren und dem Bund einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten. Denn entscheiden wird letztendlich der Bundestag über diese so wichtige Infrastrukturmaßnahme. Bin mal gespannt, was letztlich dabei rauskommt. Wer sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte, kann sich auf der Internetseite http://www.dialogforum-schiene-nord.de/  informieren.

Ihr Rainer Prokop

19.09.15 Könige

Der König der Könige im Stadtgebiet Bergen für die Saison 2015/2016 heißt Christian Thiele und kommt vom SV Bollersen. Er löst Bernd Gottschlich aus dem Vorjahr ab.

Die Minister der neuen Saison sind Sascha Weissenberg vom SV Diesten und Sascha Grahlher vom SV Offen. Den Gästepokal errang Carsten Lönnecke vom Schützencorps Bergen. Herzlichen Glückwunsch!

Die nachstehenden Fotos zeigen die Majestäten der Saison und darunter die Mjestäten und Minister aus dem Bereich der Stadt Bergen incl. Lohheide.19.09.15 Könige

Kö und Minister

Ihr Rainer Prokop

18.09.15 Innenstadt

Naafi, Deutsches Haus…. Lang ist die Geschichte des Gebäudes auf der Rückseite der Apotheke in der Celler Straße. Mitte der 1980iger Jahre war dann Ruhe, leer und ohne Funktion war das Haus nur noch im Weg. Jetzt wird es abgerissen und macht Platz für die weitere Gestaltung der Innenstadt. Es geht voran, Geduld wird aber immer noch gebraucht. Hier zwei Fotos von heute, das untere ist für mich sehr symbolträchtig für die „Britenzeit“ und ihre "Naafi" hier in Bergen.

Hogrefe1

Hogrefe2

Ihr Rainer Prokop

17.09.15 Informationen und Entscheidungen

Mit heutigem Datum ist wieder ein Amtsblatt der Stadt Bergen verteilt worden. Unter anderem werden dort noch einmal das Programm „30 Jahre Stadthaus“ am kommenden Wochenende vorgestellt, die Windpark-Planung veröffentlicht und andere interessante Informationen gegeben. Hier der Link zur digitalen Ausgabe: Amtsblatt vom 17.09.15

Die heutige Ratssitzung wurde zügig und die Entscheidungen mit klaren Mehrheiten „abgearbeitet“:

- Neue Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk II (Kirchspiel Sülze) wird Frau Bärbel Oelrichs als Nachfolgerin von Wilhelm Stratmann, der das Amt nach 21 Jahren zum 30.9. aufgibt. Schiedsperson für den übrigen Stadtbereich ist Ernst Lippa. Die beiden Schiedspersonen vertreten sich gegenseitig.
- Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl 2016 ist 1. Stadtrat Frank Juchert, sein Vertreter Kjell Petersen, beide im Rathaus zu finden.
- Der Stadtrat möchte nicht, dass das bisherige „Camp Hohne“ in „Heidmark Kaserne“ umbenannt wird. Ein Namensvorschlag der Stadt soll ggfs zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden. Die Stadt hat hier allerdings keinerlei Entscheidungsbefugnis. Der künftige Name wird letztlich vom Bundesverteidigungsministerium festgelegt.
- Ein Antrag auf Schaffung von Parkplätzen im Bereich der Bahnhofstraße konnte für erledigt erklärt werden, nachdem die Stadt im Bereich Neuer Weg die Anzahl der Parkplätze erhöht hat.
- Der Stadtrat hat sich der Entscheidung des Ortsrates Bergen angeschlossen, kein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen.
- Auch eine Baumschutzsatzung wird es in Bergen nicht geben. Die Mehrheit des Rates sieht dafür keine Notwendigkeit.
- Anstelle von Daniela Behn-Horrer ist künftig Dr. Rüdiger von Borcke Mitglied im Schützenfestkomitee
- Frau Franka Gautzsch ist künftig stimmberechtigt Elternvertreterin im Schulausschuss, vertreten wird sie von Frau Natalie Nijkamp.

Und hier ein Bühnenbild vom Stadthaus:

Stadthaus

Ihr Rainer Prokop

15.09.15 Niederländer kehren zurück

Am 10. September erhielt ich die Nachricht aus erster Hand: Es werden wieder niederländische Soldaten in Bergen stationiert.
Der nl. Brigadegeneral Martin Wijnen brachte die Nachricht höchstpersönlich ins Rathaus (siehe Foto)

Ich finde, das ist eine supertolle Nachricht. Bis 1994 hatten wir ja auch die Niederländer hier und es war eine gute Zeit, gesellschaftlich wie wirtschaftlich.

Und so wird die Praxis aussehen: Die 43. Nl. Mechanisierte Brigade in Havelte (NL) wird der 1. Panzerdivision der Bundeswehr unterstellt. Dabei wird das Panzerbataillon 414 der Bundeswehr in diese nl. Brigade integriert. Und eine Kompanie des dt. Panzerbataillons ist wiederum niederländisch. Auf jeder Ebene ist also eine niederländische Einheit dabei.
100 Soldaten werden nach Bergen versetzt.
In diesem Zusammenhang übereignen die Niederländer ihre noch vorhandenen 16 Leopard Panzer an Deutschland.
….„Mit dieser –in Europa- bahnbrechenden Form der Zusammenarbeit verfügen die Niederlande und Deutschland über eine völlig integrierte einsatzreife Kampfbrigade mit Panzergrenadieren, Panzern und anderen Fähigkeiten. Außerdem können beide Länder nötigenfalls auch unabhängig voneinander ihre eigenen Kapazitäten einsetzen.“….  - So aus der Verlautbarung des Nl. Militärs.

Umgesetzt werden soll das Ganze ab März 2016. Aber bereits in Kürze wird ein nl. Vorauskommando kommen, um die Stationierung vorzubereiten.

Die Soldaten der nl. Kompanie sind zurzeit in der Gemeinde Westerveld (NL) stationiert.  Deswegen gehörte auch der Bürgermeister dieser Gemeinde, Herr Rikus Jager zur Abordnung vergangenem Donnerstag. Bereits jetzt haben wir eine ganz enge Kooperation von Militär, der Gemeinde Westerveld und der Stadt Bergen vereinbart. Art und Umfang sollen schon sehr bald festgelegt werden. Wir wollen uns schon bald wieder treffen..

Ich freue mich riesig über die sich auftuenden Möglichkeiten und werde weiter berichten.

Das Foto zeigt von links nach rechts:

Oberstleutnant i.G. Marco Niemeyer Chef des Stabes der Panzerlehrbrigade 9, Brigadegeneral Martin Wijnen, Kommandeur der 43 Gemechaniseerde Brigade (NL), R. Prokop, Stadt Bergen, Rikus Jager, Bürgermeister Gemeinde Westerveld (NL) und  Major Christian Sievers MSc, Designierter Kompaniechef der 4. Kompanie Panzerbataillon 414.

NL Stationierung

Ihr Rainer Prokop

14.09.15 Niederländer

Wie in Bergen nicht unbemerkt geblieben ist, waren in den letzten Tagen wieder sehr viele niederländische Soldaten unterwegs. Auf dem Truppenübungsplatz fand ein großes Vergleichsschießen der Niederländer statt, das Schießen um die sogenannte „van Uhm Trophäe“. Auch einige andere Natopartner, so die Dänen und Belgier nahmen daran teil. Van Uhm war bis vor zwei Jahren der Oberbefehlshaber der niederländischen Armee. Aus aktuellem Anlass war auch ich als Beobachter am vergangenen Donnerstag, dem letzten Wettkampftag, eingeladen. Der Tag war interessant, aufschlussreich und fand in sehr freundschaftlicher Atmosphäre statt. Über die Ergebnisse der Gespräche bei uns im Rathaus werde ich morgen Abend berichten.

Hier ein schöner Blick auf das Übungsgelände von „Bahn 9“ aus.Niederländer
Ihr Rainer Prokop

13.09.15 Hospiz

Besinnlich, unterhaltsam, informativ und gut aufgestellt erwies sich der ambulante Hospizdienst für Bergen und Umgebung bei seiner Geburtstagsfeier zum 10-jährigen Bestehen am Samstag unter Leitung von Marlen Bürgin, Palliativschwester und Hospizkoordinatorin. Im Mittelpunkt der Feierstunde standen die 47 ehrenamtlich Tätigen mit ihrer so wichtigen Aufgabe für Betroffene und ihre Familien. Mein Grußwort schloss ich mit den Worten meiner großen Überzeugung: "Gut, dass es Sie gibt!"

Auf dem Foto ein Teil der Ehrenamtlichen mit Marlen Bürgin (ganz rechts):Hospiz

Ihr Rainer Prokop

10.09.15 Asyl

111 weitere Asylbewerber/Flüchtlinge werden wir bis Ende Januar in der Stadt Bergen aufnehmen. Die Zahl stammt vom Landkreis Celle, der die Quoten festlegt.

In einer internen Besprechung haben wir festgestellt: Das schaffen wir. Und es soll auch dabei bleiben, dass die Stadt Bergen an der dezentralen Verteilung festhält. Das Verfahren hat sich bestens gewährt. Massenunterkünfte sollen unbedingt vermieden werden. Wir werden uns auch weiter bemühen, alle Ortschaften entsprechend ihrer Größe (Einwohnerzahl) einzubeziehen.
Der Erfolg dieser „Politik“ hängt jedoch entscheidend davon ab, dass der benötigte Wohnraum uns auch zur Verfügung steht, wenn der Bedarf ansteht. Anderenfalls müssen wir uns andere Optionen vorbehalten.
Für die nächste Zeit stehen noch einige Wohnungen zur Verfügung, aber es wird nicht reichen bis Ende Januar.

Über Hinweise zu mietbarem Wohnraum besonders in den Ortschaften  Becklingen, Nindorf, Hagen, Dohnsen (mit Wohlde), Eversen, Hassel, Diesten, Huxahl und Offen würde ich mich sehr freuen. Auch Wohnungen in Bergen sind noch willkommen.
Eine Anmietung kommt immer erst in Betracht, wenn die Notwendigkeit entsteht, aber wir müssen vorausschauend planen.

Ihr Rainer Prokop

09.09.15 Arbeitsfrühstück zum Abschied

Mit einem Arbeitsfrühstück in freundschaftlicher und lockerer Atmosphäre haben heute einige der britischen und deutschen Organisatoren der Abschiedsveranstaltungen der letzten Monate nun auch ihren Schlussstrich unter die gemeinsamen Anstrengungen gesetzt. Wir haben gut und effektiv zusammen gearbeitet. Aus dem Abschied wurde das Beste gemacht, so sehr auch alle das Ende der Briten-Ära in Bergen bedauern.

Briten-Frühstück

Foto: R. Prokop

06.09.15 Sinne, Bäume, Märkte

Für den von der Kärrnerstraße aus öffentlich zugänglichen „Sinnesgarten“ beim Diakonischen Alten- und Pflegeheim gibt die Stadt einen Zuschuss für den Erwerb einer Sitzgruppe. Insbesondere die älteren Bürgerinnen und Bürger aus Bergen werden es danken.

Eine Baumschutzsatzung wird es für Bergen wohl nicht geben. Verwaltung und Mehrheit im Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltschutz sehen dafür keine Veranlassung. Es gibt bereits jetzt genug gesetzliche Möglichkeiten, schützenswerte Bäume zu erhalten. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung.

Der Investor des Einkaufszentrums „Bergen-Süd“ (Kaufland) wollte gern das Grundstück des ehemaligen Betonwerks in der Celler Straße erwerben, um dort weitere Geschäfte anzusiedeln. Den Antrag auf eine dafür erforderliche Bauleitplanung hat er inzwischen zurückgezogen. Nach dem von der Stadt letztes Jahr beschlossenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist es ihm offenbar nicht gelungen, andere Anbieter zu finden, die dort hin passen würden. Schade, da werden wir uns wohl das ehemalige Betonwerk noch eine Weile ansehen müssen.
Für die Innenstadt haben wir 2014 einen geschützten „Zentralen Versorgungsbereich“ festgelegt  (in der Abbildung unten dunkelblau umrandet, Seite 65 des Gutachtens). Damit soll verhindert werden, dass sich außerhalb des Bereiches weitere Einkaufsmärkte ansiedeln können.
Die Stadt ist jetzt aber gut beraten, sich auch die anderen Aspekte und Empfehlungen aus dem Einzelhandelsgutachten genauer anzusehen und für die Stadtentwicklung zu nutzen.

Versorgungsbereich

Ihr Rainer Prokop

03.09.15 Barfuß zum Bodensee

Kurzfristig ein Hinweis auf unsere Pressemitteilung vom 1.9.15: Morgen, 4.9. begrüße ich einen ganz besonderen Gast in der Stadt. Um 9 Uhr ist Frank Jester auf seiner Barfuß-Tour durch Deutschland im Standesamt anzutreffen. Wer mag, darf dabei sein und nach dem Empfang auch gern eine Strecke mit ihm mitlaufen, barfuß oder in Schuhen. Für Interessierte hier seine Internetseite: http://www.barfussdeutschland.de/

03.09.15 Barfuß

 Ihr Rainer Prokop

02.09.15 Autofahrer, Sanierung, Protest

Donnerstag ist Schulanfang und am Samstag ist großer Einschulungstag für die 1. Klasse. Das sind aufregende Tage für Eltern und Kinder. Wir Autofahrer sollten das wissen und mit Unachtsamkeit gerade der Kleinen rechnen. Also fahren wir bitte noch vorsichtiger und aufmerksamer als ohnehin schon! Allen Schülerinnen und Schülern wünsche ich einen guten Start in den Schulalltag!

Im Zeitraum vom 07.09. und 18.09.15 werden an 5 Tagen in den Bereichen Bergen, Belsen, Bollersen und zwischen Dageförde und Widdernhausen Straßensanierungsarbeiten im sog. DSK-Verfahren (Dünne Schichten im Kalteinbau) vorgenommen. Es handelt sich um reine Erhaltungsarbeiten. Deshalb werden die Anlieger an den Kosten nicht beteiligt. Wo es technisch möglich ist, wollen wir dieses Verfahren in Zukunft verstärkt einsetzen, um die BürgerInnen finanziell zu schonen.

Der Protest gegen den Neubau einer Schnelltrasse für den Güterverkehr per Bahn durch unser Gebiet ist immer noch sehr aktiv, gut so. Die Gefahr ist auch noch nicht gebannt. Für Bergen wäre eine solche Trasse eine echte Katastrophe, sie würde unsere Stadt zerschneiden, ohne dass wir auch nur einen klitzekleinen Vorteil davon hätten. Auch hier habe ich darüber mehrfach berichtet. Nun steht im Bereich der Stadt Bergen, in Feuerschützenbostel das nächste große Spektakel an. Mit Gottesdienst, Kinderbelustigung und vor allem mit Musik soll am Samstag lautstark beim ProtestYval“ protestiert werden, ohne dass der Spaß dabei zu kurz kommt. Einzelheiten hier:  Veranstaltungen und hier: http://www.trassenabsage.de/

 Y-Trasse Festival

Ihr Rainer Prokop

01.09.15 Flüchtlinge

Zur Situation der Asylbewerber und Flüchtlinge und deren Betreuung hat Herr Frank Heins folgenden Bericht verfasst:

Flüchtlinge in der Stadt Bergen werden nach wie vor ganz bewusst dezentral untergebracht. Unter Einbezug von städtischen Liegenschaften und Anmietung zusätzlichen Wohnraums von privat gelingt dies bislang sehr gut. Wie lange dies durchzuhalten ist – insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden steigenden Zuweisungszahlen – wird die Zukunft zeigen. Die Anmietung leerer Wohnblöcke, frei geworden nach Abzug der Briten, wird derzeitig noch nicht als Lösung gesehen.

Die Stadt Bergen verfügt über keine Lagermöglichkeiten, um im größeren Stile Möbel und andere Gebrauchsgegenständen einzulagern. Sachspenden können daher nur dann angenommen werden, wenn aktuell Wohnraum für neu ankommende Flüchtlinge einzurichten ist. Erfahrungsgemäß sind die Ansprüche an Mobiliar und Hausrat der Flüchtlinge höchst unterschiedlich. Insofern hat es sich als zweckgemäß herausgestellt, Wohnungen zunächst nur mit dem Nötigsten vorab auszustatten. Letztlich fördert es die Integration, wenn Flüchtlinge den Fehlbedarf in ihrer Wohnung selbst definieren können und mit Hilfe des Sozialamtes und durch die Vermittlung von weiteren Sachspenden oder selbst gesteuerter Beschaffung individuell angepasst werden kann. Hierbei leisten auch das Fairkauf Center, das Kalaber und die DRK-Kleiderkammer in Bergen einen wichtigen Beitrag, so dass Sachspenden unbedingt auch dort angeboten werden sollten.

Seitens der hauptamtlich Beschäftigten arbeiten der Integrationsbeauftragte, die Kollegen des Ordnungs- und Sozialbereichs und des Familien- und Seniorencervicebüros der Stadt Bergen eng zusammen. Unterstützt werden sie mittlerweile von einem Minijobber, der Wohnungseinrichtungen, Transportfahrten, Kleinreparaturen, usw. durchführt oder begleitet.

Das hervorragende ehrenamtliche Engagement in Bergen kann kaum angemessen und vollständig beschrieben werden, so breit ist die Unterstützung. Es stehen Integrationslotsen zur Verfügung, die die direkte Familienbetreuung neu angekommener Personen übernehmen und in allen Dingen des täglichen Lebens mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für die meisten Sprachen der relevanten Herkunftsländer erfahren wir Unterstützung von ehrenamtliche Übersetzern. Sprachförderung wird in der Trägerschaft der Bürgerstiftung Bergen regelmäßig angeboten. Aus einer Spende von Musikinstrumenten ist ein ehrenamtliches Angebot „Gitarrenunterricht“ entstanden. Durch eine Kollektensammlung der Ev. Kirchengemeinde Bergen konnte eine Gemüsegartenprojekt initiiert werden. Das überwiegend mit Fördermitteln (Nds. Lotto-Sport-Stiftung) finanzierte Feriensprachcamp der Stadt Bergen konnte auch durch den Einsatz, z. B. der Landfrauen und des Motorsportclubs Bergen, einen zusätzlichen Beitrag zu gelebter Integration leisten. Sehr positiv ist ebenfalls zu bewerten, dass mittlerweile auch das Vereinsleben in der Stadt Bergen von einigen Asylbewerbern bereichert wird.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt Bergen, Herrn Philipp Legrand unter 05051-47917 oder aber auch mit Herrn Heins 05051-47926 in Verbindung setzen.

Ihr Rainer Prokop

26.08.15 Themen

Die Sommerzeit ist so gut wie vorbei. Das gilt für die Jahresszeit wie auch für die Sommerferien. Der Terminkalender ist ziemlich prall gefüllt und auch die städtischen Gremien haben für den Rest des Jahres viel zu tun und zu entscheiden.
So tagt am 02.09. der Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltschutz und berät u.a. zu den Themen „Zuschuss für den Sinnesgarten“ des Alten- und Pflegeheimes in der Bahnhofstraße (den ich sehr befürworte), „Windenergie“ (Planung muss sein) und Erlass einer Baumschutzsatzung (hier bin ich dagegen, es gibt da Regelungen genug).

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir uns außerdem beschäftigen mit dem Haushalt 2016, der Gestaltung der Innenstadt, der Aufnahme und Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen, dem Enteignungsverfahren für den Sportplatz, der weiteren Ausgestaltung und Nutzung des Friedensplatzes, der Einrichtung einer internationalen Jugendbegegnungsstätte und natürlich der Zukunft der bisherigen britischen Wohnvierteln. Mit Unterstützung der Ortsräte kümmern wir uns um die Weiterentwicklung der 13 Ortschaften und vieles, vieles anderes mehr. Zu den einzelnen Themen werde ich auch hier wieder ganz aktuell berichten.

Es gibt so viel zu tun, machen Sie mit und bringen Sie sich ein, das wünscht sich

Ihr Rainer Prokop

24.08.15 Eigentum

Erhofft, ein wenig auch erwartet, haben wir ja das Interesse an den neu gebauten und jetzt leer werdenden Häusern der britischen Familien. Aber dass in so kurzer Zeit, die Briten sind kaum weg, schon so viele Häuser in Bergen und Wohlde reserviert und bereits verkauft werden konnten, das ist schon eine erstaunliche, erfreuliche Tatsache. Bergener, aber auch sehr viele „Auswärtige“ werden in Kürze Eigentum zu wirklich günstigen Konditionen erworben haben.
Wer Interesse hat, sollte sich beeilen. Gern gibt die Stadt Auskunft zu den Möglichkeiten.

Das ändert allerdings nichts daran, dass das Angebot im „Geschosswohnungsbau“ in Bergen viel zu groß ist. Hier müssen wir zurückbauen, um- und nachnutzen. Es bleibt eine riesengroße Aufgabe für die Stadtentwicklung.Baugebiet Wohlde

Ihr Rainer Prokop

18.08.15 Saline, Heidjerfest, Wahlen

Die Saline Sülze ist Hauptdarstellerin beim „Sinnlichen Museum“ am Mittwochabend (19.08.) Aber auch musikalische Unterhaltung und leibliches Wohlergehen wird geboten: Heimatmuseum Römstedthaus. Sie sind herzlich eingeladen. Um 19:30 Uhr geht’s los; auf dem Friedensplatz.

Am Sonntag, dem 23.08. sind Sie dann eingeladen zum Heidjerfest nach Eversen. Einzelheiten gibt es hier: Heidjerfest Eversen

Ein weiter Blick nach vorn: Am 11. September 2016 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Ortsräte, Stadtrat und Kreistag stehen zur Wahl an. Alle Infos für Wähler, Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber gibt es schon einmal hier: Wahlen in Bergen. Machen Sie mit, als WählerIn oder als KandidatIn. Bergen braucht gerade Sie.

Ihr Rainer Prokop

17.08.15 Gerüchte

Nach der Definition des Dudens ist „das Gerücht etwas, was allgemein gesagt, weitererzählt wird, ohne dass bekannt ist, ob es auch wirklich zutrifft“.

Also, es trifft nicht zu, dass die Stadt aus dem Sülzer Hof ein "Asylantenheim" machen will, es trifft nicht zu, dass die Häuser in der Berliner Straße abgerissen werden, um dort eine innere Umgehungsstraße zu bauen und es trifft auch immer noch nicht zu, dass der Bürgermeister nach Winsen ziehen wird usw.
Wenn Sie etwas über Stadtabsichten hören und unsicher sind, ob Wahrheit oder Gerücht, fragen Sie einfach bei der Stadt nach, hier erfahren Sie Tatsachen - und das ist kein Gerücht.

Ich stelle das alles hier einmal fest, obwohl ich mir bewusst bin, dass auch gegen noch so haltlose Gerüchte kein Kraut gewachsen ist. Wir Menschen glauben halt zu gern, was wir glauben wollen und erzählen es auch gern weiter.
Aber die nachrichtenarme Zeit der Sommerferien ist ja bald vorbei und dann können wir uns alle wieder mit dem echten Leben beschäftigen.

Ihr Rainer Prokop

14.08.15 Krankenhaus für die Seele

Ein Fachkrankenhaus für die Seele öffnet nächste Woche seine Türen in unmittelbarer Nähe des AKH in Celle. Damit wird für den Landkreis Celle eine große medizinische Lücke geschlossen. Patienten und Angehörige auch aus Bergen können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen in unserer Region. Ein echter Gewinn für uns alle. Betreiber ist das „Klinikum Wahrendorff“. Die offizielle Eröffnung heute war eindrucksvoll und vielversprechend.
Viel Erfolg zum Wohle der Patientinnen und Patienten!

Wahrendorff
(Foto: Klinikum Wahrendorff)

Ihr Rainer Prokop

13.08.15 Mauern

13.August 1961 – Mauerbau – Eigene Erinnerungen an dieses Ereignis habe ich nicht mehr, ein kleiner Junge war ich damals. Aber „Oma und Opa Nossen“ kamen plötzlich nicht mehr zu Besuch. Zu Weihnachten stellten die Eltern Kerzen in die Fenster und der Kontakt nach „drüben“ beschränkte sich auf Post, Päckchen und Pakete. Leider verschwanden auf dem Weg in die „Ostzone“ davon auch noch einige. Erst viele Jahre später waren sporadisch Besuche in Nossen wieder möglich, mit menschenunwürdigen Kontrollen auf Seite der „DDR“. Ein Familienschicksal, das hunderttausende mit uns teilten. Für unsere Familie kam die Wiedervereinigung viel zu spät, die Großeltern waren längst tot.
Und trotzdem, die Menschen vor allem in der DDR, aber auch die Politiker jener Zeit haben Großartiges geleistet, Deutschland 1990 friedlich wieder zu vereinen, nachdem in 1989 die unglückselige Mauer bereits gefallen war.
Und die Mauern in den Köpfen –soweit sie denn noch vorhanden sind- werden auch noch fallen.

Da ist ganz zuversichtlich
Ihr Rainer Prokop

11.08.15 Verlauf, Vermarktung, Veranstaltung

Wie aus verantwortlichen Kreisen des Truppenübungsplatzes bestätigt wird, nimmt die Aufstellung des angekündigten Panzerbataillons 414 seinen geplanten Verlauf. Das Vorabkommando ist da und bereitet die Stationierung vor. Bis Ende des Jahres ist das abgeschlossen und im ersten Halbjahr 2016 werden die Dienstposten besetzt.

Ebenso läuft auch die „Vermarktung“ der von den Briten freigegebenen neuen Einzel- und Doppelhäuser in Bergen an. Erfreulicherweise ist das Interesse groß, sowohl bei Berger Familien wie auch bei Auswärtigen. Bei Bedarf erteile ich über die Möglichkeiten Auskunft.

Und ansonsten gibt es für Spaß, Sport und Kultur im „Kulturraum Oberes Örtzetal“ jede Menge Angebote: Veranstaltungskalender

Ihr Rainer Prokop

07.08.15 Heiraten, Singen, Löschen

Als ich heute zufällig die weiße Hochzeitskutsche vor unserem Standesamt neben dem Rathaus entdeckte (Foto), die auf das Hochzeitspaar wartete, wurde mir wieder besonders bewusst, welch wundervollen Rahmen unser historisches Standesamtsgebäude für den „schönsten Tag“ des Lebens doch abgibt. - Wir haben noch Termine zu vergeben!

Wie mir erzählt wurde, ist das angekündigte „Volksliedersingen“ am kommenden Dienstag eine spontane Idee des Heimatvereins unter Leitung von Hans-Henning Siebernick. Er sagt dazu:

„Der Heimatverein Bergen veranstaltet am Dienstag, den 11.08.2015 um 19:00 Uhr erstmalig in diesem Rahmen ein "Volksliedersingen für Jedermann" (und -frau).
In ganz ungezwungener Atmosphäre soll im Innenhof des Heimatmuseums in Bergen (bei schlechtem Wetter im Römstedthaus) mit Gitarrenbegleitung gemeinsam gesungen werden. Jeder der Spaß am Singen hat, ist ganz herzlich eingeladen. Dabei soll nicht der künstlerische Wert der Darbietung im Vordergrund stehen, sondern einfach die Freude und das Vergnügen, altes Liedgut mal wieder zum Besten zu geben. Wer keine Lust hat, selbst zu singen, der lässt halt singen! Der Heimatverein freut sich auf eine rege Beteiligung!“
Also singen und oder auch zuhören, Hauptsache dabei sein!

Eine weitere interessante Veranstaltung bietet die Feuerwehr an:
Fr, 14.08.2015 - 18:00 Uhr, Hotel Helms • Altensalzkoth 7 in Eversen

Aktionswoche zum 40. Jahrestag Waldbrandkatastrophe. Mit Fahrzeugen und Gerätschaften aus der Zeit der Waldbrandkatastrophe von 1975 wird ein Einsatzszenario durch den „Verein historische Feuerwehrfahrzeuge und Geräte in der Stadt Bergen e.V.“ aufgebaut und dargestellt. Parallel hierzu wird die Freiwillige Feuerwehr aus Eversen einen sogenannten „Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber“ präsentieren.

Hier die prächtige Hochzeitskutsche vor dem Standesamt

Standesamt

Ihr Rainer Prokop

04.08.15 Freud und Leid

Freud und Leid – mein Terminkalender ist im Augenblick voll davon: Taufe in der Familie, Trauer um die Opfer des Isis-Terrors insbesondere gegen Eziden, aber auch gegen Christen und andere Religionsgemeinschaften,  Dienstjubiläum einer verdienten Mitarbeiterin im Rathaus, Tod eines ehemaligen Mitarbeiters, gelungener „Lila Sonntag“ in Bergen, traumatisierte Flüchtlinge und Asylbewerber und so geht es immer weiter. – Wir in Bergen stehen zusammen, in Freud, aber auch besonders im Leid.
Gerade erreicht mich ein offener Brief der Gemeinde der Eziden Bergens zur gestrigen Gedenkveranstaltung, den ich auch gern ungekürzt wiedergebe:

„Offenes Schreiben an die Politiker, zur Danksagung für ihre Teilnahme an der Gedenkveranstaltung im Mala Êzîdîya Bergen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestag und des Niedersächsischen Landtag,
Sehr geehrte Damen und Herren aus dem Bereich Politik,

Der 03. August stand weltweit im Zeichen des Traumas des ezidischen Volkes, der zugleich ein Trauma der Menschheit im 21ten Jahrhundert darstellt. Am vergangenen  03.08.2015, jährte sich zum ersten Mal der Beginn des 73ten Völkermordes an den Eziden im Shingal-Gebiet im Nordirak durch den sogenannten „Islamischer Staat“ (IS).

An diesem Jahrestag haben wir als Gemeinde der Eziden e.V. "Mala Êzîdîya Bergen", in unserem Gemeindehaus in Bergen, unseren ezidischen Glaubensschwestern und Glaubensbrüdern, die Opfer der IS-Terrororganisation wurden, gedacht.
Mit dieser Gedenkveranstaltung haben wir auch an das Schicksal der Hinterbliebenen der Opfer und der mehr als 450.000 Eziden erinnert, die ihr Leben nur durch die Flucht aus der Heimat Shingal retten konnten und seit nunmehr einem Jahr unter unmenschlichen Bedingungen in den vielen Flüchlingslagern – in der autonomen Region Kurdistan im Nordosten Syriens und im Südosten der Türkei leben.

„Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit sind die Grundprinzipien, nach denen wir das Zusammenleben in jeder zivilisierten und demokratischen Gesellschaft ordnen.“

Vor diesem Hintergrund sind diese Menschheitsverbrechen zweifelsohne Aufgabe der Politik und  der internationalen Staatengemeinschaft, die zum Schutz von allen bedrohten Bevölkerungen einzugreifen hat, nicht wegzusehen, zu ignorieren oder zu vergessen. Es liegt aber auch nicht weniger in der Verantwortung eines jeden einzelnen Menschen, sich in der freien Welt gegen Menschenrechtsverletzungen zu stellen.

An dieser Stelle, möchten wir uns auch deshalb nochmal ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken, an dieser für uns sehr wichtigen Gedenkveranstaltung teilgenommen zu haben. Ihre Solidarität mit dem ezidischen Volk bekräftigt zu haben und damit dazu beigetragen zu haben, die Erinnerung an den Genozid wach zu halten. Herzlichen Dank, dass Sie mit uns an das Verantwortungsbewusstsein der Weltgemeinschaft appelliert haben!

Ihnen allen, sehr geehrte Damen und Herren, danken wir auch dafür sehr, dass Sie in Ihren Wirkungsbereichen in der Gesellschaft für eine demokratische, freie und friedlich-tolerante Welt einstehen. Wir möchten uns auch ganz besonders herzlich bei Ihnen allen auch dafür bedanken, dass Sie in diesen schweren Zeiten das ezidische Volk so tatkräftig unterstützen.

Angesicht der politischen Entwicklungen in den türkisch-kurdischen Grenzgebieten, der Beendigung des türkisch-kurdischen Friedensprozesses seitens des NATO-Mitgliedes der Türkei, sowie der innenpolitischen Maßnahmen gegen die demokratische Volkspartei HDP und kurdisch-stämmigen Menschen in der Türkei, wurde es jedem spätestens nach dieser Gedenkveranstaltung bewusst, dass das ezidische Volk dringender denn je, sowohl humanitäre als auch politische Unterstützung und Schutz seitens der internationalen Gemeinschaft benötigt. Uns allen ist bewusst, dass für die Flüchtlinge, das Leben in den Lagern nur eine vorübergehende Lösung sein kann. Diesen Menschen - Eziden, Christen , Schiiten und anderen verfolgten Minderheiten - muss von der Weltgemeinschaft langfristig eine Perspektive aufgezeigt werden, wie sie in ihre Heimatdörfer zurückkehren können und dort ein sicheres Leben künftig führen können.

Vor diesem Hintergrund, war für uns allen dieser Gedenktag keinesfalls nur eine Pflichterfüllung, keine Symbolik oder kein Ritual, das uns die "politische Korrektheit" auferlegt. Diese Gedenkveranstaltung stand im Zeichen der Erinnerung an die Opfer des Völkermordes, aber ist auch ein Aufruf an die internationale Staatengemeinschaft eine Lösung für die verfolgten Völkergruppen im mittleren Osten aufzuzeigen.
Vielen herzlichen Dank Ihnen allen für Ihre Teilnahme an unserer Gedenkveranstaltung und für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Suat Yavsan

1. Vorsitzender
Gemeinde der Eziden e.V. (gemeinnützig)

Mala Êzîdîya Bergen
Celler Straße 54
29303 Bergen“

30.07.15 Parkplatz

Der Parkplatz zwischen KiTa Neuer Weg und Ärztezentrum wurde erweitert und gepflastert. Damit dürfte sich die Parksituation dort erst einmal etwas entspannen. Aber es wäre gut, wenn auch direkt in der Bahnhofstraße noch Plätze für die Besucher der dortigen Geschäfte und des Ärztezentrums entstehen könnten. Da ist die Stadt allerdings nicht in der Verantwortung.

2015 Parkplatz Neuer Weg

Parkplatz Neuer Weg, links im Hintergrund die Kindertagesstätte (Krippe)

Ihr Rainer Prokop

29.07.15 Hoch- und Tiefbau

Neues und Interessantes aus dem Bereich Hoch- und Tiefbau:
Bau des Bewegungsraumes im Neuen Weg: Durch den Wechsel des betreuenden Architekten und diversen Nachverhandlungen zum Einhalten des Kostenrahmens kann am Bau erst im August weiter gearbeitet werden. Es wird alles versucht, das Gebäude zum 01.01.2016 fertig zu stellen.

Die im Rahmen der Baumaßnahme Celler Straße ausgebauten Pflastersteine wurden bei den Parkplätzen Neuer Weg, beim Sportplatz Wohlde und am Schützenheim Offen eingebaut.

Gewährleistungsmaßnahmen im Deichend: Der Auftragnehmer hat auf seine Kosten die falsch gelieferte Tragschicht erneuert. Gleichzeitig wurden neue Steine mit Verschiebesicherung eingebaut. Der Stadt entstehen Kosten von ca. 500 € für den höherwertigen Betonstein.

Der Ausbau der Straße „Auf der Schanze“, und die Straße in Dageförde bleiben im Kostenrahmen. Für Dageförde sind Fördermittel in Höhe von 110.000 € eingegangen.

Ihr Rainer Prokop

27.07.15 Sommer, Rundt, Mittelzentrum

Leider merkt man es draußen im Augenblick beim Wetter nicht so sehr: Es sind Sommerferien und viele Familien zieht es in die große weite Welt, nach Süden, Norden, Osten oder Westen. Die Stadt Bergen und auch ich persönlich wünschen gute Erholung, viel Spaß und vor allem eine gesunde Heimkehr.
Alle, die zurückbleiben und arbeiten dürfen, passen auf, dass auch hier unsere eigene Welt in Ordnung bleibt.
Auch unsere Ferienpassaktion ist mit großem Engagement von Vereinen und Verbänden angelaufen und bringt den Kindern viel Freude.

Wie angekündigt, war unsere Sozialministerin Cornelia Rundt in Bergen und hat uns die Bestätigung gebracht, dass wir nun im bundesweiten Förderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen worden sind. Damit stehen uns in den nächsten 10 Jahren Millionenbeträge zur Weiterentwicklung Bergens zur Verfügung.
Nebenbei ist auch die Bergener Forderung auf Anerkennung als „Mittelzentrum“ zur Sprache gekommen. Hier werden wir nicht locker lassen. Aber alles zu seiner Zeit. Jetzt erst einmal mit der Innenstadt weiter machen und die ehemals britischen Wohnquartiere anpacken.

Rundt 2015
von links: M. Schmidt, Sozialministerin C. Rundt, R. Prokop, E.I. Angermann, A. Krause, M. Kohrs, Dr. R. v. Borcke (Foto: K. Hoopmann, Stadt Bergen)

Ihr Rainer Prokop

24.07.15 Stadtmeister, Amtsblatt

Mit einem 2:0 gegen SV Eintracht Bleckmar wird der FC Firat Bergen Fußball-Stadtmeister 2015 in Bergen. Der Vorjahressieger TUS Eversen/Sülze wurde nach einem spannenden 11-Meter-Schießen Dritter gegen den TUS Bergen.

Hier die Rangfolge 2015:
1.         FC Firat Bergen
2.         SV Eintracht Bleckmar
3.         TUS Eversen/Sülze
4.         TUS Bergen
5.         BSV Belsen
6.         FG Wohlde

Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle für ein faires Turnier.

Ein neues Amtsblatt wurde herausgegeben und an alle Haushalte verteilt. Wer es digital mag, hier ist es zu finden: Bekanntmachungen. Auch alle anderen Amtsblätter seit 2002 können Sie dort nachlesen.

Ihr Rainer Prokop

22.07.15 Celler Straße, Panzer

Und in der Stadtentwicklung geht es wieder einen großen Schritt vorwärts: Heute hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Bergen das Grundstück hinter der Apotheke (ehem. NAAFI-Gebäude) in der Celler Straße erworben, der Kaufvertrag ist  unterzeichnet. Damit kann die Stadt diesen Bereich weiter entwickeln: Parkplätze, verbesserte Einmündung zur Celler Straße und vieles mehr wird möglich. Die Planungen laufen.

Der verantwortliche Offizier des Vorabkommandos des Panzerbataillons 414, das in Bergen stationiert wird, war heute zu einem „Antrittsbesuch“ im Rathaus. Im Laufe des Jahres 2016 soll die Einheit arbeitsfähig sein, eine enge Kooperation zwischen Stadt und Militär wird angestrebt.

Ihr Rainer Prokop

17.07.15 Deichend, Besuch

Seit heute Nachmittag ist nun endlich wieder freie Bahn im Deichend. Die Sperrung vor dem Rathaus ist aufgehoben und die Straße wieder in beide Richtungen passierbar.

Der nächste Besuch aus Hannover hat sich angekündigt. Am 27. Juli wird die Nds. Sozialministerin Cornelia Rundt nach Bergen kommen und uns den Bescheid über die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Neugestaltung der ehemaligen britischen Wohnquartiere und des Ortskerns“ persönlich überbringen. Damit wird ein nächster wichtiger Schritt in unserer Stadtentwicklung eingeläutet. Innenstadt und Wohnviertel werden davon profitieren.

Ihr Rainer Prokop

15.07.15 Celler Erklärung

Am Freitag findet das nächste Dialog-Forum zur sogenannten Y-Trasse statt. Zu diesem Thema haben jetzt die Vertreter aus den betroffenen Bereichen des Landkreises Celle, also auch Bergen, gemeinsam Stellung bezogen:

Celler Erklärung
zu den Planungen der schienengebundenen
Hinterlandanbindung der norddeutschen Seehäfen
Gemeinsame Erklärung des Landkreises Celle, der Städte Celle und Bergen sowie
der Gemeinden Eschede, Südheide und Faßberg, der Mitglieder des Bundestages
Frau Kirsten Lühmann (SPD) und Herrn Henning Otte (CDU), der Mitglieder des
Niedersächsischen Landtages Herrn Thomas Adasch (CDU), Herrn Ernst-Ingolf
Angermann (CDU), Herrn Maximilian Schmidt (SPD), Herrn Jörg Bode (FDP) sowie
des Aktionsbündnisses gegen Trassenneubau:

Bereits seit vielen Jahren wird über den Ausbau der Schieneninfrastruktur im Raum
Bremen-Hamburg-Hannover diskutiert. Die DB AG hatte im Auftrag des Bundes als
Alternative zur geplanten Y-Trasse verschiedene Varianten entwickelt. Auf Initiative
des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ist das
„Dialogforum Schiene Nord“ ins Leben gerufen worden, das sich mit den
verschiedenen Trassenvarianten befassen soll.
Der Dialogprozess zur Zukunft des Güterverkehrs hat Anfang Februar mit einer
ersten Veranstaltung begonnen. Die erarbeiteten konkreten Ergebnisse sollen
verbindlich in den Bundesverkehrswegeplan einfließen.

Aufgrund der außerordentlichen Bedeutung dieser weitreichenden Entscheidung
haben sich die Unterzeichner der Celler Erklärung auf grundlegende Vorgaben und
Inhalte verständigt, die zwingend Eingang in das weitere Verfahren finden müssen.

1. Die Stärkung der Schiene als Verkehrs- und Transportmittel wird grundsätzlich
unterstützt. Die für eine Abwicklung prognostizierten und im Sinne einer
umweltgerechten und nachhaltigen Verkehrspolitik gewünschten
Verkehrszuwächse auf der Schiene benötigten Kapazitäten müssen zügig zur
Verfügung gestellt werden.
2. Im Rahmen eines umfassenden Gütertransportkonzeptes ist sicherzustellen,
dass die Güter aus den norddeutschen Seehäfen kommend bereits dort in die
entsprechenden Zielkorridore Ost und West geführt werden. Die somit erreichte
Verteilung der Schienengüterverkehre auf bereits vorhandenen
Bestandsstrecken ist am schnellsten umsetzbar, erhöht die Flexibilität der
Verkehrswege und führt nicht zu einer regionalen Überbelastung.
3. Vorrang vor einem Schienenaus- bzw. Neubau hat die Ausschöpfung aller
betrieblichen Maßnahmen. Grundsätzlich soll nur ein Ausbau erfolgen.
4. Die Umsetzung geplanter Maßnahmen muss zügig, bedarfsangemessen flexibel
und auch in Teilabschnitten realisierbar sein. Zur Plausibilisierung aller
Streckenvarianten ist eine Fahrplansimulation auf Grundlage der Ist-Daten der
DB als vergleichendes Entscheidungskriterium zwingend notwendig. Bei
Verkehrssimulations- und Kapazitätsberechnungen ist eine gemeinsame
Betrachtung von Strecken und Knotenpunkten einschließlich der zeitlichen
Umsetzung und Kosten von Engpasslösungen unbedingt erforderlich. Vorrang
müssen Streckenvarianten haben, die eine bestmögliche Kapazitätsnutzung aller
deutschen Nordseehäfen gewährleisten.
5. Die Qualität des regionalen Schienenpersonennahverkehrs (z.Bsp. Metronom)
und die Anbindung an den überregionalen Schienenpersonenfernverkehr (z.Bsp.
ICE und IC) sind zu erhalten, zu stärken und ggf. auszubauen.
6. Die Lärmbelastung der Bürgerinnen und Bürger entlang geplanter
Ausbaustrecken soll verringert werden, sie darf keinesfalls weiter steigen. Hierzu
sind auch Lärmschutzmaßnahmen oberhalb des gesetzlich vorgeschriebenen
Rahmens vorzusehen.
7. Die Eingriffe in Natur, Landschafts- und Kulturraum sind auf ein
geringstmögliches Maß zu reduzieren und nur dort vorzunehmen, wo sinnvoll
kompensiert werden kann. Bislang unbelastete großräumige Landschaftsräume
sollen nicht zerschnitten werden.
8. Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist nicht nur auf die
Herstellungsaufwendungen, sondern auch auf die volkswirtschaftlichen Kosten
(Wertverluste, Einschränkungen der Entwicklung regionaler Wirtschaftsräume)
abzustellen. Diese sollen möglichst gering sein. Im Gegenteil muss die
Maßnahme einen regionalen Nutzen aufweisen.
9. Regionale Vorbelastungen sind angemessen zu berücksichtigen. Dazu zählen
schwach ausgebildete, der Region nützliche Verkehrsinfrastrukturen sowie
Einschränkungen durch militärische Einrichtungen. Die besonderen mittel- und
langfristigen Probleme der Konversionsgebiete Celle, Bergen und Bad
Fallingbostel sind angemessen zu berücksichtigen.
10. Die Regelungen zu den kommunalen Eigenanteilen nach dem
Eisenbahnkreuzungsgesetz beim Ausbau von Kreuzungen von Eisenbahnen und
Straßen sind zu überarbeiten. Um die Kommunen an Ausbaustrecken nicht
besonders zu belasten, ist eine Änderung der Förderrichtlinien bis hin zu einer
100% - Förderung anzustreben.

Landrat Klaus Wiswe Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende
Bürgermeister Rainer Prokop Bürgermeister Günter Berg
Bürgermeister Axel Flader Bürgermeister Frank Bröhl
Kirsten Lühmann (MdB) Henning Otte (MdB)
Thomas Adasch (MdL) Ernst-Ingolf Angermann (MdL)
Maximilian Schmidt (MdL) Jörg Bode (MdL)
Jan-Hendrik Hohls (Aktionsbündnis gegen Trassenneubau)

14.07.15 Eingehalten und angekommen

Meine kurze „Auszeit“ hier soll nun vorbei sein. Und ich kann auch gleich mit guten Nachrichten wieder starten: Landesregierung und Landtag haben ihr Versprechen eingehalten und das Gesetz zur Verteilung der Mittel aus Berlin für uns heute verabschiedet. Damit stehen der Stadt Bergen jetzt rund 4,1 Mio. Euro für die Stadtentwicklung mehr zur Verfügung. Nochmals Danke in Richtung Celle, Hannover und Berlin. Endlich können wir in handfeste und verbindliche Verhandlungen eintreten.

Eine zweite gute Nachricht ist, dass mit dem Aufbau des angekündigten Panzerbataillons 414 in Bergen begonnen wurde. Das Vorauskommando ist angekommen und hat im „Camp“ Quartier bezogen. Nächste Woche sind der verantwortliche Major und ich zu einem ersten Gespräch im Rathaus verabredet.

Ihr Rainer Prokop

28.06.15 Bergen, Celle, Hannover, Berlin

Für diesen Termin habe ich meinen Kurzurlaub in dieser Woche gern unterbrochen: Donnerstag waren meine Kollegin Karin Thorey aus Bad Fallingbostel und ich zur Anhörung im „Ausschuss für Inneres und Sport“ des Nds Landtages geladen und konnten/durften/sollten noch einmal darlegen, wie dringend wir finanzielle Unterstützung brauchen, um überzähligen Wohnraum in unseren Städten abzubauen.
Das ist uns wohl ganz gut gelungen. Die kommunalen Spitzenverbände haben sich positiv geäußert und auch die Fraktionsvertreter des Landtages haben Zustimmung signalisiert.
Inzwischen ist ein Gesetzentwurf unterwegs, nach dem wir aus dem „Kommunalinvestitionsprogramm“ (KIP) über 4 Mio. Euro erhalten sollen. Das Geld kommt aus Berlin, für die Zuteilung ist Hannover zuständig. Unser Dank gilt deshalb gleichermaßen den Verantwortlichen auf beiden Ebenen. Wir hoffen, dass die endgültigen Zusagen noch vor der Sommerpause kommen. Mit den bereits zugesagten Mitteln des Landkreises Celle und der Leistung Bergens können wir dann die großen Herausforderungen zumindest angehen. Später müssen wir dann über weitere Mittel neu verhandeln.

Montagabend findet die Bürgerinformations-Veranstaltung zum Thema „Britenabzug – Was nun?“ statt.
Und Mittwoch beginnt das Schützenfest in Bergen.

Landtag
(Foto: M. Schmidt)

Ihr Rainer Prokop

20.06.15 Was nun? - Friedenstage

In den nächsten Wochen werden die meisten britischen Soldaten und ihre Familien Bergen verlassen haben. Was nun? Was passiert zum Beispiel mit den nun frei werdenden Wohnungen? Diese und andere Themen werden in einer öffentlichen Infoveranstaltung für alle Bürger am Montag, den 29. Juni 2015 um 19 Uhr im Stadthaus Bergen behandelt, wozu ich alle Interessierten einlade. Andreas Mayer vom Planungsbüro Junker und Kruse wird erste Planungen für die britischen Wohnquartiere, aber auch für einen Teil des Stadtzentrums für den erforderlichen Stadtumbau vorstellen. Ich selbst werde zur aktuellen Situation Bergens berichten.
Anschließend haben Sie alle Gelegenheit, Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.

Wohntürme

Die Anne Frank Friedenstage sind erfolgreich zu Ende gegangen. In Gegenwart von Bestseller Autor Mano Bouzamour und  Gästen trugen die Jugendlichen am Freitag ihre literarischen Erzeugnisse vor. Sie sind von beeindruckender Aussagekraft und Qualität. Nach Aufbereitung werden wir sie auch auf unserer Internetseite präsentieren.
Fotos: Abschlussveranstaltung der Anne Frank Friedenstage

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Ihr Rainer Prokop

18.06.15 Abschluss

Freitag, 19.06. findet ab 17:00 Uhr im Stadthaus Bergen die Abschlussveranstaltung der Anne-Frank-Friedenstage 2015 statt. Junge Menschen aus Bergen, Hermannsburg, Srem, Szubin, Hendrik-Ido-Ambacht und Roznov stellen sich und ihre Werke der Öffentlichkeit vor. Auch Mano Bouzamour, der niederländische Bestseller-Autor wird sich und sein Werk noch einmal vorstellen. Das Foto zeigt eine Gruppe der Veranstaltung bei der Arbeit. Anne Frank

Ihr Rainer Prokop

17.06.15 Protest

Wie in verschiedenen Medien berichtet wurde, fand am letzten Samstag in Ramelsloh eine große Demonstration gegen den möglichen Eisenbahn-Trassenneubau für Güterverkehr durch unsere Region statt. Die Aktion war ein guter Erfolg. Weit über 1000 Teilnehmer -es sollen sogar mehrere tausend gewesen sein- waren dort, davon allein aus dem Raum Bergen-Wietzendorf über 400 Menschen mit rund 120 Fahrzeugen.

Die Stadt Bergen freut sich über diese Aktivitäten aus unserem Raum. Für Bergen wäre eine solche Trasse eine echte Katastrophe, sie würde unsere Stadt zerschneiden, ohne dass wir auch nur einen klitzekleinen Vorteil davon hätten. Auch hier habe ich darüber mehrfach berichtet.
Ein wenig traurig bin ich darüber, dass aus den anderen Gemeinden in der Umgebung aus meiner Sicht zu wenig öffentlicher Protest kommt. Schimpfen, wenn die Entscheidung getroffen wurde, hilft dann auch nicht mehr.

An alle Aktiven des Aktionsbündnisses jedenfalls noch einmal ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz.

Y-Trasse

Ihr Rainer Prokop

16.06.15 Horst-Henning und Mano

Nach diesem tollen deutsch-britischen Wochende nun hier mal etwas sehr Schönes nach dem Motto:
Platt, aber von Herzen....meine Ode an Bergen von Horst Henning Siebernik: 

https://www.youtube.com/watch?v=8SJ-vmD2mzQ

Und dann geht es am Freitag um 17:00 Uhr im Stadthaus weiter mit Deutsch-Niederländisch. Der Schriftsteller-Shooting-Star Mano Bouzamour ist Gast bei den Anne-Frank-Friedenstagen und liest aus seinem Bestsellerroman im Stadthaus vor. Die Veranstaltung ist öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, an diesem einmaligen Ereignis teilzunehmen:

In seinem Bestseller „De belofte van Pisa” (Das Gelöbnis von Pisa) lässt der niederländische Autor Mano Bouzamour (24 Jahre) Anne Frank die Shoa überleben, rettet die niederländische Ikone, die in einer Traumsequenz am Tag der Befreiung in Amsterdam von einem kanadischen Soldaten auf einen Panzer gehoben wird.

Es verspricht, ein spannender Vortrag zu werden, meint

Ihr Rainer Prokop


14.06.15 Gottesdienst, Geschenk und Dank

Mit einem wunderbaren Britisch-Deutschem Gottesdienst in der gut gefüllten St. Lambertikirche und der Enthüllung und Übergabe des Abschiedsgeschenkes der britischen Bergen-Hohne Garnison an die Stadt Bergen und ihre Bürger endete heute nun das großartig gelungene Farewell-Weekend, das Abschiedswochenende mit den Briten. Ein ganz großes Dankeschön allen Organisatoren auf britischer und deutscher Seite. Es war in der Vorbereitung unendlich viel Arbeit von ganz vielen Mitstreitern, die sich aber gelohnt hat. Aus meiner Sicht hat alles gut geklappt. Danke!

 Findling - Briten

 Abschiedsgeschenk, aufgestellt neben dem Standesamt an der B3
Inschrift auf Englisch und Deutsch:
"In Anerkennung der engen Freundschaft während der letzten 70 Jahre wurde dieser Findling der Stadt Bergen von der Garnison Bergen-Hohne und dem Standort Hohne überreicht"

 Ihr Rainer Prokop

13.06.15 Abschiedsrede

Hier für alle, die nicht dabei waren meine Ansprache auf der Farewell-Parade der Briten gestern am 12.06.2015 vor dem Rathaus in Bergen:

Herr Staatssekretär Manke,General Nicholas Welch, Bundes- und Landtagsabgeordenete, Generäle und Offiziere, Soldaten, Zuschauer, Bürgerinnen und Bürger

Ihnen allen rufe ich ein herzliches Willkommen zur Abschiedsparade der britischen Einheiten zu, die noch in Bergen stationiert sind.

Wir haben schon etliche wundervolle Paraden erlebt, aber natürlich ist diese hier eine ganz besondere. I’d like to pay a special thanks to all those on parade. Bereits in den nächsten Tagen und Wochen werden Koffer und Container gepackt und dann geht es für die meisten von Ihnen nach Großbritannien, neuen Ufern entgegen.

Dieses Wochenende aber wollen wir noch einmal gemeinsam feiern, feiern, das was war, uns feiern und unsere Freundschaft.

Heute Parade, morgen Britisches Familienfest im Heisterkamp und abends Party auf dem Friedensplatz nebenan. Am Sonntag dann schließlich ein letzter gemeinsamer Gottesdienst in der St. Lamberti-Kirche.

 

Ich denke, das vereint uns alle an diesem Wochenende: Freude und Wehmut zugleich, dass dieses große Fest ein Abschiedsfest ist. Familien, Soldaten, Offizielle, Briten, Deutsche und alle, die Anteil haben an unserer Gemeinschaft:

Freude über die gemeinsame Zeit hier in Bergen, für viele von Ihnen vorübergehend, aber doch immer ein bedeutender Zeitraum der persönlichen Biographie oder aber auch als spannender Höhepunkt der beruflichen Karriere.

Für uns als Bergener Bürger gehören die britischen Soldaten mit ihren Familien zu Bergen wie das Rathaus, die Schützenfeste oder der Heisterkamp.

Begonnen hat alles zwischen Bergen und den Briten mit dem Ende des schrecklichen  Krieges am 15. April 1945 mit der Befreiung des KZ Bergen-Belsen und der Besetzung der Region durch die Britische Armee.

Die Anwesenheit der britischen Armee und ihrer Angehörigen endet nun nach 70 Jahren, in denen Versöhnung, Vertrauen und letztlich auch eine innige Freundschaft zwischen den Bergenern und ihren Briten das Zusammenleben bestimmt. Es geht uns heute so, wie den Menschen in unserer Partnerstadt Pembroke in Wales. Als in den 1960er Jahren die Bundeswehr dort stationiert wurde, war die Skepsis der dortigen Menschen groß. Drei Jahrzehnte später war die Trauer der Menschen in Pembroke mindestens ebenso groß, als die Deutschen den Ort verließen, so wie die Briten jetzt Bergen verlassen.

Deshalb ist dies auch der richtige Moment für mich, persönlich, aber auch im Namen von ganz Bergen Danke zu sagen:

Danke für die Hände der Versöhnung, die wir annehmen durften, danke für das in uns gesetzte Vertrauen, das wir rechtfertigen konnten und Danke für alle Freundschaft und gute Nachbarschaft, die wir erfahren durften und die wir auch gern gegeben haben.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle von den 70 Jahren profitiert haben und das nicht nur wirtschaftlich: Gegenseitiges Kennenlernen fördert gegenseitiges Verständnis und erzeugt Toleranz dem anderen gegenüber.

Diese Tage des Abschieds voneinander sind aber auch die Tage, an denen Erinnerungen hochkommen  Und es sind sehr viele Ereignisse und Begebenheiten, die jeder von uns hat.

Für mich persönlich unvergessen bleiben die Begegnungen mit Mitgliedern der königlichen Familie, mein Besuch des Militärgottesdienstes in St Margaret’s Westminster  im letzten Jahr und meine abenteuerlichen Besuche bei der britischen Armee in Bosnien-Herzegowina und im Irak, in Basra.

Es sind gerade diese persönlichen Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.

Und deshalb sollten wir neben aller Wehmut über den Abschied auch Freude darüber empfinden, was wir alles Gemeinsames erleben durften.

Und ist es wirklich ein Abschied für immer? Für die Stationierung ist es sicher ein endgültiger Abschied, ein Farewell der Truppe, Ihnen aber sage ich nur ein herzliches Good Bye zu.

Und zum Thema Good Bye habe ich folgende englische Zeilen gefunden, die wir uns zu eigen machen sollten:

Goodbyes are not forever.
Goodbyes are not the end.
They simply mean I’ll miss you
Until we meet again!

Bis es aber soweit ist, wünsche ich Ihnen, den britischen Soldaten und allen Familien alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

Ihr Rainer Prokop

 



11.06.15 Briten und Bienen

Das Farewell-, das Abschieds-Wochenende von den Briten steht nun an. Der Ablauf und das Programm mit allem drum und dran sollten hinreichend bekannt sein. Machen Sie mit und alles wird gut!

Deswegen hier etwas anderes Interessantes: Besorgte Bürger haben Mitarbeiter der Stadt darauf aufmerksam gemacht, dass bei dem neuen Brunnen auf dem Friedensplatz besonders viel Bienen herumschwirren. Der herbeigerufene Imker konnte uns aufklären: Der Brunnen ist wegen seiner Gestaltung ganz besonders gut für den Anflug von Honigbienen geeignet, um Wasser aufzunehmen. Bei der augenblicklichen sehr warmen Witterung nehmen die Bienen unser Angebot gern an, um mit dem Wasser ihre Bienenstöcke herunter zu kühlen. Also nichts Schlimmes. Gönnen wir den Bienen das kühle Nass und verhalten uns eben etwas vorsichtiger, um von den sonst so nützlichen Tierchen nicht gestochen zu werden. Ab Sonntag soll es ja wieder etwas kühler werden. Dann ist der Bienenspuk betimmt auch wieder vorbei.

Ihr Rainer Prokop

09.06.15 Thomas Kauschka, Häuserverkauf, Flugbetrieb

Mit Thomas Kauschka, König von Sülze, von den Stadtwerken Bergen, haben wir nun gleich eine 2. Majestät zu vermelden. Herzlichen Glückwunsch und eine erfolgreiche Regentschaft!
Man kann ja von der Stadt sagen was man will, aber treffsicher sind wir.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB) besitzt im Horstweg 19 und in Wohlde 25 Wohneinheiten in modernen Einzel- und Doppelhäusern, die von britischen Familien bewohnt wurden und zum Teil auch noch bewohnt werden. In Absprache mit den Briten und der BIMA haben wir begonnen, die bereits leer stehenden Häuser günstig, aber wertgerecht zu verkaufen. Beauftragt mit der Abwicklung ist die FA. Bothmer Immobilia
Bei Interesse bitte dort nachfragen.

Heute erreichte uns die nachstehende Meldung aus Faßberg. Die hat zwar nichts direkt mit unserem Truppenübungsplatz zu tun, bemerken werden wir die Aktivitäten über uns aber schon

 Fluglärm

Ihr Rainer Prokop

07.06.15 Schulweg

Vor Kurzem hat die Stadt das Grundstück im Einmündungsbereich Ringstraße, Belsener Straße, Tummers Twiete erworben und das leider nicht mehr erhaltenswerte Haus abreißen lassen. Damit ist gerade für die Schüler der Hinrich-Wolff-Schule der Schulweg sicherer geworden, die Einmündung übersichtlicher.

Ringstraße 1
Foto: Einmündungsbereich aus Richtung Lukenstraße

Ihr Rainer Prokop

05.06.15 Norman Wilkins RIP

Wer Norman Wilkins gekannt hat, hat ihn gemocht und respektiert, als britischen Verbindungsoffizier, als Mensch, als Kommunalpolitiker. Norman Wilkins war ein "Bergen-Brite" mit Herzblut. Nun ist er im Kreise seiner Familie verstorben. Aber er bleibt in Bergen unvergessen. Unsere, meine Gedanken sind bei seiner lieben Frau Christa und der ganzen Familie.

Norman Wilkins

04.06.15 Protest, Bürgerpark

Das Aktionsbündnis gegen den Trassenneubau der Bahn lädt zu einer zentralen Protestdemo ein: Am 13. Juni brennt die Heide! Es ist der Tag des Bürgerprotestes gegen die Schienen-Güter-Verkehrs (SGV) Y-Trasse. Die Bürgerinitiativen der betroffenen Regionen fahren mit mehreren Fahrzeugkorsos sternförmig von Süden den geplanten Trassenverlauf entlang in Richtung Norden. Gestartet wird für Bergen am 13. Juni um 13:00 Uhr ab Sportplatz Wohlde, ….. Ziel ist die Heimat der nördlichsten Bürgerinitiative Y-Monster, Ramelsloh. Hier findet die finale Kundgebung als riesige Wyld Whyte Dynner Demo statt. Dazu entsteht mitten auf der Marxener Straße vor dem Ort Ramelsloh die längste Picknick-Tafel, die Seevetal je gesehen hat. Alle Bürger sind eingeladen mit Tisch, Stuhl und Picknickkorb und „so weiß wie möglich“ gekleidet zu erscheinen und gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. Genau an der Stelle, an der die geplante Trasse die malerische Landschaft durchkreuzt, wartet die Demo-Bühne mit musikalischen Überraschungen und einem SGV-Y kritischen Rahmenprogramm. Auch die vermeintlichen SGV-Y Verursacher, der Bahnchef Rüdiger Grube, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und der Niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies sind eingeladen ihre Standpunkte zu vertreten…… Das ganze Programm finden Sie hier: http://www.trassenabsage.de/  Wer irgendwie kann, sollte daran teilnehmen!!

Noch keine Dauerlösung, aber immerhin eine erste „Notlösung“ ist das heute aufgestellte DIXI-Klo im Bürgerpark. Auf vielfachen „dringenden“ Wunsch insbesondere aus der ehrenamtlichen Politik steht dieses wichtige Utensil nun im Bürgerpark, bis eine Dauerlösung realisiert werden kann. Viel Erfolg der neuen Errungenschaft wünscht
Ihr Rainer Prokop Dixi

02.06.15 Staatssekretär, Wohnungsmarkt

Hoher Besuch aus Berlin: Gestern besuchte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Markus Grübel MdB in Begleitung unseres Abgeordneten Henning Otte den Truppenübungsplatz Bergen. Der Platz mit all seinen militärischen Möglichkeiten steht ganz offensichtlich im Fokus der Berliner Verteidigungspolitik. Und das ist gut so.
Ich hatte Gelegenheit, mit Herrn Grübel ausführlich über die Herausforderungen der Stadt Bergen zu sprechen: Wir freuen uns über die Perspektiven des Platzes, haben aber das Problem der vielen leerfallenden Wohnungen im Bereich der Ortschaft Bergen, aber auch der Siedlungen in Wohlde und Offen. Er kündigte an, bei seinem nächsten Besuch auch uns hier in Bergen zu besuchen und sich die Situation persönlich anzusehen.

Zum Thema Wohnungsmarkt: Der bisher größte Grundeigentümer in Bergen, die EUWOBAU GmbH Köln, hat den gesamten Grundbesitz von 564 Wohnungseinheiten in Bergen an die Immobilien-Gesellschaft CESA in Berlin verkauft. Somit haben die Stadt und die stadteigene Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB) einen neuen Verhandlungspartner für die anstehenden Projekte. Ein erstes Sondierungsgespräch mit der Geschäftsführung hat bereits stattgefunden, konkrete Verhandlungen werden folgen.

Ihr Rainer Prokop

01.06.15 König Frank von Eversen

Mit Freude und Stolz kann ich verkünden, dass im Rathaus zu Bergen eine Majestät ihren Dienstsitz inne hat: Frank Bührmann, König von Eversen sitzt ganz oben, im 2. Stockwerk, überm Bürgermeister.
Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Regieren. Seine Königs-Residenz ist natürlich in Eversen zu finden.
Das Foto von Peter Nagel zeigt seine Majestät mit Frau Gemahlin:

König Bührmann

28.05.15 Rat, Feuerwehr, Bergen-Belsen

Personelle Veränderungen sind vom Stadtrat Bergen zu vermelden: Ros-Marie Siemsglüß (SPD-Fraktion) aus Eversen und Heinrich Hohls (CDU-Fraktion) aus Bergen wurden als neue Ratsmitglieder begrüßt und verpflichtet. Auf gute Zusammenarbeit für eine gute Entwicklung Bergens!

Die Ortsbrandmeister Hinrich Otte (Ortsfeuerwehr Dohnsen) und Till Oelrichs (Ortsfeuerwehr Dieste) wurden für jeweils weitere 6 Jahre im Amt bestätigt. Als neuer stv. Ortsbrandmeister wurde Hans-Hermann Gralher (Ortsfeuerwehr Offen) für ebenfalls 6 Jahre ernannt. Herzlichen Glückwunsch und auf eine immer gute Zusammenarbeit!

Vor dem Hintergrund „70. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen“ hat der der Rat der Stadt Bergen sehr einvernehmlich und einstimmig die nachstehende Erklärung abgegeben:

Bergen-Belsen Erklärung

Ihr Rainer Prokop

25.05.15 Ausgerechnet Sülze

„Ausgerechnet Sülze“ Unter diesem Motto finden in diesem Jahr geführte Radwanderungen in und um Sülze statt. Ausgearbeitet, geführt und betreut werden die Rundtouren zum Thema 500 Jahre Salzgewinnung von Natur- und Landschaftsführerin Gabriele Link. Erster Termin ist der 06.06., 10 Uhr ab Salinenplatz in Sülze. Weitere Termine und Details finden sie hier: Radwanderung Sülze

Und noch einmal Sülze (Infos von M. Buhr):
BMX- und Skater- Park nimmt Formen an

Im März begannen die Erd- und Pflasterarbeiten für den mit der Ortschaft Eversen gemeinsam geplanten BMX- und Skaterpark in Sülze auf dem Grundstück zwischen der Feuerwehr und dem Tennisplatz. Besonders ortsansässige Unternehmer unterstützen den Bau mit Maschinengestellung, aber auch mit tatkräftiger Hilfe. Es werden neben verschiedenen „Obstacles“ (Hindernisse) auch ein „Dirt Trail“ und ein Pavillon entstehen.
Die Lage des Parks ist optimal, da in direkter Nachbarschaft die Jugendfreizeitstätte Aspik ist. Viele ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz, um den Jugendlichen eine neue Attraktion im Kirchspiel Sülze zu bieten.
Großzügige Spenden stellen die Finanzierung sicher. Bei den Schützenfesten im letzten Jahr in Eversen und Sülze kamen 1.200 € als Spende zusammen. Sehr großzügig haben sich die Sparkasse Celle und die Volksbank Südheide gezeigt, die zusammen 7.500 € gespendet haben. Über weitere Spenden würden sich die Jugendlichen und der Ortsrat Sülze sehr freuen. Hier die Kontodaten:
Stadt Bergen
Stichwort: Spende BMX-Park Sülze
IBAN: DE12 2575 0001 0051 1262 74

Herzlichen Dank allen Spendern.

Die offizielle Eröffnung ist für den 20. Juni 2015 geplant. Eine Helfer-Party wird nach den Sommerferien organisiert. Für Fragen und Anregungen stehen ihnen die Ortsratsmitglieder sowie der Sülzer Ortsbürgermeister Michael Buhr gern zur Verfügung.

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Ihr Rainer Prokop

13.05.15 Örtze, Dialog, Zugang, Streik

Wie bekannt und heftig diskutiert, wird die Örtze Brücke in Eversen den ganzen Monat Juni über wegen erforderlicher Brückenarbeiten gesperrt sein. Auch die anderen kleineren Brücken im Raum Eversen über den Fluss werden als Schleichwege ausfallen. Sie werden gesperrt sein, um sie zu schonen und auch die Wege davor und dahinter. Die Verkehrsteilnehmer werden sich also auf weite Umwege einstellen müssen. Die Stadt hat intensiv versucht, andere Lösungen zu finden, es geht aber leider nicht anders. Wie heißt es an Baustellen immer so treffend: Vielen Dank für Ihre Geduld.

Nächste Sitzung des Dialogforums Schiene Nord (Y-Trasse) steht bevor: ·  22.05.2015 - 3. Sitzung des Dialogforums, Congress Union Celle (09:00-17:00 Uhr).
Frank Juchert wird dort die Stadtinteressen vertreten.
Auch Sie können Ihre Argumente gegen das Vorhaben immer noch vorbringen. Je mehr Argumente, umso besser. Es zählt Qualität, aber insbesondere auch Quantität. Hier das Kontaktformular: http://www.dialogforum-schiene-nord.de/kontaktformular  

Nach dem Erwerb der „Stadtpassage“ mit den Parkplätzen dahinter kann endlich ein weiterer Zugang zum Bürgerpark geschaffen werden. Vom sog. Sparkassenparkplatz aus hinten rechts ist bereits der Zugang provisorisch ermöglicht worden. Erwerber des Grundstückes ist die stadteigene Stadtentwicklungsgesellschaft, die SEB, häufig auch einfach als Stadt bezeichnet.

Bürgerpark1   Bürgerpark2


Nun also doch. Von Montag (18.5.) bis Mittwoch (20.5.) nächster Woche streiken leider auch viele Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten. Die Eltern müssen selbst sehen, wie sie die Betreuung ihrer Kinder an diesen Tagen sicherstellen. Allerdings wird die Stadt in der Sülzer Einrichtung einen "Notdienst" anbieten für Eltern, die gar keine andere Möglichkeit haben, ihre Kinder unterzubringen.
Ich gehe mal davon aus, dass die Gewerkschaft und der Arbeitgeberverband aufmerksam nach der für den Arbeitskampf so bedeutsamen Stadt Bergen schauen und sich dann schnell einigen.
Mit dieser von Galgenhumor getragenen Hoffnung bin ich
Ihr Rainer Prokop

12.05.15 Thomas Rekowski

Der gemeinsame Konversionsmanager für die Städte Bad Fallingbostel und Bergen heißt Thomas Rekowski, ist 27 Jahre alt und stammt aus Celle. Als Absolvent des Masterstudienganges Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement wird er in den nächsten Jahren den Strukturwandel unserer Städte begleiten und voranbringen.
Dafür wird er in beiden Orten Büros vorhalten und je nach Schwerpunkt dort auch tätig sein. Im Rathaus Bergen teilt sich Stephan Becker das Büro mit ihm.

Gemeinsam mit meiner Kollegin Karin Thorey aus Fallingbostel und Stephan Becker haben wir heute in Bergen mit Herrn Rekowski die erforderlichen nächsten Schritte besprochen.
Herzlich Willkommen und viel Erfolg bei der interessanten, nicht ganz einfachen Aufgabe!

Thomas Rekowski

Thomas Rekowski

Ihr Rainer Prokop

11.05.15 Bergen wählt am 11.September 2016

Am Sonntag, dem 11. September 2016 finden die nächsten Kommunalwahlen statt, so hat die Nds. Landesregierung beschlossen. In Bergen sind das die Wahlen zum Stadtrat und sämtliche Ortsratswahlen in unseren 13 Ortschaften. Für Bergen sind das ganz besonders wichtige Wahlen.

Wir stehen vor einem echten Um- und Aufbruch in Bergen. Da braucht es in den nächsten Jahren kreative Frauen und Männer im Stadtrat, aber auch in den Ortsräten, um Bergen zukunftsfähig zu gestalten. Jede und Jeder, dem die Entwicklung Bergens wichtig ist, sollte sich für eine Partei seiner Wahl, für eine Wählergruppe oder auch als Einzelperson zur Wahl stellen und mitgestalten.
Einzelheiten zur Wahl und wie das mit der Kandidatur funktioniert sind hier zu finden:  bergen-online

Machen Sie mit, die Stadt braucht Sie

Ihr Rainer Prokop

10.05.15 Streik, Unterstützung, Konversion

Die Ausübung des Streikrechts entwickelt sich offenbar zu einer deutschen Tugend, gründlich, ausdauernd und immer gerechtfertigt. Nach Schaffnern und Piloten sind jetzt offensichtlich die Erzieherinnen und Erzieher an der Reihe. Ob davon die Bergener Einrichtungen auch betroffen sind, ist noch nicht entschieden. In der kommenden Woche werden wir es erfahren. Ich hoffe sehr, dass der „Kelch“ an den Eltern und Kindern vorbei geht. Versprochen wurde mir, das die Eltern im Falle eines Falles „rechtzeitig“ vorher informiert werden.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist die Ankündigung aus Hannover, dass auch die Stadt Bergen aus Mitteln der Städtebauförderung 1 Mio. Euro erhalten wird. 500.000 Euro muss die Stadt allerdings auch zusätzlich beisteuern. Gedacht ist das Geld aus Brüssel, Berlin und Hannover zur Entwicklung der bisher von den britischen Familien bewohnten Vierteln. Grundlage für die Gewährung des Geldes ist unser Integriertes Stadtentwicklungskonzept (Isek). Was immer noch fehlt, ist die aus Hannover versprochene, aber noch nicht ausgesprochene finanzielle Unterstützung von 4 Mio Euro zum Erwerb und Abriss von nicht mehr benötigten alten Wohnblocks. Der Landkreis Celle und die Stadt Bergen würden bei einer poisitiven Entscheidung aus Hannover ebenfalls jeweils 4 Mio. Euro beitragen. Geduld ist weiter gefragt, jetzt soll die Entscheidung im Juni fallen.


Eingestellt werden konnte jetzt (endlich) auch der gemeinsame Konversionsbeauftragte der Städte Bad Fallingbostel und Bergen. Am Dienstag werden meine Kollegin aus Fallingbostel und ich Herrn Rekowski der Öffentlichkeit vorstellen. Danach auch hier mehr darüber.

Eine gute Woch wünscht Ihnen
Ihr Rainer Prokop

05.05.15 Gesicht zeigen

„Bürgermeister aktuell“ erfreut sich zunehmender Beachtung innerhalb und außerhalb Bergens. Da lohnt sich das Bemühen, Wichtiges oder manchmal auch weniger Bedeutsames zu veröffentlichen. Auch freue ich mich aufrichtig über mehr oder weniger kritische Kommentare zu meinen Beiträgen. Allerdings wiederhole ich meine dringende Bitte, dabei Gesicht zu zeigen. Anonyme Beiträge, zumal wenn sie polemisch und nicht fundiert sind, werde ich auch in Zukunft nicht zulassen. Auch „Frank M. (ohne E-Mail-Adresse) von außerhalb“ mag sich das zu Herzen nehmen. Ich stehe zu meinen Beiträgen und erwarte das auch von den Kommentatoren zu ihren Anmerkungen. Danke für das Verständnis. Wer lieber öffentlich unbekannt bleiben möchte, ist immer gern bei mir im Rathaus für ein vertrauliches Gespräch willkommen.

Ihr Rainer Prokop

03.05.15 Fremde und Freunde

Ein richtig gelungenes Wochenende liegt hinter Bergen. Tanz in den Mai, Kirchweihfest und Maimarkt lockten wieder hunderte von Besuchern in die Innenstadt. Freude, Lebenslust und Genuss standen im Mittelpunkt.
Und auch privat ist unser Familienglück durch einen weiteren Enkelsohn, Linus Amadeus, bereichert worden.
Aber ebenso für eine andere bemerkenswerte Veranstaltung war Bergen, genauer gesagt Bergen-Belsen, ein wichtiger Ausgangspunkt. Zu Erinnerung an Kaplan Berix aus der niederländischen Stadt Stein, der in Bergen Belsen im März 1945 umkam, findet ein Staffellauf nach Stein statt, der heute begann und Montag in der nl. Stadt endet. Wir, insbesondere Katharina Hoopmann und ich, haben hier den Start und die dazugehörige Gedenkfeier organisiert und aktiv teilgenommen. Ich denke, dass wir das Anliegen der Stadt, für Frieden und Internationalität in besonderem Maße einzustehen, angemessen vertreten haben. Aus Fremden sind Freunde Bergens geworden.

Nl. Stein

Ihr Rainer Prokop

27.04.15 Partner

An der gestrigen Gedenkfeier zur Befreiung von Bergen-Belsen vor 70 Jahren haben wir mit Gästen aus den Partnerstädten Bergens teilgenommen und auch einen gemeinsamen Kranz niedergelegt. Trotz des teils heftigen Regens war es eine eindrucksvolle Veranstaltung mit unserem Bundespräsidenten, weiteren Würdenträgern und Überlebenden des KZ Bergen-Belsen. Die Fotos zeigen einen Teil der Delegation und den Gedenkkranz der Stadt.

Bergen-Belsen Partner

Bergen-Belsen Kranz

Ihr Rainer Prokop

23.04.15 Bus-Shuttle, LEADER-Region

Gern gebe ich einen Hinweis der Polizei weiter, dass am Sonntag, 26.04. die Winsener Straße zwischen Abfahrt Richtung Hörsten (hinter Belsen) bis nördlich von Winsen/Aller ab 8:00 Uhr bis Ende der Gedenkfeier in Bergen-Belsen gesperrt sein wird. Besucher von Bergen-Belsen sollten zur Panzerwaschanlage in Hörsten fahren und dort den angebotenen Bus-Shuttle zur Gedenkstätte nutzen.

Mal gute Nachrichten aus Hannover: Heute kam die Nachricht, dass unser „Kulturraum Oberes Örtzetal“ in das sogenannte „LEADER-Programm“ aufgenommen worden ist.
Im Juni 2014 haben die Städte Munster und Bergen sowie die Gemeinden Unterlüß und Hermannsburg (jetzt Südheide), Faßberg und Wietzendorf zusammen mit dem Büro KoRis aus Hannover die Weichen gestellt, die Bewerbung für die Aufnahme als Leader Region durch Erstellen eines Regionalen Entwicklungskonzeptes vorzubereiten.
Die Öffentlichkeit und Jugend wurden in mehreren Veranstaltungen beteiligt, schließlich wurde auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) gegründet, die künftig die Steuerung der Region und Verteilung der Fördermittel vornehmen wird.

Pünktlich im Januar wurde die Bewerbung eingereicht, heute die Entscheidung veröffentlicht: wir sind nun eine LEADER Region, die für die Entwicklung ihres Raumes bis 2020 Fördermittel in Höhe von 2,4 Mio. € bekommen kann. Wir müssen natürlich auch dazu beitragen. Insgesamt eine sehr gute Sache gerade für die kleineren Ortschaften und Dörfer.

Ein Dank den Entscheidern in Hannover.

Ihr Rainer Prokop

22.04.15 Jahrestag

Das kommende Wochenende steht ganz unter dem Thema 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen durch die Britische Armee im April 1945. Die öffentliche Gedenkfeier am Obelisken beginnt am Sonntag um 11 Uhr mit vielen Gästen aus aller Welt und prominenten Rednern, so unser Bundespräsident Joachim Gauck als Hauptredner.

Aber auch die Stadt Bergen hat aus diesem Anlass internationalen Besuch. Delegationen aus Srem (Polen), Hendrik-Ido-Ambacht (Niederlande) und Roznov (Tschechien) werden erwartet, darunter die Bürgermeister Adam Lewandowski aus Srem und Radim Holis aus Roznov sowie der ehemalige Bürgermeister Herman Jonker aus Hendrik-Ido-Ambacht.

Bereits am Freitag ist die Stadt Bergen Gastgeberin des internationalen Stiftungsbeirates der Nds. Gedenkstättenstiftung für ihre jährliche Tagung. Es ist ein wirklich gutes Signal für Bergen, dass der Beirat, dem ich als Vertreter der Stadt Bergen angehöre, unsere Einladung gerade für dieses Jahr angenommen hat, hier zu tagen. Ich erhoffe mir wichtige Impulse auch für die verabredete enge Kooperation mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

70. Jahrestag Bergen-Belsen
Stiftungsbeirat (Foto: Nds. Gedenkstättenstifung)

Ihr Rainer Prokop

21.04.15 Sportlerehrung

154 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler und ihre stolzen TrainerInnen wurden heute Abend im Stadthaus Bergen geehrt. Vertreten waren der Bogensport, die DLRG, FG Wohlde, SV Offen, SV Eversen, TUS Eversen/Sülze, der KKSV Bergen, TUS Bergen und der FC Firat. 5 Landessieger konnten mit einer Ehrengabe der Stadt belohnt werden.

Marianne Kohrs, Adolf Krause und ich nahmen die Ehrungen vor, die ganz prima von Susanne Hallmann vorbereitet und moderiert wurde mit Unterstützung von Ann-Christin Martens.

Umrahmt wurde das Ganze in bewährter Weise von der Bigband der Oberschule in Bergen unter Leitung von Detlef Höhlein, einer Showeinlage der "Hot Boots" - Line Dancers vom TUS Bergen unter Leitung von Peter Much und den Grußworten vom stv. Landrat Ulrich Kaiser und dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Hartmut Ostermann. Auch die Presse war gut vertreten, so dass zu den einzelnen Namen und Ergebnissen noch berichtet wird.

Übrigens: Die Bewirtung durch Chrischan Benning und Team klappte und das Essen schmeckte vorzüglich. - Eine rundum gelungene Sportlerehrung in unserem schönen Stadthaus.

Sportlerehrung2015

Ihr Rainer Prokop

19.04.15 Günther Ernst, Karl Brammer

Wieder hat ein Berger Bürger gezeigt, was ihm seine Heimatstadt wert ist. Die Bürgerstiftung Region Bergen erhält von Günther Ernst eine „Zu-Stiftung“ von 150.000 Euro, so in der CZ zu lesen. Die Bürgerstiftung ist eine segensreiche Einrichtung, die sich für Bergen engagiert. Bisherige Projekte sind die „Kinderakademie“, „Begreifbarer Physikunterricht“, „Förderung benachteiligter Kinder“, „Senioren“ und in letzter Zeit in ganz besonderem Maße die „Integration von Migranten“. Möge das zusätzliche Geld in diesem Sinne für die Bürgergesellschaft von Bergen weiter Gutes bringen. Danke an Günther Ernst und Danke an die Bürgerstiftung für ihr Wirken.
So bringt der Kaufpreis, den die Stadtentwicklungsgesellschaft für das Grundstück von Günther Ernst ausgegeben hat, doppelten Nutzen. Wir können die Innenstadt weiter entwickeln und ein Teil des Geldes kommt den Einwohnern wieder zugute.

Spontan muss ich bei dieser Gelegenheit auch dankbar an den Malermeister Karl Brammer denken (der Betrieb wird jetzt von seinem Sohn Erhard Brammer geführt), der vor Jahren den Brunnen auf dem Marktlatz ohne jeden Eigennutz der Stadt Bergen gestiftet hat.

Bei diesem bürgerlichem Engagement von vielen Menschen in unterschiedlichster Form  ist mir um die Zukunft Bergens nicht bange.

Ihr Rainer Prokop

18.04.15 Einhundert Säcke...

….so viel Müll brachte die vom Ortsrat Bergen organisierte Sammelkation heute zusammen. Auf der einen Seite eine Schande, wie rücksichtslos manche Mitmenschen mit ihrem Abfall umgehen und ihn achtlos wegschmeißen, auf der anderen Seite ein Riesenerfolg für diese tolle Aktion.

Gerade gestern Abend habe ich in meinem Grußwort beim Kreissporttag im Stadthaus der Versammlung berichtet, wie engagiert die Bergener bei der Gestaltung ihrer Stadt insgesamt und auch in der Ortschaft Bergen mitmachen. Die heutige Aktion hat das wieder einmal unter Beweis gestellt:

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände haben rund 100 Säcke weggeworfenen Müll in der Ortschaft zusammen gesammelt. Der „Klassiker“ war auch dabei, aus dem Regenrückhaltebecken wurde ein versenktes Fahrrad geborgen. Danke dem Ortsrat für diese Aktion und danke allen, die mitgemacht haben. Als Belohnung gab es anschließend für alle Fleißigen auf dem Friedensplatz Bratwurst mit Kartoffelsalat, ein schöner Abschluss und ein verdienter Dank!

Selbst war ich nicht dabei, aber mein Allgemeiner Vertreter und 1. Stadtrat Frank Juchert war aktiv dabei und hat mir inzwischen gleich berichtet.

Ihr Rainer Prokop

17.04.15 KSB, Günther Pätzke

Zum wiederholten Male fand heute in Bergen im Stadthaus der Kreissporttag des KreisSportBundes Celle (KSB) statt. Im Mittelpunkt standen Ehrungen und das Thema "Ehrenamt und bürgerliches Engagement". Auf den Punkt gebracht: Die Anforderungen wachsen und ändern sich. Die Vereine müssen sich damit auseinander setzen und der Kreissportbund hilft dabei. Das ehrenamtliche Engagement ist auch im Sport unverzichtbar.

Bei den Ehrungen war auch Günther Pätzke vom TUS Bergen dabei. Er erhielt die bronzene Ehrennadel des Landesverbandes für seine langjährige Tätigkeit als Abteilungsleiter "Herrensport +/- 50". Herzlichen Glückwunsch.
Auf dem nachstehenden Foto ist er als 2. von links abgebildet. Direkt neben ihm die Vizepräsidentin Edda Sander vom Nds. Landessportbund. Ganz rechts der Vorsitzende des Kreissportbundes Hartmut Ostermann.

Pätzke, KSB

Ihr Rainer Prokop

16.04.15 Windkraft

Der Rat der Stadt Bergen hat im Januar 2015 die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Bergen beschlossen. Ziel der Änderung ist die Darstellung von Flächen für die Errichtung von Windenergieanlagen. Das Änderungsgebiet beinhaltet das gesamte Gebiet der Stadt Bergen. 2016 soll das Verfahren möglichst abgeschlossen sein.

Zurzeit erarbeiten wir in der Verwaltung einen Entwurf der Änderungssatzung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften und in enger Abstimmung mit dem Landkreis Celle zu den Planungsdetails.

Voraussichtlich im Mai wird sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltschutz in öffentlicher Sitzung mit dem Thema weiter beschäftigen, danach dann der Verwaltungsausschuss. Termine stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig veröffentlicht.
In diesem Verfahrensschritt werden auch die sogenannten „Träger öffentlicher Belange“ und die Öffentlichkeit selbst vier Wochen lang Gelegenheit haben, Anregungen und Bedenken zu äußern. Selbstverständlich können sich auch die Ortsräte der Stadt weiter mit dem Thema beschäftigen.

Danach befassen sich die städtischen Gremien mit den eingegangenen Stellungnahmen und wägen deren Einfluss auf die Planung ab. Sollte es gravierende Änderungen des Entwurfes geben müssen, wir erneut öffentlich ausgelegt und dann über weitere Stellungnahmen befunden.
Letztendlich wird der Rat der Stadt Bergen über die endgültige Fassung des Flächennutzungsplanes entscheiden.

Interessierten empfehle ich, öfter in unseren Sitzungskalender zu schauen, um ggfs. bei den öffentlichen Sitzungen den Prozess verfolgen zu können.

Ihr Rainer Prokop

15.04.15 Martyrium

Der 15.April ist ein sehr denkwürdiges Datum. Ein denkwürdiges Datum für tausende Menschen im damaligen KZ Bergen-Belsen und auch für die heutige Stadt Bergen. Am 15. April 1945 wurde das Lager Bergen-Belsen den britischen Truppen kampflos übergeben und diese beendeten damit auch das Martyrium der Überlebenden. Damit war auch der 2. Weltkrieg für Bergen beendet. Die Folgen allerdings nicht und sie sind bis heute zu spüren und zu „erleben“. Bergen-Belsen ist für immer ein Mahnmal, ein Ort gegen das Vergessen und für das Erinnern, nunmehr seit 70 Jahren.

Aus diesem Anlass fand auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltung der AG Bergen-Belsen e.V. „Lichter auf den Schienen“ statt. Unter Mitwirkung von Konfirmanden der St. Lamberti-Gemeinde und der Band „Kabelbruch“ der Lebenshilfe Celle berichteten als Kleinkinder Überlebende in beeindruckender Weise über ihr Schicksal in der damaligen Zeit, das bis heute nachwirkt.

Die Stadt Bergen ist sich ihrer besonderen Verantwortung für Frieden, Freiheit und Toleranz sehr bewusst, heute mehr als je zuvor. Es ist ein Prozess, der nie enden darf und für den wir einstehen.

Rampe

Ihr Rainer Prokop

09.04.15 Bürgerbus, Brennen, Behörde

Nun sind sie auch bei uns auf der Internetseite zu finden, die Fahrpläne für den Bürgerbus in Bergen. Hier geht’s lang: http://www.bergen-online.de/172-0-Busverbindungen.html Aber auch alle anderen Bus- und Zuganbindungen von und nach Bergen sind dort aufgelistet.
Für den Bürgerbus wird noch eine Unterstellmöglichkeit gesucht, möglichst in der Ortschaft Bergen. Die Garage, Halle o.ä. muss eine Durchfahrtshöhe von mehr als 250 cm haben. Wer etwas anbieten oder einen Hinweis geben kann, meldet sich bitte bei Frank Heins im Rathaus.

Seit Anfang des Jahres gibt es eine neue Pflanzenabfallverordnung. Eine Konsequenz ist, dass die Stadt nun keine Einzelbrenngenehmigungen mehr erteilen darf. Zuständig dafür ist jetzt der Abfallzweckverband als untere Abfallbehörde. Hier die Pressemitteilung der Nds. Staatskanzlei zu diesem Thema: Abfallverordnung. Zur Internetseite der Abfallentsorgung Celle geht es hier lang: http://www.zacelle.de/

Im Enteignungsverfahren „Sportplatz am Heisterkamp“ hat die Enteignungsbehörde (Innenministerium) zwei neue Gutachten in Auftrag gegeben. Ob da was „Gutes“ bei rauskommt, weiß ich nicht. Die gute Nachricht: Bezahlen müssen wir dafür nicht.

Ihr Rainer Prokop

08.04.15 Horst Rabe, Ehrenamt

Betroffen und traurig müssen wir akzeptieren, dass unser Ratsmitglied Horst Rabe aus Bergen ganz plötzlich verstorben ist. Er wurde nur knapp 59 Jahre alt. Die Stadt wird sein Wirken für Bergen nicht vergessen. Seiner Familie gilt unser tiefes Mitgefühl.

Immer öfter kann man hören oder lesen, dass die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, bei den Menschen nachlässt. Ich weiß nicht, wie das anderswo ist, aber für Bergen gilt das jedenfalls nicht. Gerade in der letzten Zeit konnten erneut nur mit Ehrenamtlichen neue Dienstleistungen angeboten werden: Busfahrer für den Bürgerbus Verein, Integrationslotsen und Radwege Paten. Außerdem gibt es die Gleichstellungsbeauftragte, Ehrenamtliche in der Jugendpflege, in der Hilfe für pflegende Angehörige, Seniorenbegleiterinnen, Formularlotsin, Rentenberater und und und…..nicht eingerechnet die vielen, vielen Aktiven in den Vereinen und Verbänden, den Rettungs- und Hilfsdiensten sowie in den städtischen Gremien. Wenn in Bergen Menschen gebraucht werden, sind sie da. Darüber können wir in Bergen wirklich auch ein wenig stolz sein – und Danke sagen.

Trotz dieser wirklich positiven Feststellung ist in den angesprochenen Bereichen immer noch Platz für weitere MitstreiterInnen. Machen auch Sie mit – man braucht Sie, wir brauchen Sie. Auskünfte und Tipps für Aktivitäten erhalten Sie im Rathaus.

Ihr Rainer Prokop

Frohe Ostern!

Der stille, ganz besondere Karfreitag noch, dann am Samstag die Osterfeuer und schon ist das Osterfest da. Die meisten von uns können das Fest mehr oder weniger ruhig im Kreise der Liebsten verbringen. Andere aber werden auch an den kommenden Feiertagen Dienst am Nächsten verrichten dürfen oder müssen: Bereitschaftsdienste, Polizei, Feuerwehr, Krankenhäuser, Notärzte, Rettungssanitäter, Alten- und Pflegeheime und viele andere mehr. Ihnen allen, ob zuhause oder unterwegs wünsche ich im Namen der Stadt Bergen, aber auch ganz persönlich, „Frohe Ostern“ und ein paar schöne Tage.

 
Ostern Intern.

... und natürlich: З Великоднем - Христос Тірілді - Καλό Πάσχα - हैप्पी ईस्टर - מזל יסטער

Ihr Rainer Prokop

31.03.15 Rentenberatung

Eine gute Nachricht für alle, die in Rentenangelegenheiten Hilfe brauchen:

Die Rentenberatung wird ab Mai wieder direkt in Bergen angeboten. Jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im Beratungsbüro im Standesamt Bergen, Deichend 3.

Terminabsprachen bitte über Frau Hallmann, Tel. 05051 /479-19.Sollten Sie einen kurzfristigen Beratungstermin benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an:
Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Beratungszentrum Celle,
Sägemühlenstraße 5, 29225 Celle

Telefon 05141 9485-0 Fax 05141 9485-24

Und hier geht's zu weiteren Beratungsangeboten in Bergen:
http://www.bergen-online.de/31-0-Beratungsangebote-der-Stadtverwaltung.html

Ihr Rainer Prokop

30.03.15 Bürgerbus nimmt Fahrt auf.

Dienstag, 31.03.2015 um 15 Uhr wird der Bürgerbus nun feierlich am/im Stadthaus Bergen an den Bürgerbus Bergen und Lohheide e. V. übergeben und am 1.4. (kein Aprilscherz) beginnt der Service für unsere BürgerInnen. Die Aktiven, die Planer und die Fahrer haben im Vorfeld ganz großartige Arbeit geleistet. Dem Vorsitzenden Eckart Borges und all seinen Mitstreitern sei ganz, ganz herzlich gedankt. Wie ich weiß, war das Ganze nicht einfach und hat Mühe, Fleiß und sehr viel Geduld von allen gefordert. Super Leistung! Viel Erfolg, viele Fahrgäste und immer unfallfreie Fahrt wünschen die Stadt Bergen und auch ich ganz persönlich.

Bürgerbus1

Bürgerbus2

 

Ihr Rainer Prokop

29.03.15 St. Lamberti, Osterfeuer

Zumindest von innen ist unsere St. Lamberti-Kirche fertig saniert und ein Schmuckstück geworden. Schlicht, aber würdevoll und modern ausgerüstet, hat sie sich heute beim Einweihungsgottesdienst präsentiert. Unsere Pastoren und der Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr gestalteten mit Chor und Posaunen den gelungenen Gottesdienst. Und die Kirche war voll wie zu Weihnachten.

Stahlmann

St. Lamberti
(Fotos: R. Prokop)

Haben Sie sich schon entschieden, welche Osterfeuer Sie besuchen? In Bergen gibt es reichlich Auswahl: http://www.bergen-online.de/323-0-Ostern-2015.html
 

Ihr Rainer Prokop

25.03.15 Demonstration

Wieder ein voller Saal im Stadthaus, wieder eine beeindruckende Demonstration, dass Bürger, Politiker und ihre Gemeindevertreter sich in einem einig sind: Wir wollen keine neue Güterbahntrasse durch unser Gebiet. Sinn der heutigen gemeinsamen Veranstaltung des Aktionsbündnisses gegen den Trassenneubau, der  Gemeinde Wietzendorf und der Stadt Bergen war es, das Dialogverfahren zu erklären und zu erläutern, wie der einzelne Bürger Argumente in das Verfahren einbringen kann. Besonders wichtig ist in dem Verfahren, dass wirklich viele Menschen ihre Argumente einbringen. Das Verfahren ist relativ einfach und über Internet zu erreichen: http://www.dialogforum-schiene-nord.de/kontaktformular. Pro Kontaktformular bitte jeweils ein Argument eintragen. Es können beliebig viele Formulare verwendet werden.

Y-Trasse Stadthaus2

Rainer Prokop

24.03.15 Trauer und Entsetzen

Manchmal überschatten Trauer und Entsetzen über ganz unterschiedliche Katastrophen den normalen Tagesablauf. Heute Trauer und Entsetzen über den furchtbaren Flugzeugabsturz in Südfrankreich mit 150 Opfern, darunter auch 16 Schülerinnen und Schüler aus einer deutschen Kleinstadt. Auch wir Bergener trauern mit den betroffenen Angehörigen und Freunden aller Opfer.

Trauer und Entsetzen auch darüber, dass der IS-Terror immer noch weiter geht. Den überlebenden Opfern kann wenigstens geholfen werden. Gern gebe ich hier auf Wunsch der ezidischen Gemeinde Bergens die folgende Pressemitteilung wieder und unterstütze das Anliegen ausdrücklich. Hilfe vor Ort ist das Beste.

Presseerklärung:

"Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe:
Delegation aus dem Landkreis Celle besucht Flüchtlingslager in der Türkei

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat durch ihre systematischen Angriffe auf religiöse Minderheiten im Irak und in Syrien massenhaft Menschen auf brutalste Weise ermordet, gefoltert, geschändet und in die Flucht getrieben. Viele dieser Flüchtlinge befinden sich seitdem unter weiterhin kritischen Umständen in Flüchtlingscamps im Südosten der Türkei. Circa Dreiviertel der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Viele von ihnen mussten miterleben, wie ihre Familienmitglieder oder Freunde auf brutalste Weise ermordet worden sind. Die meisten der Flüchtlinge sind traumatisiert und völlig mittellos. Sie sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

In der Zeit vom 2.4. bis zum 7.4.2015 reist daher eine Delegation der Gemeinde der Eziden in Bergen gemeinsam mit dem heimischen SPD-Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags, Herrn Maximilian Schmidt, in den Südosten der Türkei, um dort vor Ort humanitäre Hilfe zu leisten. Aus dem Heidekreis reist Herr Yalcin Sacik, Vertreter der Heidekreis-CDU, mit. Daneben finden auch Gespräche mit Verwaltungen und politischen Repräsentanten statt. „Mittlerweile sind aus Syrien und dem Nordirak geschätzt rund eineinhalb Millionen Menschen in die Türkei geflohen, nur rund 20.000 sind nach Deutschland gekommen. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die humanitäre Hilfe für Flüchtlinge vor allem in den Nachbarländern des Konfliktherdes im Nahen Osten ist. Genau dort wollen wir konkret helfen – und dabei setzen wir auf die Unterstützung vieler Menschen in unserem Heimatlandkreis Celle“, begründen Suat Yavsan, Vorsitzender der Gemeinde der Eziden in Bergen, und Maximilian Schmidt, SPD-Landtagsabgeordneter, den Zweck der Reise. Um die Flüchtlinge vor Ort zu unterstützen, ruft die Reisedelegation zu Spenden auf. Ihre Unterstützung in Form einer Spende nimmt die Delegation für den direkten Einsatz vor Ort gerne über das folgende Konto entgegen:

Gemeinde der Eziden e.V.
Sparkasse Celle
IBAN DE 57257500010051159705
BIC NOLADE21CEL
Verwendungszweck: Shingal

Die eingehenden Spenden sollen vorrangig für den Kauf von Lebensmitteln für die Flüchtlinge in die Flüchtlingscamps im Südosten der Türkei in Batman, Diyarbakir und Midyat sowie für die Errichtung eines Fußball- und Volleyball-Platzes in Hemduna, dem ehemaligen Heimatdorf der Eziden aus Bergen, das seit den Angriffen der Terrormiliz "Islamischer Staat" im August 2014 Zuflucht für viele Eziden aus dem Nordirak bietet, eingesetzt werden. Durch die Errichtung des Fußball- und Volleyball-Platzes hofft die Delegation besonders den Kindern nach ihren traumatischen Erlebnissen wieder Raum für Normalität und vielleicht sogar wieder etwas Freude geben zu können. Darüber hinaus ist ein Anliegen der Delegation, weitere Bildungsmöglichkeiten für Flüchtlingskinder (Schule, Kindergarten) zu initiieren. Zurzeit ist nicht absehbar, wie lange die Krise noch andauern wird. Umso wichtiger ist es, dass es genügend Unterstützung geleistet wird um das Leid soweit wie möglich zu begrenzen. Die eingehenden Spendengelder gehen vollständig in die Hilfsprojekte, die Kosten der Reise in die Türkei tragen die Mitglieder der Delegation komplett selbst aus privaten Mitteln."

Ein sehr nachdenklicher

Rainer Prokop

23.03.15 Oberschule, IGS, Y-Trasse, Osterfeuer

Die Oberschule in Bergen präsentiert sich letzten Freitag mit einem Tag der offenen Tür. Natürlich habe auch ich wie viele Interessierte die Gelegenheit genutzt und mir die Schule genauer angesehen. Und ich muss sagen, da ist eine tolle Schule daraus geworden. Besonders beeindruckt haben mich die neuen Fachräume mit bester Ausstattung und die neue Mensa im Dachgeschoss. Groß, hell und freundlich, sehr einladend. Ich bin sicher, viele Ehemalige werden fast neidisch sein, dass sie nicht mehr Schüler sind. Aber auch das bunte Programm mit vielen Einblicken in das Schulleben und den Lehrbetrieb waren großartig.

Der Stadtrat hat letzte Woche beschlossen, zum Thema „Integrierte Gesamtschule (IGS)“ im Landkreis Celle eine Stellungnahme in Richtung Landkreis Celle abzugeben. Danach ist eine weitere IGS nach unserer Ansicht weder in Celle noch im übrigen Landkreis erforderlich. Erst einmal sollte die gerade eingeführte Schulform „Oberschule“ sich entwickeln können. Sollte die Kreispolitik aber doch eine weitere IGS beschließen, kommt dafür nur der Standort Bergen infrage. Gerade was den Standort Bergen angeht, steht der Stadtrat geschlossen hinter dieser Forderung.

Mittwoch ab 19:00 Uhr findet bei uns im Stadthaus eine Veranstaltung zum "Nichtbau" der Y-Bahntrasse durch unser Gebiet statt. Bereits ab 18:00 Uhr ist es möglich, seine Argumente in das "Dialogforum" einzugeben. Hier die Internetseite des  Aktionsbündnisses: http://www.trassenabsage.de/trassenkarte/

Ostern steht vor der Tür und damit auch unsere traditionellen Osterfeuer. Einige sind bereits in unserem Veranstaltungskalender aufgeführt. Kleiner Tipp für alle Veranstalter: Es ist sehr leicht, das eigene Osterfeuer selbst einzutragen. Das gilt natürlich für alle anderen denkbaren Veranstaltungen ebenso.

Ihr Rainer Prokop

18.03.15 Großbrand

Der Großbrand gestern am Friedensplatz zeigt wieder einmal, wie plötzlich Ereignisse über uns hereinbrechen können. Auch wenn bei allen Geschädigten hoffentlich ausreichender Versicherungsschutz da ist, bedeutet so ein Ereignis immer auch Schock, Verlust von liebgewordenen Sachen, die vor allem auch ideellen Wert haben. Ein großes Glück ist es aber auch, dass wenigstens niemand körperlich zu Schaden gekommen ist.

Eins hat der Brand aber auch wieder einmal gezeigt: Nur durch den schnellen, professionellen Einsatz unser Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen und weiteren Ortschaften konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Dank an alle Feuerwehrfrauen und –Männer, die im Einsatz waren.

Wir Grundeigentümer, aber auch alle Mieter, die aus welchen Gründen auch immer nicht aktiv in der Feuerwehr sein können oder wollen, sollten zumindest als Fördernde Mitglieder unsere Wehren in den Ortschaften unterstützen. Machen Sie mit, zeigen sie Ihre Anerkennung der Leistung derjenigen, die für uns im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer gehen. Es braucht nur wenige Euro pro Jahr, ist aber doch so wichtig als Zeichen des Respektes. Hier der Weg zu Ihrer Feuerwehr: http://www.bergen-online.de/52-0-Feuerwehren.html

Großfeuer(Foto: CelleHeute.de)

Ihr Rainer Prokop

17.03.15 Buddy Elias

Gerade habe ich mit großer Bestürzung in den Nachrichten erfahren, dass Buddy Elias, ein Cousin von Anne Frank in der Schweiz verstorben ist. Buddy Elias war der letzte direkte Verwandte von Anne Frank und ihrer Schwester Margot, die beide im KZ Bergen-Belsen in den letzten Kriegsmonaten 1945 umgekommen sind. Er war Präsident des Anne Frank Fonds Basel, der uns in großartiger Weise ideell und finanziell bei der Durchführung der Anne Frank Friedenstage unterstützt. Buddy Elias war ein Freund Bergens und großer Förderer unserer Aktivitäten. Die Begegnungen mit ihm und seiner Frau Gerti waren immer etwas Besonderes. Gerti Elias, der Familie und dem Anne Frank Fonds Basel gilt die herzliche Anteilnahme der Stadt Bergen und von mir ganz persönlich.

Ihr Rainer Prokop

16.03.15 Dies und Das

Auch wenn es noch gar nicht sicher ist, dass die Olympiade 2024 nach Deutschland kommt, ist es eine richtig gute Entscheidung, dass Hamburg sich bewerben soll. Wenn es klappt mit der Olympiade, hat ganz Norddeutschland etwas davon, gerade auch unser strukturschwacher Raum. Wer weiß, vielleicht bekommen wir dann ja doch noch mal einen Bahnanschluss, besseren ÖPNV, besser ausgebaute Straßen und einen Tourismus-Schub?!

Zwischenstand zum Thema „Sportplatz Heisterkamp“: Das Enteignungsverfahren läuft weiter, jetzt wird die Enteignungsbehörde im Innenministerium Hannover ein weiteres Gutachten zum Enteignungswert des Grundstückes einholen. Ende des Verfahrens: ?????

Die SEB hat inzwischen das Grundstück „Celler Straße 8“ (Passage) gekauft. Die Verhandlungen zum Grundstück „ehemalige NAAFI“ in der Celler Straße sind noch nicht abgeschlossen.

Der Bau des Bewegungsraumes im Neuen Weg für die dortige KiTa geht jetzt richtig los. Die Grundsteinlegung ist für den 26. März geplant.

Wie mir Pastor Axel Stahlmann mitteilte, findet in der renovierten St. Lamberti-Kirche der erste Gottesdienst am 29. März statt. Ich hoffe, die Kirche ist dann „rappelvoll“.

Ihr Rainer Prokop

11.03.15 RTL-Nord, KiTa - Gebühren

Wie hier berichtet, war kürzlich das Fernsehen RTL-Nord in Bergen und hat zur aktuellen Situation einen Filmbericht erstellt. Heute wurde er nun ausgestrahlt. Für alle, die Sendung verpasst haben hier der Link dazu: http://www.rtlnord.de/nachrichten/zukunftssorgen-in-bergen.html

RTL-Nord

 

Manchmal denke ich, dass uns die im Verhältnis zu anderen Gemeinden sehr günstigen Gebühren und Abgaben in Bergen gar nicht so bewusst sind und ruhig mal herausgestellt werden können. Vergleichen Sie doch bitte zum Beispiel unsere KiTa-Gebühren, die seit dem 1.9.2014 gelten:

KITA

Weitere Einzel- und Besonderheiten sind in der entsprechenden Satzung der Stadt Bergen zu finden: Ortsrecht Bergen, Seite 53 und folgende.

Ihr Rainer Prokop

09.03.15 Oberschule Bergen

Bereits drei Jahre gibt es jetzt die Oberschule in Bergen. Das Angebot ist breit gefächert und sehr gut. Bis hin zum gymnasialem Zweig gibt es praktisch alle Angebote einer modernen Schule. Wer es genauer wissen möchte, besucht einfach mal die Internetseite: Oberschule Bergen.
Nach Fertigstellung der baulichen Veränderungen, u.a. der neuen Mensa, lädt die Schule nun zu einem Tag der offenen Tür am 20.03.15 ein. Ich finde, wir sollten alle hingehen, um die Bedeutung der Schule für Bergen unter Beweis zu stellen:

Oberschule
Ihr Rainer Prokop

08.03.15 Für und Wider, Nl. Panzer, Y-Trasse

Bereits am 27.01.15 hatte ich hier auch über die Hintergründe und den Sinn der vorübergehenden Sperrung von einigen Wirtschaftswegen berichtet. Auch kommentare sind dazu eingegangen. Inzwischen sind die Maßnahmen aufgehoben und die Diskussion in der Öffentlichkeit über ständige Sperrungen hat jetzt begonnen, obwohl das Thema bereits seit 2011 auf der Tagesordnung der städtischen Gremien steht. In einer Dienstbesprechung der Ortbürgermeister habe ich kürzlich angekündigt, dass der Rat noch in diesem Jahr über das umstrittene Thema endgültig entscheiden sollte. Im Juni oder Juli wird der Verwaltungsausschuss eine Empfehlung für den Rat abgeben müssen. Bis dahin haben auch Sie noch die Möglichkeit, die Entscheidung zu beeinflussen, egal, ob „Für oder Wider“.

Von Freunden aus Hendrik-Ido-Ambacht aus Holland habe ich erfahren, dass auch niederländische Zeitungen darüber berichten, dass möglicherweise eine nl. Einheit mit Panzern sich an dem Panzer-Bataillon in Bergen beteiligen wird. Entschieden ist das aber noch nicht. Aber immerhin, es scheint möglich. Das wäre natürlich super.

Am 25.03. findet im Stadthaus eien Veranstaltung zum Thema Y-Trasse statt:
"Zusammen mit der Stadt Bergen und der Gemeinde Wietzendorf laden wir ein zur "Informationen zum Bürgerdialog".
Am Mittwoch, dem 25.03.2015, um 19 Uhr im Stadthaus Bergen
Die Firma vom Hoff Kommunikation GmbH wird an diesem Abend vor Ort sein und gibt eine Anleitung, wie man als Bürger seine Argumente gegen die Trasse so äußern kann, dass sie direkt ins Dialogverfahren gelangen.
Die vom Hoff Kommunikation GmbH leitet das Dialogforum Schiene Nord in der Union in Celle ( www.dialogforum-schiene-nord.de)
Anschließend können an dem Abend Eure Eingaben online und in Papierform abgegeben werden. Natürlich geht das danach auch noch, sodass Ihr persönlich die am Abend erworbenen Informationen an weitere Einwohner weitergeben könnt, damit auch sie aktiv werden.
"

Ihr Rainer Prokop

07.03.15 Turbulent, Erinnerung, Treffen, Ortsfeuerwehren

Eine ziemlich turbulente, von den unterschiedlichsten Terminen bis in die späten Abendstunden gespickte Woche ist vorbei. Kaum Zeit, mal inne zu halten, hier etwas zu schreiben oder einfach nur zu entspannen. Neben den normalen Tagesgeschäften waren Gespräche in Lüneburg beim Amt für regionale Landesentwicklung und in Hannover in der Staatkanzlei zu führen. Dabei ging es um die Stadtentwicklung Bergens, um Städtebauförderung und um den Rückbau des Geschosswohnungsbaus in Bergen nach dem Britenabzug. Die Angelegenheiten sind kompliziert, schwierig, aber insgesamt ermutigend voran gegangen.
Bei einem weiteren Treffen mit Vertretern der niederländischen Gemeinde Stein bereiteten wir einen „Erinnerungslauf“ Anfang Mai von Bergen-Belsen nach Stein vor. Darüber wird noch zu berichten sein.
Bei einem Treffen mit meinen Kollegen Axel Flader aus Hermannsburg und Frank Bröhl aus Faßberg haben wir gemeinsame Interessen und Ideen zur Entwicklung des Nordkreises von Celle erörtert. Es gibt viele Dinge, die wir nur gemeinsam voranbringen können, wenn wir zusammen stehen.
Am Freitag fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Diesten statt. Till Oelrichs wurde in seinem Amt als Ortsbrandmeister bestätigt. Leider musste ich den Besuch der Versammlung in Dohnsen am Samstag aus gesundheitlichen Gründen absagen. Aber auch so wissen die Wehren im Stadtgebiet, dass sie eine ganz starke Truppe für Bergen sind und die Stadt Bergen das auch anerkennt.

Ihr Rainer Prokop

02.03.15 Luftbrücke Berlin

Bereits in der Zeit vom 26. Juni 1948 und dem 30. September 1949 wurden aus den Besatzungsmächten Groß Britannien, USA und Frankreich die „Schutzmächte“ Deutschlands. Während der Berlin-Blockade durch die damalige Sowjetunion wurde die Berliner Bevölkerung in einer einmaligen Aktion der Westmächte aus der Luft versorgt. Ein gigantisches und letztlich erfolgreiches Unternehmen. In Faßberg erinnert die „Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin“ an diese Zeit. Von Faßberg wurde insbesondere die damals so dringend benötigte Kohle nach Berlin geflogen.

Heute beging die Erinnerungsstätte der Luftbrücke ihr 25 jähriges Bestehen. In einer Feierstunde wurde an die örtliche, aber auch international historische Bedeutung dieser Zeit erinnert.

Ein Besuch des Museums in Faßberg lohnt garantiert

Luftbrücke

Ihr Rainer Prokop

27.02.15 Bataillon 414 -Hallo Niedersachsen-

Nun wird es wahr: Aus Wünschen, Hoffnungen, Ankündigungen und Gerüchten ist eine Entscheidung geworden. Das Panzerbataillon 414 wird in Bergen stationiert. Frau Ministerin von der Leyen, MdB Henning Otte und den verantwortlichen Militärs sei Dank. Heute gaben sich Rundfunk und Fernsehanstalten im Rathaus die Klinken in die Hand, so groß ist das öffentliche Interesse an der Entscheidung und der Entwicklung in Bergen. Diese Nachricht ist aber auch gleichzeitig ein dringender Appell an uns alle hier in Bergen, in unseren Bemühungen um eine Weiterentwicklung der Stadt nicht nachzulassen. Wir sind schon ein guter Wohnstandort, müssen aber gerade in den bisherigen britischen Wohnvierteln eine ganze Menge tun. Grundlagen dafür haben wir mit dem ISEK (Integriertes Stadtentwicklungs-Konzept), dem Einzelhandlungskonzept und dem Stadtleitbild.

Sobald mehr Einzelheiten und Entscheidungen zu unseren Anträgen auf finanzielle Förderung bei den zuständigen Behörden vorliegen und auch die Strukturen der neuen Bundeswehreinheiten Gestalt angenommen haben, wird in einer Einwohnerversammlung über die Neuentwicklungen ausführlich informiert werden. Ich denke, dass wir im Juli so weit sein werden. Eine spannende, aber auch Mut machende Zeit liegt vor uns, vor Bergen.

Mehr dazu heute, Freitag ab 19:30 Uhr auf TV NDR3 bei "Hallo Niedersachsen"

Bataillon 414

Ihr Rainer Prokop

25.02.15 Windkraft

Den in der heutigen Mittwochs-Ausgabe der Celleschen Zeitung herauf beschworenen Ärger um die Windkraft-Anlagen in Bergen gibt es objektiv gesehen nicht.
1. Es ist nicht nur das verfassungsmäßig garantierte Recht, sondern auch die Pflicht aller Gemeinden, im Rahmen ihrer Planungshoheit die Entwicklung ihres Gebietes selbst zu lenken. Daneben hat der Landkreis das Recht und die Pflicht, Raumordnung zu betreiben. Im Normalfall ergänzt sich das und führt nicht zu Konflikten. Das erwarte ich auch in diesem Fall.
2. Es ist nicht richtig, dass die Stadtentwicklungsgesellschaft Bergen (SEB) sich dabei engagiert. Das gehört nicht zu ihren Aufgaben. Hier engagieren sich die Wirtschaftsbetriebe (WBG), deren ureigene und genehmigte Aufgabe es ist, für Energie im Stadtbereich zu sorgen. Und darauf werden sich die Betriebe auch beschränken, was Windkraft angeht.
3. Wie aus dem Zeitungsartikel klar hervorgeht, stehen sich hier die Interessen von verschiedenen Investoren gegenüber bzw. überschneiden sich möglicherweise. Aber das ist im Wirtschaftsleben normal und auch nicht ärgerlich, ganz im Gegenteil. Der Wettbewerb hat schon manch Gutes für den Bürger gebracht. Die angekündigte mögliche Bürgerbeteiligung ist dabei ein erster Erfolg.
4. Die Planungen der Stadt werden immer in öffentlichen Sitzungen erläutert, beraten und beschlossen. Wer Interessent ist, ist deshalb auch immer sehr früh über Verfahren informiert. An mich als Bürgermeister sind bisher auch noch keine Beschwerden heran getragen worden. Der subjektiv vielleicht empfundene Ärger kann also so groß nicht sein.
5. Das Engagement der Stadt hinsichtlich der Planungen ist so ausgelegt, dass es jederzeit gestoppt werden kann, wenn die Entwicklung das erfordert.

Die Stadt ist gut aufgestellt und geht sehr behutsam mit diesem wichtigen und sensiblen Thema um.

Ihr Rainer Prokop

24.02.15 RTL-Nord

Das Regionalfernsehen von RTL-Nord war heute fast den ganzen Tag in Bergen und hat einen „Dreh“ zum Thema „Abzug der Briten“ in der Rubrik "polittalk"aufgenommen. Der Bericht wird voraussichtlich am Mittwoch, den 4. März um 18 Uhr gesendet.

Ihr Rainer Prokop

23.02.15 Bohranlage, Sprechstunde

Wie uns die RWE Dea AG mitteilte, werden in den nächsten zwei Wochen auf der Bohranlage in Becklingen Wartungsarbeiten durchgeführt. Dazu werden mehrere Container und ein Teleskopkran aufgestellt und ist Routine.

Ab sofort bietet der Landkreis Celle –Kreisjugendamt- in der Berliner Straße Nr.3b eine offene Sprechstunde an. Die Mitarbeiterin ist in der Einrichtung VSE anzutreffen.

KJAIhr Rainer Prokop

22.02.15 Berlin

Nur die Chinesen, so wird erzählt, wundern sich, dass eine der mächtigsten Hauptstädte der Welt „so klein ist wie die Provinzstädte bei ihnen zuhause: Berlin mit immerhin rund 3,5 Mio. Einwohnern war für mich drei Tage lang der Nabel der Welt, also mal nicht Bergen. Halb beruflich, halb touristisch gab es ein strammes Programm. Reichstagsgebäude mit Plenarsaal, Diskussionsrunde mit MdB Henning Otte über aktuelle Fragen der Politik, Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt, Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, ehem. Stasizentrale der DDR, Ministerium der Verteidigung, Denkmal für die gefallenen Soldaten der Nachkriegszeit und Besuch der Nds. Landesvertretung. Also alles hoch interessant und bildend.
Konkrete Ergebnisse: 1. Die Fertigstellung der Ostumgehung von Celle wird noch einige Jahre dauern.
2. Die vom Land Niedersachsen erneut angemeldete Ortsumgehung von Bergen wird bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes erneut auf den Prüfstand gestellt, was die Dringlichkeit angeht. Kann also auch noch Jahre dauern mit der Umsetzung, wenn überhaupt.
3. Die Stationierung von Bundeswehr in Bergen wird nicht infrage gestellt.
4. 98 % der Fläche Deutschlands soll mit schnellem Breitband-Internet versorgt werden.
5. Y-Trasse und Stromtrassen waren kein gesondertes Thema. Hier sollen die Länder erst einmal ihre Vorschläge machen.

Berlin

Ihr Rainer Prokop

14.02.15 Güterverkehr, Jahrestreffen

Gestern fand die erste Sitzung des Dialogforums zum „Bahntrassenbau“ für den Güterverkehr in unserer Region statt, das sogenannte „Dialogforum Schiene Nord“. Von 10 bis 16 Uhr saßen über 70 VertreterInnen von Behörden, Interessenverbänden und Bürgerinitiativen zusammen, um über Schwerpunkte und Spielregeln für die nächsten Monate zu diskutieren. Das Verfahren geht bis November. Für die Stadt Bergen nehme ich als bestellter Vertreter teil. Die Versammlung verlief diszipliniert und war gut organisiert und moderiert.

Bereits der erste Tag zeigte allerdings, dass das Finden einer allseits akzeptierten Lösung sehr, sehr schwierig werden wird. Drei Knackpunkte sehe ich: 1. Die Akzeptanz der Daten für die Wirtschaftlichkeitsberechnung der einzelnen Varianten, 2. Die Einigung auf Experten, die als unabhängig und glaubwürdig gelten können und 3. Die Herstellung einer Verbindlichkeit eines möglichen Ergebnisses für Land, Bund und Bahn, die ja alle ihre eigenen Kriterien auch noch haben.
Ausschlaggebend für die Erfolgsaussichten wird sicher der Verlauf der nächsten ein, zwei Sitzungen sein Ich bin gespannt.

Das Ganze kann übrigens auch im Internet live verfolgt werden. Hier die Internetadresse des Verfahrens: http://www.dialogforum-schiene-nord.de/livestream Auch gibt es dort alle Informationen rund um das Thema. Locker lassen sollte auch unser „Aktionsbündnis gegen den Trassenneubau“ nicht, das natürlich auch im Forum vertreten ist: http://www.trassenabsage.de/aktuelles/

Am Donnerstag hatten wir unser erstes gemeinsames „Jahrestreffen“ der Bundeswehr und der Stadt Bergen im Stadthaus. Über 200 militärische und zivile Gäste aus nah und fern informierten sich über die „Region im Wandel“, nämlich unsere. Nicht nur die Stadt, auch die Landschaft der Truppenübungsplätze verändert sich ja gravierend, nicht zuletzt wegen der Bundeswehrstrukturreform und des Britenabzuges. Kommandeur Oberst J. Wiederhold und ich haben den Eindruck, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg war und geradezu nach einer Wiederholung im nächsten Jahr ruft.

Auch wenn das noch nicht beschlossene Sache ist, können Sie sich gern bei uns melden, wenn Sie für das nächste Mal an einer persönlichen Einladung interessiert sind.

Jahrestreffen 2015

Ihr Rainer Prokop

13.02.15 Geschosswohnungen, Zuwanderer, 14.

Offensichtlich beginnt es sich bei Eigentümern von Anlagen mit Geschosswohnungen herum zu sprechen, dass die Stadt es ernst mit dem Rückbau oder einer sinnvollen Nachnutzung meint. Einige Gespräche und Verhandlungen kommen richtig gut in Gang. Ich bin immer optimistischer, dass wir gerade diese Herausforderung im Laufe der nächsten Jahre bestehen werden. Umso wichtiger ist es, dass das Land Niedersachsen jetzt sehr bald eine endgültige Zusage für die beantragte finanzielle Förderung macht.

Die Zahl der in Bergen gemeldeten Zuwanderer aus Rumänien ist zurzeit leicht rückläufig und ist unter 100 Personen gefallen. Unsere Bemühungen, die neuen Bürger zu betreuen und zu integrieren, werden intensiv fortgesetzt. Ein Dank dafür gilt neben unseren motivierten hauptamtlichen Kräften insbesondere der Bürgerstiftung, die sich sehr positiv ehrenamtlich engagiert.

Ach ja, am 14. ist Valentinstag. Zumindest mal an die Liebsten denken, bitte.

Ihr Rainer Prokop

10.02.15 Wirtschaftwege, Innenstadt

Gut eine Woche sind jetzt einige Wirtschaftswege im Bereich der Stadt Bergen gesperrt. Bisher ist die Resonanz noch recht verhalten. Mit Ausnahme von einem kritischen Kommentar hier in meinem Blog und einigen wenigen positiven mündlichen Äußerungen hat sich nichts getan. Im März werden die Wege wieder für den allgemeinen Verkehr frei gegeben. Dann aber wird die Verwaltung das von den Ratsausschüssen und den Ortsräten erarbeitete „Schließungsprogramm“ dem Rat zur endgültigen Entscheidung vorlegen. Sollte es eine Zustimmung geben, werden viele Wirtschaftswege für den PKW-Verkehr gesperrt. Landwirtschaftliche Maschinen, Radfahrer und Fußgänger haben jedoch weiter freie Fahrt.
Ich selbst sehe der Entscheidung mit gemischten Gefühlen entgegen. So richtig überzeugt von der Aktion bin ich allerdings nicht. Und Sie?

Wie vielen von Ihnen bekannt, ist die Stadtentwicklungsgesellschaft zurzeit dabei, Geschäftsgrundstücke in der Innenstadt zu kaufen. Ohne bereits jetzt Einzelheiten berichten zu können, ist Sinn und Zweck, den Innenstadtbereich weiter aufzuwerten. So würden wir einen Zugang von der Celler Straße zum Bürgerpark einrichten können, zusätzlich Parkplätze anlegen und den Einmündungsbereich zwischen Apotheke und Sparkasse verbessern können. Zusätzlich können dann  Aktivitäten in Richtung Gewebeansiedlung ergriffen werden. Ein „Supermarkt“ ist da nicht in Sicht, aber ein Lebensmittelgeschäft ist schon wünschenswert und nicht ganz abwegig. Aber noch ist „der Drops“ nicht gelutscht. Weiteres, wenn es soweit ist.

Ihr Rainer Prokop

06.02.15 Ehrungen, Geschlossenheit

Es war ein „Bergen-Abend“ – gleich 5 mal wurde Bergen bei der 61. Sportlerehrung der Celleschen Zeitung aufgerufen, um einen Preis entgegen zu nehmen: SG Wohlde, TUS Eversen-Sülze und als Höhepunkt TUS Bergen. Unsere Handballdamen wurden zur Mannschaft des Jahres 2014 gekürt, mit rund 300 Stimmen Vorsprung vor den nächsten Mannschaften. Karsten Optenhöfel erhielt einen Preis als Ehrenamtler und auch ein Leser-Preis ging für Manfred Weber nach Bergen. Herzlichen Glückwunsch an alle. Man kann sich vorstellen, dass ich diesen Abend in Celle besonders genossen habe. Ein Dank aber auch an die CZ und ihre Sportredaktion. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.

Gestern haben wir in Bergen in Sachen „Widerstand gegen einen Trassenneubau“ durch Bergen erneut ein sichtbares Zeichen der Geschlossenheit gesetzt. Ev. Kirche, Ezidische Gemeinde, Stadt, Ortsrat, Landfrauen, Aktionsbündnis, Schützencorps, Gewerbeverein und die Forstgenossenschaft befestigten in der Mitte der Stadt am Bauzaun der St. Lamberti Kirche einen Banner gegen diese Pläne.

Ihr Rainer Prokop

04.02.15 Satt, Entscheidung

Wir machen Euch satt“ Unter diesem Motto stand eine Demonstration der Landwirte bei der Grünen Woche in Berlin. Auf der heutigen Verbandsversammlung des Landvolks, Bezirk Bergen wurde diese Aussage wieder mit beeindruckenden Vorträgen, Berichten und Zahlen aus der modernen Landwirtschaft bestätigt.
Wegen der fallenden Preise für landwirtschaftliche Produkte ist die Stimmung allerdings im Augenblick eher „gedämpft“. Insgesamt wurde für das Jahr 2014 aber eine gute Bilanz gezogen.

Das Landvolk begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der Stadt Bergen, im Hinblick auf die Windkraft den Flächennutzungsplan jetzt zu ändern und das Verfahren selbst in die Hand zu nehmen.

Ihr Rainer Prokop

02.02.15 Einblick, Marianne

Kleiner unvollständiger Einblick in die nächsten Tage: Gespräch mit dem Ratsvorsitzenden, Projektgruppe Konversion, Gespräche mit verschiedenen Ratsmitgliedern, Positionierung unserer Wirtschaftsbetriebe, Bürgermeister-Dienstbesprechung in Winsen, Unterhaltungsverband Meiße, Lenkungsgruppe Rathaus, Bezirksverband Landvolk, Besuch von „Goldenen Hochzeitspaaren“, Öffentlichkeitsarbeit gegen den „Trassenneubau“ durch Bergen, Sportlerehrung der CZ, MGV Feuerwehr Offen ……..
Den holländischen Karneval am Wochenende habe ich leider verpasst, war privat unterwegs. Marianne Kohrs hat mich mit bestimmt großem Vergnügen vertreten.

KarnevalFoto: Cellesche Zeitung

Ihr Rainer Prokop

29.01.15 M. Pritchard, Wind, Innenstadt

Im Stadtrat haben wir heute wichtige Weichenstellungen für die Stadt vorgenommen:

Einstimmig wurde Maren Pritchard aus Bergen zur „Ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten“ der Stadt Bergen berufen. Herzlichen Glückwunsch, viel Erfolg und auf gute Zusammenarbeit!

Unser Flächennutzungsplan wird darauf hin untersucht und geprüft, ob, wo und in welchem Umfang zusätzliche Windkraftanlagen errichtet werden können. Eine enge Abstimmung mit dem Landkreis Celle ist vorgesehen. Ich werde erst Ende des Jahres über Fortschritte berichten können, zunächst haben Gutachter ihre Arbeit zu tun.

Zur Stärkung unserer Innenstadt haben wir das Das „Einzelhandels- und Zentren Konzept Bergen“ als städtebauliche Planung beschlossen. Die Stadt wird ihre Bemühungen um die Stärkung der Innenstadt intensiv vorantreiben. Aber auch die Anlieger und Gewerbetreibenden sind jetzt gefragt und aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten. Ich werde die erforderlichen Gespräche führen.

Ihr Rainer Prokop

28.01.14 Hubrettungsbühne

Als Ersatz für die vorhandene Drehleiter der Bergener Feuerwehr soll gemäß Antrag der Ortsfeuerwehr Bergen eine Hubrettungsbühne (Teleskopmast) beschafft werden. Hierzu werden im Haushalt 2016 insgesamt 630.000 € in der Ausgabe vorgesehen. Der Landkreis Celle hatte zunächst einen Zuschuss in Höhe von bis zu 120.000 € zugesagt. Da die neue Hubrettungsbühne aber auch für den gesamten Nordkreis Celle eingesetzt werden kann und soll, hat der LK noch einmal 55.000 € „drauf gelegt“. Der Bescheid ist eingetroffen. Den Gemeinden Südheide und Faßberg sowie dem Gemeindefreien Bezirk Lohheide ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung unseres Antrages. Aber auch der LK Celle hat sehr schnell und positiv reagiert. Danke!
In diesem Jahr wird das Fahrzeug ausgeschrieben und bestellt, in 2016 (hoffentlich) ausgeliefert und bezahlt. So wird das Gerät in etwa aussehen:

Hubrettung
Beispiels-Foto: Fa. Metz

Ihr Rainer Prokop

27.01.15 Wirtschaftswege, Gedenkstunde

Die vorrübergehende Sperrung von einigen Wirtschaftwegen im Stadtbereich Bergen wird in der nächsten Zeit sicher noch zu Diskussionen führen. Deshalb hier einige Informationen dazu. Bereits am 15.05.2012 hat der städtische Hoch- und Tiefbauausschuss einstimmig empfohlen, etliche Wirtschaftswege für den normalen PKW-Verkehr zu sperren. Der Verwaltungsausschuss hat dann die Entscheidung vertagt, um noch andere Möglichkeiten prüfen zu lassen. Das ist geschehen, hat aber zu keinen neuen Erkenntnissen geführt. Alle Ortsräte wurden beteiligt. Deshalb ist es jetzt an der Zeit zu entscheiden. Damit der Stadtrat aber eine bestandskräftige Entscheidung treffen kann, sollen die Auswirkungen auf den Straßenverkehr insgesamt noch einmal getestet werden. Der Monat Februar bietet sich an, weil die Witterungsverhältnisse es sowieso anraten lassen, die Wirtschaftswege zu meiden. Ich bin gespannt, wie das Rennen in der Praxis und im Stadtrat ausgeht.

Meine Frau und ich haben heute an der Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages teilgenommen. Eindrucksvoll, würdig und überzeugend haben die verschiedenen Beiträge deutlich gemacht, wie wichtig das Erinnern und das Gedenken auch heute noch ist – gerade heute!!

Gedenkstunde

Ihr Rainer Prokop

26.01.15 Saison, Sperrung, Nachwuchs

Noch haben wir ja Schmuddel Winter. Aber gedanklich bin ich mal schon im Mai. Denn da beginnt wieder die beliebte Saison der Museumsveranstaltungen am Friedensplatz. Zum Vormerken:

20.05.15          Lange Nacht der Chöre
17.06.15          Sinnliches Museum I
15.07.15          Sinnliches Museum II
02.08.15          Lila Sonntag
19.08.15          Sinnliches Museum II
20.09.15          30 Jahre Stadthaus
Weitere Informationen lesen Sie zeitnah jeweils auf unserer Internetseite und in der Presse.

Weniger Freude dürfte folgende Meldung auslösen:
Die Stadt Bergen wird vom 30.01. bis 28.02.2015 die Wirtschaftswege Offen – Sülze, Bollersen – Salzmoor, Wohlde – Hagen, Hagen – Roxhüllen und Nindorf – Bleckmar für jeglichen Verkehr sperren. Es gibt Bestrebungen in der Stadt Bergen Wirtschaftswege dauerhaft zu sperren. Mit der temporären Sperrung sollen die Auswirkungen solcher Maßnahme getestet werden.

Und noch etwas Wichtiges für unseren Nachwuchs:
Die Stadt Bergen möchte auch in diesem Jahr rechtzeitig über die Vergabe der Kindergarten- und Krippenplätze zum 17.08.2015 entscheiden. Alle Erziehungsberechtigten werden gebeten, den benötigten Kindergarten- oder Krippenplatz bis spätestens zum 28.02.2015 zu beantragen. Wer seinen Bedarf für 2015 bereits in einer der Betreuungseinrichtungen angemeldet hat, braucht nichts weiter zu veranlassen.
Die Antragsformulare für die verbindliche Anmeldung der Kinder zum 17.08.2015 und für die voraussichtlich gewünschte Anmeldung für spätere Zeitpunkte erhalten Sie in den Kindertagesstätten, im Rathaus und auf der Homepage der Stadt Bergen/Formulare/ Kindertagesstätten.
Die ausgefüllten Anträge können direkt in der jeweiligen Kindertagesstätte abgegeben werden, die Sie als Erstwunsch angeben.
Für weitere Auskünfte stehen die Leiterinnen der Kindertagesstätten sowie Frau Parr von der Stadt Bergen unter der Telefonnummer 05051/479-25 zur Verfügung.

Neben dem Betreuungsangebot über die Kindertagesstätten gibt es auch ein Betreuungsangebot über qualifizierte Tagespflegepersonen, das sich an Eltern richtet, die sich für ihre Kinder eine flexible Betreuung in Kleingruppen von bis zu fünf Kindern im Haushalt der Tagespflegeperson wünschen. Auch für die Abdeckung von Randzeiten, z.B. vor oder nach dem Kindergarten/ der Schule oder bei Schichtdienst der Eltern, kann das Betreuungsangebot in Anspruch genommen werden. Die Vermittlung erfolgt über das Familien- und Seniorenservicebüro der Stadt Bergen. Bitte wenden Sie sich an Frau Ohlhoff, Telefonnummer 05051/479-29.

Ihr Rainer Prokop

25.01.15 Mano, einsam, Wettkampf

Besuch aus den Niederlanden von einem jungen Buchautor (Mano BouzamourDe belofte van Pisa/ Das Versprechen von Pisa), zwei Geburtstagsbesuche bei 90-jährigen Damen und die JHV der Bergener Ortswehr waren die beruflichen Schwerpunkte an diesem Wochenende.

Mano Bouzamour wird im Juni hier in Bergen an den Anne Frank Friedenstagen teilnehmen und auch eine öffentliche Vorlesung bestreiten. Aber dazu später mehr.

Beeindruckt bin ich immer wieder, wie geistig frisch und lebensfroh man/frau mit 90 noch sein kann, aber auch nachdenklich darüber, wie einsam es werden kann, wenn wenig Familie da ist und (fast) alle Freunde und Bekannte bereits „gegangen“ sind. Durch Vermittlung von ehrenamtlichen Seniorenbetreuern kann hier unser Seniorenservicebüro  (Teil des FSSB) häufig Abhilfe schaffen. Auch Familienangehörige und Nachbarn können sich dort gern Rat einholen.
Und noch eins: Häufig werden ja Senioreneinrichtungen in den Medien kritisiert und schlechte Zustände bemängelt. Unsere Einrichtungen im Stadtgebiet Bergen können da offensichtlich nicht gemeint sein. Egal, in welche Einrichtung ich komme, sind die Bewohner sehr zufrieden und die Pflegekräfte freundlich und hilfsbereit. Gut, dass wir sie haben.

Mark Tranter berichtete bei der Jahreshauptversammlung, dass die Ortsfeuerwehr Bergen im Jahre 2014 zu 83 Einsätzen alarmiert wurde. Das waren zum Vergleich 2013 23 Einsätze mehr, die durch die Ortswehr abgearbeitet werden musste.
Die Wehr musste zu 15 Brandeinsätzen, 57 Technische Hilfeleistungen, sowie zu 11 sonstigen Einsätze ausrücken.
Insgesamt wurden im Jahre 2014 bei den 83 Einsätzen rund 1000 Einsatzstunden ermittelt, sowie rund 6000 ehrenamtliche Dienststunden erbracht. Die Dienstbeteiligung lag bei den 26 durchgeführten Dienstabenden bei 68 Prozent. Die sieben Feuerwehrfahrzeuge wurden insgesamt 700mal eingesetzt und haben im Berichtsjahr fast 20000 Kilometer zurückgelegt, so Mark Tranter abschließend zu den Jahresstatistiken.

Auch wurde die Feuerwehr-Wettkampfgruppe der Ortsfeuerwehr Bergen aus dem vergangenen Jahr geehrt. Die Wettkampfgruppe erreichte im Jahr 2014 den 1. Platz bei den Kreisleistungswettbewerben in Bleckmar und wurde im Nachhinein durch den Kreiswettbewerbsleiter Dietmar Kempf dafür ausgezeichnet und von mir mit einem kleinen Beitrag belohnt. Die Geehrten und Gratulanten sind auf dem nachstehenden Foto zu sehen:

FW-Wettkampf-Gr.

(Foto: Tobias Laux)

Ihr Rainer Prokop

22.01.15 NDR Info - Y-Trasse

Gefreut habe ich mich heute über den gekonnten Auftritt "unserer" Vertreter des "Aktionsbündnisses gegen den Trassenneubau" bei der Live-Übertragung im Celler Bahnhof. Sachlich und nachdrücklich wurden die Argumente gegen die fragliche Alternative durch unser Stadtgebiet vorgetragen. Auf der Internetseite von NDR Info sind die Sendebeiträge noch einmal  zu hören: Bahn frei?

Karte aus der Internetseite vom NDR:Y-Trassse Karte

Ihr Rainer Prokop

21.01.15 Konversion, Truppenübungsplätze Nord

Der nächste Schritt in Sachen Konversion wird getan: Heute ist die Ausschreibung zur Besetzung einer befristeten Stelle für das Konversionsmanagement für den LK Celle mit Stadt Bergen und den Heidekreis mit der Stadt Bad Fallingbostel veröffentlicht worden. Hier der Link zur Stellenausschreibung für Interessierte: Konversionsmanager.

Die Truppenübungsplatzstruktur in Deutschland wurde neu organisiert und neu strukturiert. Entstanden sind drei Bereiche: Nord, Ost und Süd. Heute wurden in einem würdigen Appell auf unserem Truppenübungsplatz in Hörsten den Truppenplatzkommandeuren und Kommandanten aus ganz Deutschland das jeweilige Kommando übertragen.
Der Bereich Truppenübungsplätze Nord hat seinen Sitz in Bergen/Hohne und umfasst Putlos (mit Todendorf), Munster, Bergen, Nordhorn und Senne. Kommandeur des Ganzen ist Oberst Jörg Wiederhold, Truppenübungsplatzkommandant Bergen Oberstleutnant Michael Helftenbein. Beiden einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den spannenden Aufgaben der Umstrukturierung.

Oberst Jörg Wiederhold (links) übernimmt die Truppenfahne von
Generalmajor Hans-Werner Wiermann:BW-BereicheFoto: Tore Harmening, Cellesche Zeitung

Ihr Rainer Prokop

15.01.15 NDR Info in Celle - Y-Trasse

Im Februar beginnt nun das offizielle Dialogforum zum Bau einer Bahntrasse ausschließlich für den Güterverkehr von Nord- nach Süddeutschland. Wo wird sie gebaut? Das ist die entscheidende Frage.
Am Donnerstag
Vormittag, den 22.01.15 wird NDR Info zu diesem Thema mit einem Ü-Wagen direkt vor dem Eingang zum Bahnhof Celle stehen - auf dem Bahnhofsvorplatz (Adresse: Bahnhofsplatz 6, 29221 Celle), um eine Radiosendung live zu übertragen. Der NDR wird dabei Interviews führen.

Ich wurde auch eingeladen und soll ab 9:00 Uhr für Interviews bereit stehen.
Weitere Gäste werden sein:
Armin Skierlo, Deutsche Bahn AG, Großprojekte
Sebastian Salie, Aktionsbündnis gegen Trassenneubau

Kirsten Lühmann, MdB SPD Celle, Verkehrsausschuss
IHK Niedersachsen, Teilnehmer noch offen

Das eigentliche Dialogforum beginnt am 13.02.15 in Celle. Hier der Link zu der Internetseite mit Informationen: http://www.dialogforum-schiene-nord.de

Ihr Rainer Prokop

14.01.15 Daumen drücken

Nicht nur für die Ortschaft Bergen suchen wir Lösungen für die Zukunft, sondern natürlich auch für alle dörflich geprägten Ortschaften unserer schönen Stadt.

Seit gut einem halben Jahr kamen Akteure aus Bergen, Faßberg, Munster, Südheide und Wietzendorf – dem Kulturraum Oberes Örtzetal – in regelmäßigen Abständen zusammen, um ihren Wettbewerbsbeitrag, das Entwicklungskonzept, für das LEADER-Auswahlverfahren 2014-2020 zu erarbeiten. Das Büro KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung aus Hannover hat dabei unterstützt.

LEADER ist ein Förderansatz der Europäischen Union, mit dem Ziel, die Regionalentwicklung auf Basis freiwilliger Kooperationen in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Mit der Auswahl als LEADER-Region kommt die Region in den Genuss von EU-Mitteln für die  Förderperiode 2014 bis 2020: Denn als LEADER-Region steht dem Oberen Örtzetal für die Umsetzung von Projekten ein eigenes Budget in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Kernstück des REK ist die regionsspezifische Entwicklungsstrategie für die nächsten sieben Jahre: Das Obere Örtzetal will gemeinsam in der neuen Förderperiode Projekte in den Handlungsfeldern "Tourismus und Kulturlandschaft", "Innenentwicklung und Wohnen", "Versorgung und Mobilität", "Generationen und Bildung" sowie "Energie und regionale Wirtschaft", mit Fördermitteln der Europäischen Union umsetzen. So beinhaltet das 145 Seiten umfassende Konzept bereits erste Projektideen: Um den Gebäudeleerstand in der Region zu verringern, soll ein regionales Leerstandsmanagement aufgebaut werden. Erste Schritte sind die Einrichtung einer  Leerstandsdatenbank, einer Beratungsstelle vor Ort und einer Ideen- und Konzeptbörse für Umnutzungsmöglichkeiten. Aber auch die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung ist der Region neben der Entwicklung eines bedarfsorientierten Mobilitätsangebots für Jugendliche besonders wichtig. Einen weiteren Schwerpunkt der Regionalentwicklung soll der Aufbau eines Bildungsnetzwerkes innerhalb der Region darstellen. Es gilt Bildungsangebote wie Integrations- und Sprachkurse, naturkundliche Angebote und Angebote zur kulturellen Familienbildung zu vernetzten. 

Zentrales Gremium der REK-Erstellung ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Kulturraum Oberes Örtzetal gewesen. Neben Vertretern der Kommunen, sind Wirtschafts- und Sozialpartner Mitglieder der LAG. Sie repräsentieren die Themenbereiche Tourismus, Soziales, Bildung, Klimaschutz, (Land-)Wirtschaft, Daseinsvorsorge und Jugend. Bei einer erfolgreichen Teilnahme am LEADER-Wettbewerb ist es eine Aufgabe der LAG, über Projektanträge zu entscheiden.

Das Land gibt die zukünftigen LEADER-Regionen voraussichtlich im März/April diesen Jahres bekannt. Ist der Kulturraum Oberes Örtzetal unter den ausgewählten Regionen, kann die LAG ihre Arbeit aufnehmen. Bis dahin heißt es: Daumen drücken!Oberes Örtzetal

Übergabe des REK (von links): Bernd Beitzel, Dezernatsleiter des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Caroline Welpinghus, Büro KoRiS, Christina Fleckenstein, Bürgermeisterin der Stadt Munster und LAG Vorsitzende, Rudolf Horst, Erster Stadtrat der Stadt Munster

Ihr Rainer Prokop

13.01.15 BW-Denkspiele

Kommt die Bundeswehr nun oder kommt sie nicht? Auf den ersten Blick widersprüchliche Aussagen tummeln sich gerade in Veranstaltungen und Zeitungsberichten. Aber es sind nur bei flüchtiger Betrachtung widersprüchliche Aussagen. Gesichert ist für mich die Nachricht aus dem Berliner Verteidigungsministerium, dass zusätzlich Bundeswehreinheiten auf dem Truppenübungsplatz Bergen stationiert werden. Die politische Entscheidung ist getroffen und wird von keiner Seite dementiert.
Der nächste Schritt ist jetzt die militärische Umsetzung der beschlossenen Maßnahme. Erst wenn das Konzept dafür steht, darf sich auch das Militär dazu äußern, so meine Informationen. Die Frage ist also nicht das Ob, sondern das Wann, Wie und Wieviel. Da sind verschiedene Varianten denkbar.
Mich erinnern diese „Denkspiele“ an die Ankündigung des Britenabzuges Ende 2010, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Auch da war es so, dass selbst die höchste britische Generalität bis zum Schluss versichert hat, die Briten bleiben auf lange Zeit in Bergen, obwohl britische Politiker bereits den Abzug verkündet hatten. Und letztlich hat dann die Politik entschieden. Das Ergebnis kennen wir.

Ich denke, mit diesen Erfahrungen können wir getrost die weitere Entwicklung abwarten. Was wir tun konnten, haben wir getan. Jetzt ist das Militär an der Reihe, ein gutes Konzept für Bergen zu erarbeiten. Und ich bin sehr sicher, hier vor Ort auf dem Platz wird auch dafür ganze Arbeit geleistet.

Ihr Rainer Prokop

12.01.15 Bürgerstiftung Bergen

Neujahrsempfang der "Bürgerstiftung Region Bergen": Gut besucht und guter Einblick in die Arbeit des vergangenen Jahres. Karl-Heinz Grethen und Claudia Dettmar-Müller von der Bürgerstiftung sowie Oberst Jörg Wiederhold und ich als Gäste gestalteten das Programm mit unseren Redebeiträgen. Die Big Band der Oberschule Bergen unter Leitung von Detlef Höhlein waren wie immer die Stars der Musik.
Hier mein Redebeitrag in Auszügen zu den aktuellen Themen:

Vorsitzender Vorstand : Karl-Heinz Grethen
Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates

Ihnen, aber auch allen anderen Gästen dieses Abends überbringe ich die herzlichen Neujahrsgrüße der Stadt Bergen und auch von mir ganz persönlich.

Verbunden mit Dank für das Engagement in 2014

Seit Ende 2007, dem Gründungsdatum der Bürgersstiftung, hat sich Ihre Bürgersstiftung insbesondere der jungen Menschen angenommen. Neben Einzelaktionen sind dies besonders die nachhaltig angelegten Projekte der „Kinderakademie“, begreifbarer Physikunterricht, sprachfördernde Maßnahmen und die „Förderung benachteiligter Kinder“.

Insbesondere fördern Sie damit Kinder aus benachteiligten Familien und sozialen Schichten, bieten aber auch allen anderen Kindern zusätzliche Bildung an.

2014 ist zu den an sich schon wichtigen Projekten ein weiteres, sehr anspruchsvolles Projekt dazu gekommen, in Person von Zuwanderung. Zuwanderung von Rumänen, die hier in Bergen ihr Glück versuchen wollen, herangeholt von Vermietern, die sich die Sache wohl etwas einfachen vorgestellt hatten. Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass diese Menschen auf Hilfe angewiesen waren und zum großen Teil auch noch sind.

Es ist der Bürgerstiftung hoch anzurechnen, dass sie sich dieser Situation angenommen haben und sowohl Soforthilfe wie auch weitergehende Hilfe organisiert haben.

Der Weg für eine erfolgreiche Integration dieser Neubürger ist aber offensichtlich noch sehr lang. Wie der Prozess einer gelungenen Integration aussehen kann, ist das Beispiel unserer ezidischen Mitbürger. Wir sind nach einem etwas längeren Prozess doch soweit, dass wir nun sagen zu können, die Integration hat geklappt, ohne dass die ezidische Gemeinschaft ihre Kultur, Religion oder Wurzeln verleugnen musste. Selbstbewusst, selbstbestimmt und in Partnerschaft mit der Stadt sind sie schlicht BürgerInnen mit allen Rechten und Pflichten und es klappt. aber es ist natürlich ein städndiger Prozess.

Aber dennoch ist die Gemeinde der Eziden wieder in den Blickpunkt gerückt:

Die Verfolgung von Andersgläubigen durch die  IS-Terrorgemeinschaft hat Bergen mit erschüttert. In mühevoller und auch schmerzlicher ehrenamtlicher Arbeit unterstützen sie die Verwandten und Bekannten in der Heimat ihrer Vorfahren.

-       Bürgerstiftung sich mit engagiert insbesondere Aufklärung betreiben und damit Solidarität unterstützen.

Ganz im Sinne des Mottos der Bürgerstiftung  Brücken bauen zwischen Menschen.

Beitrag zur Humanität, Toleranz und Integration von verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit ganz verschiedenen Herausforderungen, Vorstellung und Wünschen.

            Ezidische Gemeinde : gelungenes Beispiel von gelungener Integration.

Aber machen wir uns nichts vor: Weitere Aufgaben kommen auf uns zu, Flüchtlinge, Asylbewerber und Zuwanderung aus nah und fern werden zunehmen und damit auch die Anforderungen an uns alle.

Bergen ist keine Insel und ob wir wollen oder nicht, alle Themen, die die Schlagzeilen oder nationalen und internationalen Presse ausmachen, werden auch mal mehr – mal weniger – Bergen herausfordern. Deswegen ist es so wichtig, dass wir jetzt und auch in der Zukunft eng zusammen stehen und Brücken bauen zwischen den Menschen, den Kulturen, den Rassen und den Religionen. Keiner ist besser als der andere, keiner darf anderen sein Glück aufzwingen.

Damit das gelingt – bürgerlichen Engagement.

Der Staat, die Stadt Bergen kann das nicht leisten mit seinen Mitteln.

Wir können und wollen dafür aber die Rahmenbedingungen stellen und im Rahmen der Möglichkeiten und im Rahmen der Kompetenzen.

-       Integrationsbeauftrager/Paten für Neubürger - Neubürgerbegrüßung

-       Ausbau Familien- und Seniorenservicebüro – Pädagogische Runde - Senioren-Runde

-       JFS Bergwerk

-       Sprachlernklasse – nicht nur aber insbesondere Rumänen

-       Kindertagesstätten-Arbeit

-       Runder Tisch

Das Bürgerengagement und städtische, staatliche Grundlagen müssen sich ergänzen, gegenseitig stützen und helfen, dann können wir hier in unserem Einflussbereich für Frieden und Internationalität sorgen, für eine friedliche, streitbare Demokratie einstehen.

Gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Tage in Frankreich müssen wir mehr denn je für unsere Werte eintreten. Pegida, IS-Terror, Radikal Islamismus und Antisemitismus haben dann in Bergen auch künftig keine Chance. "Je sui Charlie" sind wir alle, jedeer Einzelne von uns.

Meine Damen und Herren, vor dem Hintergrund der Not der Christen und insbesondere der Eziden im Nordirak und Syrien und der Angriffe auf die Werte unserer Zivilisation in Frankreich war es mir wichtig, dieses Thema des Zusammenlebens hier in Bergen zu betrachten.

Bergen hat darüber hinaus noch weitere Herausforderungen, wie wir alle wissen. Das alles beherrschende Thema ist in den letzten Jahren mit dem Begriff „Britenabzug“ beschrieben. Britenabzug            12. Juni Parade, danach Abzug der Familien.

Konsequenz             Blocks-Wohnungs-Rückbau, Umstrukturierung

Weichen sind gestellt        Stadt und LK Celle stehen zusammen.

Land will nachziehen, dauert wohl noch etwas, optimistisch, dass es gelingt

Inzwischen wird das Schlagwort „Britenabzug“ nach und durch „BW-Stationierung“ abgelöst. Henning Otte brachte die frohe Kunde mit aus Berlin. Löst nicht alle Herausforderungen, aber ist ein wichtiger Meilenstein für die positive Entwicklung Bergens in der Zukunft zeigen. Aber Wirtschaftskraft bringt die Stationierung allemal. 1500 Menschen im Camp machen schon etwas aus.

Als Stadt, als Gesellschaft der Stadt Bergen müssen wir für ein Gelingen aller Pläne allerdings wirklich durchstarten. Ein Neustart wird nicht notwendig sein, aber ein Durchstarten ist ein neues, frisches Ziel. Das sollten wir gemeinsam im Auge haben.

Machen Sie mit, realistisch, optimistisch, gesund und munter, dass wünsch ich mir von der Bürgerstiftung, aber auch von allen Bürgerinnen und Bürgern Bergens.

Auf zu neuen Ufern.

Ihr Rainer Prokop

08.01.15 Gymnasium, Asyl, Paris, Munster

Heute habe ich das Christian-Gymnasium in Hermannsburg besucht und mir hochinteressante Arbeitsergebnisse der SchülerInnen angeschaut und „Fachgespräche“ dazu geführt.
Die Seminarfachmesse ist seit Jahren Tradition am Gymnasium in Hermannsburg. Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs präsentieren dabei die Ergebnisse von Facharbeiten. Letztes Jahr hieß das "Herausforderungen". Die Messe gibt umfassende Einblicke in die verschiedenen Themengebiete. Es ist bemerkenswert, welch hohe Qualität die Arbeiten haben und wie engagiert die SchülerInnen die Arbeitsergebnisse den Besuchern nahe gebracht und erläutert haben.

Messe Gymnasium
Foto: Christian-Gymn. Hbg.

In den nächsten Monaten werden wir 53 weitere Asylbewerber in Bergen aufnehmen, also ungefähr 10 Familien. Die Stadt wird sich weiter bemühen, die neuen Einwohner dezentral im Stadtgebiet unterzubringen. Das wird uns wohl auch ganz gut gelingen, da uns inzwischen auch private Vermieter Wohnungen zur Anmietung anbieten.

Aus Anlass des terroristischen Anschlags auf die Redaktion der französischen Zeitung „Charlie Hebdo" am 7. Januar 2015 in Paris ist von der Landesregierung für den 8. bis 10. Januar 2015 die landesweite Trauerbeflaggung aller öffentlichen Gebäude angeordnet worden.


Bei meinem Besuch des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Stadt Munster und der Bundeswehr konnte ich am Rande der Veranstaltung auch wieder die für Bergen wichtigen Fragen mit verschiedenen Behördenvertretern besprechen. Die Bergener Herausforderungen sind überall sehr präsent. Das macht Mut.

Ihr Rainer Prokop

07.01.15 Schilder, Zentrum, KZ, Briten, Charlie

Die Lenkungsgruppe der Stadtverwaltung, bestehend aus den Leitungen der Fach- und Dienstbereiche im Rathaus, tagt einmal in der Woche, um aktuelle Themen und gemeinsame Vorgehensweisen zu besprechen. Da geht es um die kleinen und großen Dinge des Stadtlebens.

Heute ging es zum Beispiel um die Frage, ob wir den Schilderwald in Bergen auf Wunsch des Ortsrates Bergen noch kräftig erweitern und ein flächendeckendes Parkplatzleitsystem installieren oder doch nur punktuell verbessern. Mal sehen, was die „Stadtpolitik“ zu unseren Vorschlägen sagt. Gern nehmen wir auch Hinweise von Ihnen auf.

Ein weiteres Thema war der Antrag der SPD-Fraktion auf Einrichtung eines Familienzentrums. Fazit: Der Gedanke ist gut, Ideen dazu gibt es genug. Planung und Umsetzung werden jedoch Geld kosten und zusätzliches Personal erfordern. Wieviel Geld und wieviel Personal werden wir jetzt zunächst einmal überschläglich ermitteln.

Das Jahresprogramm 2015 wird von zwei wichtigen Ereignissen bestimmt. Die Befreiung des KZ Bergen-Belsen jährt sich zum 70. mal. Die Gedenkfeier dazu findet am 26. April statt. Und am 12. Juni werden sich die britischen Einheiten endgültig mit einer letzten Parade von Bergen verabschieden. Wie sich die Stadt bei beiden Ereignissen einbringt, wird in den nächsten Wochen entschieden. Dazu später mehr.

Der Anschlag in Paris heute hat auch mich tief betroffen gemacht. Neben der menschlichen Tragödie der Opfer und ihrer Familien werden Hass und Gewalt neue unheilvolle Nahrung bekommen. Wir sollten wenigstens in unserem eigenen Umfeld für Toleranz, Meinungsfreiheit und Gewaltfreiheit eintreten.

Charlie

Ihr Rainer Prokop

05.01.15 Feuerwehr, Beratung, Veranstaltung, Sternsinger

Auf geht’s. Ab sofort beginnt auch für mich wieder das berufliche Leben. Einige –von durchaus erfreulichen dienstlichen Unterbrechungen abgesehen- Urlaubstage liegen hinter mir und so kann das neue Jahr 2015 beginnen. Langeweile wird nicht aufkommen, der Kalender ist mit interessanten, spannenden und auch angenehmen Terminen bereits wieder gut gefüllt.
Traditionsgemäß finden zu Beginn eines jeden Jahres auch die Versammlungen unserer Freiwilligen Feuerwehren statt. Auch wenn sich das zunächst als Routine anhört, so wird dann doch immer wieder deutlich, was hier die freiwilligen Männer und Frauen für uns jeden Tag leisten. Danke dafür!

Die Stadt Bergen ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleistungsbetrieb mit vielen Angeboten und einem breiten Beratungsangebot. Für fast alle Lebensbereiche stehen kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit zu helfen oder wenigstens zu beraten und weiter zu vermitteln: Beratungsangebote.

Auch möchte ich nochmal auf unseren Veranstaltungskalender hinweisen. Er kann für Einheimische aber auch für Gäste ein guter Ratgeber sein. Veranstalter sollten daher nicht versäumen, ihre Angebote hier einzustellen. Das ist wirklich kinderleicht, wird nach meinem Geschmack aber immer noch viel zu wenig genutzt.

Eine besondere Freude hat meiner Frau und mir der überraschende Besuch der Sternsinger bei uns zu Hause gemacht. Es war eine kleine, gekonnte Veranstaltung vor der Haustür für einen guten Zweck: Hilfe für Kinder in aller Welt.

Sternsinger

Ihr Rainer Prokop

02.01.15 Gute Nachricht aus Berlin

Der Bericht von CelleHeute.de über die heutige Pressekonferenz in Bergen:


Bergen wird Bundeswehrstandort


Verfasst von:
am: 02. Januar 2015

„Wenn das Jahr 2015 so weitergeht, wie es anfängt, dann bin ich zufrieden“, leitet Bergens Bürgermeister Rainer Prokop die Pressekonferenz ein. In der Tat hatte Celles Bundestagsabgeordneter Henning Otte eine frohe Botschaft im Gepäck, die er Prokop bereits am 24.12. quasi als Weihnachtsgeschenk übermittelte und nun der Öffentlichkeit: Bergen wird Bundeswehrstandort, die Entscheidung ist gefallen. Ein Panzerbatallion wird in Bergen stationiert werden. Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen wird in Kürze die Stationierung eines Panzerbataillons in Bergen unterschreiben. Dazu erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Celle-Uelzen Henning Otte:

“Mit der Aufstellung eines neuen Panzer-Bataillons wird die Bundeswehr die freiwerdende Liegenschaft übernehmen. Dies ist ein starkes Zeichen für die Heideregion. Die Bundeswehr hält am NATO-Übungsplatz fest und baut den Standort Bergen zu einem der zentralen Stationierungsorte aus, indem auch die Kapazitäten des Truppenlagers Oerbke nach Bergen verlegt werden.

Damit werden die Chancen, die ich im Heideverbundkonzept aufgezeichnet und für die ich in Berlin gekämpft habe, voll umfänglich genutzt. Das Bergener Leopard 2 Panzerbataillon wird aus Teilen der bereits nichtaktiv oder zur Umgliederung anstehenden ehemaligen Panzerbataillone aus Neustadt a.Rbg, und Torgelow gebildet. Die Aufstellung wird sich quasi übergangslos an den Abzug der britischen Streitkräfte anschließen, so dass die Liegenschaft durchgängig belegt ist.

Den Kampfkompanien wird eine Stabs- und Versorgungskompanie zur Seite gestellt, so dass diese neue Einheit auf 700 Soldaten und Soldatinnen aufwachsen wird. Neben dem Panzerbataillon und der zu verlegenen Übungs-Truppe aus Oerbke werden die Truppenübungsplatzkommandantur und das Bundeswehrdienstleistungszentrum Bergen am Standort verbleiben. Somit wird der Personalumfang in Bergen auf rund 1500 Soldaten ansteigen.

Damit schaffen wir auch viele Impulse für die örtliche Wirtschaft sowie Handel und Handwerk. Die Neuaufstellung und feste Stationierung wird auch neue Familien nach Bergen bringen.

Die Entscheidung in Bergen ein Panzerbataillon aufzustellen, wird auch unabhängig einer möglichen multinationalen Zustationierung durch das Niederländische Heer erfolgen. Trotzdem halten wir an dem Ziel fest, die niederländischen Anteile mit weiteren 16 Kampfpanzern Leopard 2 und entsprechendem Personal zu integrieren. Eine endgültige Entscheidung des niederländischen Parlamentes steht noch aus. Meine Gespräche mit der Botschafterin, dem Inspekteur und Mitgliedern des Verteidigungsausschusses der Niederlande stimmen mich zuversichtlich, dass auch dies gelingen sollte. Die niederländischen Partner sind in Bergen hochwillkommen, schließlich ist die Partnerschaft über Jahrzehnte gewachsen.

otte-prokop-angermannDie Neuaufstellung eines Panzerbataillons in Bergen ist auch ein starkes Zeichen für die Abwehrbereitschaft Deutschlands und der NATO. Diese Neuaufstellung erfolgt, obwohl die Stationierungsentscheidungen im Rahmen der Neuausrichtung unverändert bleiben. In der Arbeitsgruppe I Aussen Verteidigung zur Erarbeitung des Koalitionsausschusses habe ich jedoch ein Fenster offen halten können mit Formulierung „ die Stationierungsentscheidungen bleiben bestehen, es sei denn, es habe sich eine Lage entwickelt, die zum Zeitpunkt der Standortentscheidungen so nicht bekannt war. Und das ist eben der Abzug der britischen Streitkräfte und das Freiwerden dieses Hochwertstandortes Bergen.

Somit ist der Standort Bergen nicht nur gesichert, sondern er hat eine gute Grundlage für weitere optionale Zustationierungen deutscher und multinationaler Truppenteile geschaffen. Ganz nach den Empfehlungen des KonRek-Gutachtens wollen wir in dem auf der anderen Seite des Truppenübungsplatzes freiwerdenden Lager Fallingbostel/Oerbke eine Möglichkeit schaffen, diese Liegenschaft gewerblich zu nutzen. Ein Verkauf an Private ist allerdings ausgeschlossen, da nach den Regeln des Bundesimmissionsschutz-Gesetzes eine Umwidmung eine gänzliche Neugenehmigung des gesamten NATO-Truppenübungsplatzes erforderlich machen würde – was jedoch aus sicherheitspolitischen Gründen ausgeschlossen ist. Sollte sich in Teilbereichen für Bergen ein gewerbliches Interesse zeigen, so könnten wir dies nach dem gleichen Verfahren prüfen.

Mit dieser Neu-Stationierung fangen wir den Abzug der Britischen Streitkräfte auf und schaffen gleichzeitig eine Komplett-Lösung für den Standort Bergen mit excellenten Möglichkeiten für eine strategische Weiterentwicklung des Standortes und der Region.

Ich werde mich mit meiner Arbeit weiterhin dafür einsetzen. Der Erhalt der Infrastruktur des NATO Übungsplatzes und des Standortes Bergen zusammen mit den Bundeswehrstandorten Celle, Faßberg und auch Munster ist das Herzstück und der Garant für die Sicherung der Stationierungsarchitektur in Niedersachen. Mir war wichtig, eine neue Einheit aufzustellen, ohne andere Standorte abzuziehen. Heute ist ein guter Tag.“

Celles Landtagsabgeordneter Ingolf Angermann spricht von einem „großen Tag für Bergen. Ich hatte immer Angst, dass Bergen ausbluten wird, aber das sieht nun anders aus. Der Einzug in die Kaserne bedeutet auch Umbau, was den Handwerk freuen wird. Auch die freien Wohnungen werden renoviert und belebt und die Kaufkraft wird erhalten. Das haben wir nur Rainer Prokop und Henning Otte zu verdanken, dass es so gekommen ist.“

Rainer Prokop ist überzeugt, dass die Rahmenbedingungen in Bergen optimal seien. „Die Bürger waren einst unfreiwillige Nachbarn von Militär. Heute leben wir von und mit dem Militär“, so der Bürgermeister. Darum sei die Enttäuschung groß gewesen, als die Briten trotz gegenteiliger Zusagen in immer kürzeren Fristen die Stadt verlassen hätten.

„Wir haben am Tag nach der offiziellen Entscheidung der Briten, Deutschland zu verlassen, uns auf die Zeit danach vorbereitet.“ Prokop ist überzeugt, dass der gesamte Nordkreis von dieser Entscheidung profitieren werde.


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