Sa, 19.05.2012 - 19:00 Uhr

Feuerwehrfest Ortsfeuerwehr Wohlde

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So, 20.05.2012 - 14:00 Uhr

Internationaler Museumstag

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So, 20.05.2012 - 14:30 Uhr

Kinderfest

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Mo, 21.05.2012 - 16:30 Uhr

Wohlder Markt

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Sa, 26.05.2012 - 08:00 Uhr

8. Rad-Touristik-Fahrt

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Sitzungskalender

16.05.2012 Oberschule und Haus Wismer

Heute sprachen mich drei Jugendliche von der Hermann-Ehlers-Realschule beim Einkaufen an. Es ging um die Einrichtung der Oberschule in Bergen zum 1.8.2012. Sie waren skeptisch, ob das wirklich für sie gut ist. Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass sich die älteren Schüler nicht mehr umstellen müssen, dass nur die jetzigen Schüler der Grundschulen von dieser neuen Schulform betroffen sind, waren sie schon ganz beruhigt. Sie meinten, es wäre doch schwer, sich in den letzten Schuljahren noch umzustellen. Und sie waren dann aber auch der Meinung, dass es die zukünftigen Schüler besser haben, weil die alle bis zum 10. Schuljahr in Bergen bleiben können, egal welche Schulform sie besuchen. Zitat: „Ich wollte nicht jeden Tag so lange Bus fahren, deswegen bin ich hier geblieben“  Ich habe nach diesem Gespräch den Eindruck, dass das System der Oberschule immer noch nicht genügend bekannt ist. Die Schulen sollten auch den Schülern und Eltern mehr Informationen geben, die nicht direkt betroffen sind. Die Verunsicherung ist eigentlich nicht nötig und sollte unbedingt abgestellt werden. Die Oberschule ist für die Bergener Schüler/innen DIE CHANCE.

Wie ich bereits berichtet habe, haben wir die leerstehenden Gebäude „Haus Wismer“ am Friedensplatz und Kirchgasse 1 jetzt erworben. Heute habe ich mich mit meinen Baufachleuten noch einmal vor Ort davon überzeugt, dass eine weitere Nutzung beider Objekte schon von der Bausubstanz her nicht möglich ist. Deshalb wird der Abbruch jetzt vorbereitet. Was das Haus Wismer angeht, bin ich besonders dem bisherigen Eigentümer Wolfgang Wismer sehr dankbar, der mit viel Einsatz dafür gesorgt hat, dass das Grundstück günstig in die „Hände der Stadt“ gelangt ist. Die Familie Wismer ist halt immer auch eine Berger Familie.

Es geht voran in Bergen
Ihr Rainer Prokop

15.05.2012 Dicke Bretter bohren

Gestern und Heute waren wieder so Tage, an denen ordentlich "Dicke Bretter" gebohrt werden mußten, wie ich das manchmal nenne. Verhandlungen, Besprechungen und Aufbereitung von Themen, die uns zur Zeit sehr beschäftigen: Ärztliche Versorgung weiter voran treiben, das soziale Gefüge von Bergen verbessern, Integrationsprojekt vorbereiten, Personalentwicklung, Organisationsgutachten, Oberschule für Bergen, Wirtschaftswege und, und, und.... Na ja, das alles und noch mehr wird uns weiter begleiten. Die Arbeit ist zumindest sehr abwechlungsreich für uns in Rat und Verwaltung!

Ihr Rainer Prokop

14.05.2012 Goldene Hochzeit und Schützenfest

Am Wochenende konnte ich die angenehmen Seiten eines Bürgermeisters genießen. Einem „Goldenen Paar“ habe ich die Grüße, Urkunden und Geschenke von Stadt, Landkreis und Land überreicht. Es ist so wichtig, dass auch die Stadt damit zeigt, wie bedeutsam solche an sich sehr persönlichen Ereignisse auch für uns alle sind. Freud und Leid teilen in einer Gemeinschaft sind das Fundament einer Gemeinde. Gleichzeitig wurde mir wieder einmal bewußt, dass es diese Menschen, diese Paare sind, die Bergen mit gestalten, formen und unserer Stadt ein sympatisches Gesicht geben. Solche Besuche geben auch Gelegenheit, sich über Fragen und Hinweise im kleinen Kreis zu unterhalten und auszutauschen. Begleitet werde ich dabei auch immer von einem Vertreter der jeweiligen Ortschaft. Eine gute Tradition.

Und dann am Samstag Teilnahme am „Katerfrühstück“ beim Schützenfest in Offen. Das Zelt war gut gefüllt mit Schützen und Gästen, Essen und Trinken waren vorzüglich und das „Hohe Gericht“ war einfach köstlich. Schön, dass jede Ortschaft der Stadt Bergen eine ganz eigene, persönliche Atmosphäre hat. Und alle sind mit Begeisterung dabei. Besonders hat es mich gefreut, dass ich auf viel Verständnis gestoßen bin, in Zukunft darauf zu verzichten, für die Stadt Bergen ein Fass Bier auszugeben. Es paßt einfach nicht mehr in die Zeit. Den Bürgern wird immer mehr abverlangt, Steuern und Gebühren müssen erhöht werden und der Herr Bürgermeister gibt sich großzügig. Wenn es besondere Anlässe gibt, wird es sicher immer möglich sein, etwas beizutragen, aber es muss ja nicht gerade das Bier sein.

Weiterhin eine fröhliche Schützenfestsaison wünscht
Ihr Rainer Prokop

12.05.2012 STASI-Knast in Rostock

Gestern hatte ich die Gelegenheit, in Rostock die Dokumentations- und Gedenkstätte des STASI der ehemaligen DDR zu besuchen. Wenn ich mir das so ansehe und die Berichte höre über die menschenverachtenden Methoden, die dort angewendet wurden und mir dabei auch die Geschehnisse in der Nazi-Zeit vergegenwärtige, ist es unbegreiflich, wie Menschen noch den ganz Linken oder den ganz Rechten ihre Stimme geben können. Wer Gelegenheit hat, sollte diese Einrichtung in Rostock oder die Gedenkstätte in Berlin, Hohenschönhausen unbedingt besuchen. Es sind Lehrstunden deutscher Geschichte!!

Ihr Rainer Prokop

11.05.2012 Haus Wismer, Kitas, Integrationsprojekt

Für mich ist es DIE NACHRICHT des Monats: Der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB) ist es gelungen, das seit vielen Jahren leer stehende Gebäude „Haus Wismer“ am Friedensplatz günstig zu ersteigern. Der Zeitpunkt ist geradezu ideal, wollen wir doch Ende des Monats mit der Umgestaltung des Friedensplatzes beginnen. Das Haus kann nun abgerissen werden und eine Neuordnung des Platzes ist ohne Schönheitsfehler möglich.

Ab 1.8.2012 sind die Entgelte und die Angebote für den Besuch der Kindertagesstätten, Kindergärten und Kinderkrippen neu festgesetzt. Die neuen Regelungen werden in Kürze auch auf unserer Internetseite zu finden sein. Das Angebot ist sehr flexibel gestaltet. Das Entgelt kann auf Antrag ganz oder teilweise vom Landkreis Celle übernommen werden, wenn die Belastung den Eltern und dem Kind nicht zuzumuten ist. Für das Kindergartenjahr vor der Einschulung ist der Besuch für alle Kinder kostenfrei.

Unter Pressemitteilungen stellen wir noch einmal das Projekt Integration in Bergen vor. Siehe auch meinen Eintrag vom 9.5.

Es bewegt sich viel in Bergen
Ihr Rainer Prokop

09.05.2012 Forschung, Oberschule, Ortsrat

Gemeinsam mit dem Landkreis Celle hat sich die Stadt Bergen für ein Forschungs-Praxis-Projekt der Schader Stiftung Darmstadt beworben. Thema „Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel“. Das ist ein Thema, das auf Bergen in ganz besonderem Maße passt und zugeschnitten scheint. Und unsere Bewerbung hatte Erfolg. Gemeinsam mit fünf anderen Gemeinden aus dem ganzen Bundesgebiet erhalten wir nun wissenschaftliche Begleitung durch verschiedene Institute: Institut für Demokratische Entwicklung Berlin und Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung Düsseldorf. Das Forschungsprojekt ist auf zwei Jahre angelegt und geht bis Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung findet noch im Mai in Nürnberg statt. Danach werde ich erneut berichten. Das wird bestimmt spannend und interessant.

Die Planungsgruppe für die beschlossene Oberschule mit gymnasialem Zweig in Bergen ist weiter aktiv. Jetzt sind zum 21.5. die Eltern der 4. Klassen zu einer Informationsveranstaltung in die Eugen-Naumann-Schule eingeladen. Bis Mitte Juni haben die Eltern dann noch Zeit, ihre Kinder für einen bestimmten Schulzweig anzumelden

Gestern Abend war Ortsratssitzung in Bergen. Als Nachfolgerin des verstorbenen Mitgliedes Helmut Saur wurde Frau Fatime Karak verpflichtet. Ansonsten drückt der Ortsrat mit seinem Programm für dieses Jahr ordentlich auf die Tube. 20 Tagesordnungspunkte mit viel Inhalt wurden abgehandelt. Die Ortschaft Bergen wird sich weiter gut entwickeln, da bin ich mir sicher. Das gilt natürlich auch für alle anderen Ortschaften der Stadt. Auf unserer Internetseite finden Sie Ihren Ortsrat unter der Rubrik Kommunalpolitik – Gremien. 

Ihr Rainer Prokop

08.05.2012 Dachverband, Stellenangebot,

Helmut Saur ist verstorben

Am vergangenen Freitag ist unser langjähriges Ratsmitglied Helmut Saur nach langer Krankheit verstorben. Auch ich bin sehr traurig über den Tod dieses lebensbejahenden Kommunalpolitikers, mit dem man so wunderbar diskutieren und konstruktiv streiten konnte. Auch hat er sich sehr um die Musik der Spielmannzüge in Bergen und im gesamten Landkreis Celle verdient gemacht. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über die Unterhaltungsverbände (UV) der Fließgewässer in unserem Bereich berichtet. Organisiert sind diese Unterhaltungsverbände in einem Dachverband des sog. Bearbeitungsgebietes 17 Niedersachsen. Der Dachverband nennt sich „Gewässer- und Landschaftspflegeverband Südheide“. Mitglieder sind die UV Meiße, Örtze, Lachte, Mittelaller, Untere Fuhse und Wietze. 1. Vorsitzender des Dachverbandes ist Herr Jörn Stradtmann aus Beedenbostel, sein Vertreter Karlheinz Krüger, Bergen/Eversen. Für den UV Örtze bin ich Mitglied der Verbandsversammlung.

Unter der Rubrik „Stellenangebote“ haben wir die Stelle für eine Tourismusfachkraft ausgeschrieben. Über entsprechende Bewerbungen freuen wir uns.

Ihr Rainer Prokop

07.05.2012 TUS, Bleckmar und Heisterkamp

Heute war ich bei der Jahreshauptversammlung des TUS Bergen. 1765 Mitglieder zählt unser größter Sportverein jetzt und wird immer noch ehrenamtlich geführt. Der Vorstand um Horst Liedke, die Abteilungsleiter und alle anderen mehr oder minder bekannten Fleißigen im Verein leisten Beachtliches. Breitensport mit 12 verschiedenen Sportarten sprechen für sich. Hochleistungen, Siege und Niederlagen gilt es immer wieder zu verarbeiten und die aktiven Sportlerinnen und Sportler zu motivieren und zu betreuen. Und der Verein funktioniert prächtig. Die Vorstandswahlen verliefen problemlos, Horst Liedke bleibt 1. Vorsitzender. Er macht auch wirklich einen tollen „Job“.

In der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag wurde das Dorferneuerungsprogramm für Bleckmar beschlossen. Wenn alle geplanten öffentlichen Vorhaben durchgeführt werden, wird die Stadt in den nächsten sechs Jahren dort rd. 1,1 Millionen Euro investieren, natürlich gibt es Zuschüsse. Straßen, Wege und Plätze werden saniert und zukunftstüchtig gemacht. Der Rat beschloß dieses Programm fast einmütig. Nur die SPD-Fraktion sah sich nicht in der Lage, dem Vorhaben zuzustimmen. Näheres zur Dorferneuerung finden Sie auf www.bleckmar.de

Nichts Neues gibt es zum Thema „Sportplatz Heisterkamp“. Die Stadt ist dort als Besitzerin bis auf weiteres bestätigt, der Platz kann also uneingeschränkt genutzt werden. Ansonsten laufen die Bemühungen, außergerichtlich eine Einigung über die Zukunft des Platzes mit dem Grundeigentümer zu erreichen.

Ihr Rainer Prokop

03.05.2012 Eversen, Fotos, Stadtbad und M. Rehwinkel

Im Kreuzungsbereich der Ortsumgehung von Eversen und auf dem Wirtschaftsweg zwischen Sülze und Eversen ist inzwischen die vom Ort gewünschte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h festgesetzt worden und die Schilder stehen. Also bitte schön langsam fahren, sonst kann es teuer werden.

Der Wonnemonat Mai hat begonnen und die Natur zeigt sich langsam von der schönsten Seite. Deshalb noch einmal der Hinweis auf unseren Fotowettbewerb. Die Preise sind doch verlockend! Es ist geplant, aus den Motiven den nächsten Jahreskalender der Stadt zu gestalten.

Im Stadtbad Bergen sind in der kommenden Zeit umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant. So müssen die Warmwasserbereitung und der Heizungskessel erneuert werden sowie die Chlorgasanlage saniert werden. Im Kellerbereich muss ein Lüftungsgerät aufgestellt werden. Betreiber des Stadtbades sind übrigens die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bergen, eine Tochtergesellschaft der Stadt. Die Stadt bezuschusst den Betrieb des Bades mit durchschnittlich 250.000 Euro im Jahr.

Während der heutigen Ratssitzung hat unsere ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte Margret Rehwinkel einen ausführlichen Bericht über ihre Tätigkeit gegeben. Es ist beeindruckend, welche Leistungen sie ehrenamtlich vorweisen kann. Ende Mai ist sie jetzt 10 Jahre im Amt. Ich habe ihr mit einem Blumenstrauß für das Engagement gedankt.
Über die Ratssitzung gibt es noch einige interessante Punkte zu berichten. In den nächsten Tagen mehr darüber.

Ihr Rainer Prokop

02.05.2012 Bürgerstiftung, Ortsumgehung Bergen

Der Kriminologe und frühere Justizminister Prof. Dr. Christian Pfeiffer ist zur Zeit auf einer Radtour durch Deutschland, um für die Bewegung der Bürgerstiftungen zu werben und die Möglichkeiten aufzuzeigen. Gestern war er auch hier in Bergen, hielt eine Ansprache auf dem Rathausplatz und trug sich dann in das Gästebuch der Stadt ein. In Bergen gibt es seit 2007 die „Bürgerstiftung Region Bergen“. Die Stadt gehört mit zu den Gründungsmitgliedern. Wer sich für diese wirklich gute Sache interessiert oder sich gar engagieren möchte, kann sich auf der Homepage der Stiftung informieren.

Die Ortsumgehung von Bergen ist immer noch in weiter Ferne. Die Auskünfte aus Berlin sind eindeutig. Die Ortsumgehung ist im geltenden Bedarfsplan für die Bundesstraßen (Bundesverkehrswegeplan) in der Stufe „Weiterer Bedarf“ enthalten. Eine Fortschreibung ist erst für 2015 vorgesehen. Vorher wird eine neue Dringlichkeitsbewertung vorgenommen. Über die Dringlichkeit entscheiden nicht wir, sondern der Bundestag! Die Stadt wird dran bleiben.
Dran bleiben wir auch gemeinsam mit den Dörfern Bergens an der B3, um in diesen Ortschaften eine Verkehrsentlastung zu erreichen. Ich meine, auch das wird ein langer Weg werden.

Aber wir geben nicht auf
meint Ihr Rainer Prokop

28.04.2012 Maimarkt und Feuerwehr

Sonntag, am 29.4. um 11 Uhr beginnt der diesjährige Maimarkt in Bergen auf dem Rathausplatz mit dem Maibaumaufstellen und in der ganzen Innenstadt mit verkaufsoffenem Sonntag. Das Marktgeschehen dauert diemal sogar einen Tag länger, nämlich von Sonntag bis Dienstag, dem 1. Mai. Viele Aktivitäten hat sich insbesondere wieder der Organisator Chrischan Benning einfallen lassen. Einzelheiten sind im Veranstaltungskalender zu finden.

Auch in Sülze wird ein Maibaum aufgestellt, und zwar am 1. Mai um 11 Uhr

Gestern war für die Freiwillige Feuerwehr Bergen ein ganz wichtiger Tag. Gleich zwei superneue Fahrzeuge wurden offiziell in den Dienst gestellt: 1 Rüstwagen und 1 Gefahrgutzuganhänger. Ein Rüstwagen mit zeitgemäßer Technik und Ausstattung ist heutzutage unverzichtbar. Der Rüstwagen enthält Geräte, die für alle Einsätze gebraucht werden, die über das eigentliche Feuerlöschen hinausgehen. Jeder Zentimeter des großen Fahrzeuges ist mit Technik und Hilfsgeräten bestückt. Kaum vorstellbar, dass hiermit nicht in jeder Notlage geholfen werden kann: Verkehrsunfälle, Tierrettungen, Bergungen, Türe öffnen, Abstützmaßnahmen, Umweltschäden, Ölspurbeseitigungen und, und… Für (fast) jeden denkbaren Fall ist vorgesorgt.
Allerdings hat das alles auch einen stolzen Preis: Beide Fahrzeuge haben zusammen rd 373.000 Euro gekostet, der Rüstwagen davon allein 360.000 Euro. Vom Landkreis Celle gab es einen Zuschuss in Höhe von 37.500 Euro und der alte Rüstwagen konnte noch für 8.500 Euro verkauft werden. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass viele Hilfsgeräte vom alten RW weiter verwendet werden können. Sonst wären die Kosten noch höher gewesen.

Ich denke aber, das ist richtig angelegtes Geld, dient es doch dazu, dass die Feuerwehr gutes Material hat und uns Bürgerinnen und Bürger so noch besser in Notsituationen helfen kann. Heute mußten unsere Leute ja schon wieder los.

Allen viel Spaß auf dem Maimarkt und der Feuerwehr gutes Gelingen beim Maibaumaufstellen um 11:30 Uhr auf dem Rathausplatz wünscht
Ihr Rainer Prokop

27.04.2012 Klimaschutz, Aufträge und Prof. Dr. Pfeifer

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten trägt auch die Stadt Bergen zum Klimaschutz bei. Dazu gibt es verschiedene Förderprogramme des Bundes mit der „BMU Klimaschutzinitiative“. So haben wir jetzt eine Förderung in Höhe von knapp 20.000 Euro bekommen für die Erneuerung von Straßenlampen in der Ortschaft Offen. Ziel der Maßnahme ist es, durch den Austausch der vorhandenen Quecksilberdampf-/Natriumdampf-Leuchten verschiedener Typen durch LED-Leuchten eine deutliche Stromersparnis und CO2-Minderung zu erreichen. Hierzu sollen in Offen insgesamt 93 Leuchten ausgetauscht werden. Die Arbeiten werden in der 2. Mai-Hälfte durchgeführt. Weitere Informationen zu dem Thema: Klimaschutz.

Wir geben auf unserer Internetseite übrigens auch alle anderen Vergaben für gößere Aufträge der Stadt ab 25.000 Euro bekannt, bei denen wir die Ausschreibung nur auf bestimmte Firmen beschränkt haben. Wer sich dafür interessiert, klickt hier.

Am 1. Mai erwarten und begrüßen wir den allseits bekannten und geschätzten Kriminologen Prof. Dr. Christian Pfeifer auf dem Maimarkt. Wenn Sie ihn auf seiner Radtour ein Stück begleiten wollen, im Veranstaltungskalender sind die notwendigen Informationen.

Wir sehen uns auf dem Maimarkt wünscht sich
Ihr Rainer Prokop

26.04.2012 Was wird aus Bergen? Komitee u. Leitbild

Unter dem Titel „Was wird aus Bergen“ wird die Stadt im Oktober einen 3-tägigen Workshop mit jungen Menschen aus Bergen im Alter von 16 – 20 Jahren veranstalten. Ziel ist es, auch junge Menschen mit den neuen Herausforderungen der Stadt vertraut zu machen und sie in den begonnenen Entwicklungsprozess mit einzubeziehen. Wer hat Interesse? Neben diesem öffentlichen Aufruf werden wir auch gezielt Betriebe aus Bergen ansprechen, für dieses Projekt Auszubildende freizustellen. Wer macht mit? Ansprechpartner im Rathaus sind Anne Ruhrmann und ich.

Die Schützenfestsaison hat begonnen. Auch die Vorbereitungen für das Schützenfest der Stadt Bergen vom 4.-8. Juli sind schon in der Endphase. Eben hatten wir die letzte Komiteesitzung vor dem Fest. Hier werden die Weichen gestellt. Die Stadt als Veranstalter und Mitglieder des Schützencorps-Vorstandes sind in diesem Gremium vertreten, ebenso die amtierenden Könige, den Vorsitz hat der Bürgermeister. Das Besondere an diesem Fest ist, dass bereits seit über 100 Jahren dieses Großereignis von der Gemeinde (Stadt Bergen) veranstaltet wird. Die Pflichten in dieser Partnerschaft sind gerecht aufgeteilt, auch den finanziellen Aufwand tragen beide Partner gleichermaßen. Die Stadt engagiert sich insbesondere an den Freitagen. Der Freitag ist der sogenannte „Stadttag“. In der Ortschaft Bergen gilt das Schützenfest als 5. Jahreszeit und ist aus dem Jahreskreislauf nicht mehr wegzudenken. Der Sonntag hat sich inzwischen zu einem Höhepunkt für sämtliche Schützenvereine in der Stadt Bergen gemausert. Jetzt muss nur noch das Wetter stimmen.

Seit heute ist nun auch das erarbeitete Touristische Leitbild auf unserer Internetseite zu finden. Klicken sie hier. Die Seite wird nach und nach erweitert und ist für Interessierte immer eine Fundgrube.

Ihr Rainer Prokop

25.04.2012 Ortschaften der Stadt und FSOD

Aus wieviel Ortschaften besteht eigentlich Bergen? – Ja, es sind genau 13 Ortschaften, die jeweils auch einen Ortsrat haben, der sich um die Belange der eigenen Bürgerinnen und Bürger kümmert. Und dazu kommen noch etliche Siedlungen, die auch stolz auf ihre eigene Geschichte sind. Und trotzdem sind wir eine sogenannte Einheitsgemeinde, die Stadt Bergen. Wir haben einen Stadtrat, eine Verwaltung und gemeinsam einen hauptamtlichen Bürgermeister mit Sitz in der Ortschaft Bergen, Rathaus. Die Ortsbürgermeister/innen sind ehrenamtlich nur für „ihre“ Ortschaft tätig und die Ansprechpartner für „das Rathaus“. Eine Regelung, die sich gerade in Bergen ganz prima bewährt hat. Und wenn ich Bergen sage, meine ich natürlich ganz Bergen, alle 13 Ortschaften zusammen. Warum ich darauf zu sprechen komme? In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass einige meinen, man spräche immer nur von der „Ortschaft Bergen“. Weit gefehlt. Es geht immer um die Stadt Bergen insgesamt. Wenn Mitarbeiter oder auch ich selbst von der Ortschaft Bergen sprechen, dann sagen wir auch „Ortschaft Bergen“, wenn es zweifelhaft sein könnte. Bergen (die ganze Stadt Bergen) kann nur stark sein, wenn wir uns als Einheit mit vielen schönen und interessanten Einzelortschaften verstehen.

In Hermannsburg gibt es seit einigen Jahren einen „FSOD“, einen Freiwilligen Streifen- und Ordnungsdienst. Das sind ehrenamtliche „Wächter des Ortes“, die zu unregelmäßigen Zeiten an unterschiedlichen Orte der Gemeinde Streife gehen und nach dem Rechten sehen. Sie sind so für Verwaltung und Polzei eine Hilfe. Und wie man hört, läuft das ganz gut, auch die Polizei ist mit der Zusammenarbeit zufrieden. Die Stadt Bergen wollte vor der Einrichtung eines solchen FSOD zunächst die Erfahrungen in Hermannsburg abwarten. Und die sind offensichtlich gut. Deshalb werden wir für die Einrichtung eines solchen Dienstes in der nächsten Zeit einen Konzeptentwurf entwickeln, um entscheiden zu können. Was halten Sie davon?

Fragt Ihr Rainer Prokop

24.04.2012 Auftakt und Einkaufszentrum Süd

Heute war die mit durchaus Spannung erwartete Auftaktveranstaltung zu unserer Tourismus-Offensive - und sie war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Über 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Ortschaften unserer Stadt erarbeiteten in acht Arbeitsgruppen die ersten, erstaunlich vielen Projekte, die in Angriff genommen werden sollen. Kreativ, mutig und sachkompetent wurde an die Aufgabe herangegangen. Es würde hier den Rahmen sprengen, auf die Einzelheiten einzugehen. Aber wer Lust und Interesse hat, kann sich noch gut einbringen, denn jetzt geht es erst richtig los. Weitere Auskünfte erteilt Anne Ruhrmann im Rathaus unter der Telefonnummer 05051/479-16 oder unter Email: anne.ruhrmann@bergen-online.de.

Wie der Presse schon entnommen werden konnte, beschäftigen sich die Gremien der Stadt zur Zeit mit der Bauleitplanung für den Bereich des Einkaufszentrums Bergen-Süd. Dabei geht es darum, die genehmigten Verkaufsflächen auf ein größeres Gebiet zu verteilen. Dazu ist angedacht, das Gelände des ehemmaligen Betonwerkes Rust dazu zu nehmen. Dabei sollen aber die Verkaufsflächen des bisherigen Bereiches nicht erhöht werden, sondern nur anders aufgeteilt. Für die Stadt hätte das auch den Charme, dass die Ruine endlich verschwindet. Aber es ist noch ein weiter Weg dahin. Denn wir möchten zwar den Standort Bergen-Süd attraktiver gestalten, auf der anderen Seite aber auch die Versorgung der Bergener nicht gefährden, wenn dadurch die Betriebe in der Celler Straße Schaden nehmen. Mal sehen, was das weitere Verfahren für Erkenntnisse bringt. Die Pläne werden jetzt zunächst veröffentlicht, damit auch Bedenken und Anregungen vorgebracht werden können. Der Ortsrat Bergen wird sich am 8. Mai mit dem Thema befassen. Ich werde sicher noch öfter über dieses Thema berichten.

Ihr Rainer Prokop

23.04.2012 Grundschulen und Oberschule

Im Zusammenhang mit der Schulstrukturreform und den Diskussionen um notwendige Sanierungsmaßnahmen in unseren Grundschulen haben wir eine Arbeitsgruppe „Schulstrukturplanung“ für die Stadt Bergen eingerichtet. Dazu gehören Eltern- und Lehrervertreter sowie Ratsmitglieder und die Leiterin unseres Hauptamtes. Die Zwischenbilanz der Beratungen und Diskussionen hat noch keinen kurzfristigen Handlungsbedarf ergeben. So werden die Grundschulen in Bergen, Sülze und Eversen –zuächst- bestehen bleiben. Allerdings wird die Stadt die Entwicklung weiter genau beobachten. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen, in Eversen den Ganztagsbetrieb einzurichten. Ich gehe davon aus, dass auch Sülze bald folgen wird. In Bergen ist der Ganztagsbetrieb ja schon eingerichtet.

Zur Einrichtung der Oberschule in Bergen ist eine sogenannte „Planungsgruppe“ eingerichtet. Hier ist die Stadt Bergen aber nicht beteiligt. Schulträger ist der Landkreis Celle. Von dort habe ich in letzter Zeit keine neuen Erkenntnisse bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass die Arbeit glatt vorangeht, sonst hätten wir schon Nachricht. Also gedulden wir uns noch ein wenig.

Ihr Rainer Prokop

22.04.2012 Ein Vierteljahrhundert – 25 Jahre - Volkslauf

Seit heute morgen läuft im wahrsten Sinne des Wortes dieses Großereignis in Bergen. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden wohl wieder dabei sein, beim Laufen, Wandern und Radfahren. Bei meiner Begrüßung beglückwünschte ich den Veranstalter TUS Bergen zu dieser Leistung und bedankte mich bei den vielen Helferinnen und Helfern, aber auch bei den Sponsoren, die das alles erst ermöglichen. Insbesondere der „Vater“ des Sparkassenlaufes, Horst Liedke, hat sich darum verdient gemacht. Nicht einmal hat er in den 25 Jahren dieses Ereignis versäumt, ist immer da, organisiert, feuert an, tröstet und gratuliert. Eine Super Leistung auch von ihm.
Und die Teilnehmer, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sind wieder mit Freude, Begeisterung und Ehrgeiz dabei. Auch ein Lohn für die Veranstalter, das immer wieder zu erleben.

Nochmals herzlichen Glückwunsch und Danke!
Ihr Rainer Prokop

20.04.2012 Nochmal: Museum und Dienstag

Die Neueröffnung des Museums war ein voller Erfolg, gut organisiert und inhaltlich anspruchsvoll. Bemerkenswert fand ich insbesondere, dass die Ausstellung „Des Bauers alte Kleider“ vom Museumsverbund unter Beteiligung von sechs verschiedenen Museen konzipiert wurde. Hier beginnt eine Zusammenarbeit zwischen den Museen, die für alle Vorteile bringt. Gegenseitige Unterstützung macht den Museumsstandort Landkreis Celle noch stärker.

Noch einmal möchte ich auf die Auftaktveranstaltung für unsere Tourismusoffensive hinweisen und gebe hier einen Auszug aus unserer Pressemitteilung vom 3. April wieder:

Bereits im letzten Jahr fanden mehrere Workshops statt, die sich mit der Entwicklung einer Tourismusstrategie für Bergen beschäftigt haben. Nun wird am Dienstag, dem 24.04.2012 um 9.30 Uhr eine weitere Veranstaltung im Stadthaus in Bergen stattfinden. Dazu lade ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich künftig in einer Projektgruppe für den Ausbau des Tourismus einsetzen wollen, herzlich ein. Wir möchten auch im Bereich Tourismus eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit fördern, so dass wir Hand in Hand Ideen entwickeln und diese gemeinsam positiv für unsere Stadt umsetzen.
Michael Masuch von der Agentur BlueSky Media wird die Veranstaltung moderieren und die Strategie vorstellen. Anschließend werden Projektgruppen gebildet, die sich in den nächsten Monaten mit der Umsetzung verschiedener Themen beschäftigen werden.
Weitere Auskünfte erteilt Anne Ruhrmann im Rathaus unter der Telefonnummer 05051/479-16 oder unter Email: anne.ruhrmann@bergen-online.de. Um eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme wird gebeten.

Der Vormittagstermin ist für Berufstätige zugegeben ungünstig. Ein anderer Termin ließ sich jedoch nicht finden. Trotzdem ist eine Teilnahme für Interessierte, die am Dienstag verhindert sind, selbstverständlich noch möglich. Die Projektgruppen beginnen ja erst nach dieser Auftaktveranstaltung mit ihrer Arbeit. So ist ein Einstieg auch danach noch möglich und sogar erwünscht. Also ruhig anrufen, schreiben, eine Mail schicken oder einfach im Rathaus vorsprechen.

Das wünsche ich mir
Ihr Rainer Prokop

19.04.2012 Stellenangebote, Museum und Schandfleck

Heute möchte Sie gern auf drei neue Stellenausschreibungen der Stadt Bergen hinweisen. Neben den Veröffentlichungen in den örtlichen Zeitungen und im Amtsblatt finden Sie diese jeweils auch hier auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Stellenangebote“.
Am morgigen Freitag wird um 13:00 Uhr der Umbau unseres Heimatmuseums „Römstedthaus“ eingeweiht. Gleichzeitig ist Gelegenheit, die Ausstellung „"Des Bauern alte Kleider" zu besichtigen. Wir erwarten viele Gäste, darunter auch unseren Landrat Klaus Wiswe. Aber auch Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Die Neuausrichtung des Museum zu einem musealen Veranstaltungsort in Verbindung mit der Sammlung des Gründers F. Römstedt ist eine Weiterentwicklung, die gut zu der Sanierung und künftigen Nutzung des Friedensplatzes passt.
In den letzten Tagen ist ein kleiner „Schandfleck“ aus dem Stadtbild verschwunden. Die „Ruine“ des alten Waagehäuschens auf dem Bahnhofsgelände der OHE wurde endlich abgerissen. Und es besteht berechtigte Hoffnung, dass noch einige größere Ruinen im Stadtgebiet in den nächsten Monaten folgen. Wir arbeiten daran.

Ihr Rainer Prokop

18.04.2012 Landkreis, Familie, Stadtmitte, Briten, Herrenrunde

Ein langer Tag ist zu Ende. Vormittags ein Gespräch mit Vertretern des Landkreises über den Haushalt 2012 der Stadt Bergen. Wir seien sehr zurückhaltend mit Steuererhöhungen gewesen, immer noch im unteren Bereich der vergleichbaren Möglichkeiten! Na ja, ich denke, wir haben unseren Bürgern nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig abverlangt. Erst einmal muss das genug sein.
Nachmittags dann die turnusmäßige Amtsleiterrunde im Rathaus, Informationen austauschen, nächste Aktivitäten festlegen.
Der Straßenbau "Hinterm Sandberg" im Baugebiet Moorkamp in Eversen hat begonnen. Wie versprochen, wird die Straße bald fertig sein. Hier sind noch einige Baugrundstücke zu erwerben. Besonders interessant ist dieses Baugebiet auch wegen der Fördermöglichkeiten für junge Familien mit Kindern.
Die Arbeiten für die Umgestaltung der Stadtmitte Bergens sind ausgeschrieben, am 24.04. ist Submission. Unmittelbar danach beginnen spätestens Ende Mai die Arbeiten.
Am Nachmittag haben gleich drei Kommandeure der britischen Streitkräfte ihren Antrittsbesuch im Rathaus abgestattet.  Noch ist die britische Lebensart auch Bestand von Bergen. Die Offiziere zeigten ein reges Interesse an den Belangen der Stadt Bergen.
Abends dann die "Herrenrunde". Hier treffen sich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen seit mehr als 30 Jahren Vertreter aus Wirtschaft, Militär, Sicherheitsorganen, Verbänden und Verwaltung zu einem Informationsaustausch und geselligem Beisammensein. Wie das Bergener Art ist, ohnes großes Aufsehen, aber sehr effektiv. Wer Interesse hat, kann sich gern an Ernst Lippa wenden, der das Ganze vorbildlich organisiert.

Ihr Rainer Prokop

17.04.2012 Sportlerinnen und Sportler

Bei der 29. Sportlerehrung der Stadt Bergen wurden heute Abend 146 Sportlerinnen und Sportler im Stadthaus gefeiert, die eine Meisterschaft auf Kreis-, Bezirks- oder Landesebene in der letzten Saison gewonnen haben, davon 38 Frauen. Zehn Sportarten waren vertreten: Schützen, Schwimmen, Biathlon, Tennis, Tischtennis, Handball, Basketball, Badminton, Leichathletik und Turnen. Fünf Landesmeisterschaften konnten wir feiern.
Das ist für eine Kleinstadt wie Bergen eine ganz ausgezeichnete Ausbeute. Bergen schafft mit seinen vielen guten Sportstätten auch einen guten Rahmen für diese Leistungen. Dies wurde uns auch ausdrücklich vom Vorsitzenden des Kreissportbundes Hartmut Ostermann bestätigt. Zusätzlich wurden fünf Ehrenamtliche geehrt, die zum Teil schon über mehrere Jahrzehnte in ihren Vereinen Betreuungsfunktionen wahrnehmen. Eine Sportlerin kam extra aus Göttingen angereist, um an der Ehrung teilnehmen zu können. Das zeigt die Verbundenheit zwischen Sportlern, Vereinen und Stadt.
Nächstes Jahr ist die 30. Sportlerehrung fällig. Das wird bestimmt ein weiterer Höhepunkt in der Sportstadt Bergen.

Ich freue mich jedenfalls schon darauf.
Ihr Rainer Prokop

16.04.2012 Insel und Rathaus

Reif für die Insel ist ein geflügeltes Wort und dort sollte man/frau auch ab und zu hin. Und genau da waren meine Frau und ich auch für einen Kurzurlaub. Fast ganz ohne Internet und all diesen schönen medialen Errungenschaften unserer Zeit. Es hat gut getan, aber ab morgen gibt es sicher im Rathaus wieder viel zu tun und hier auch viel Interessantes zu berichten.

Ihr Rainer Prokop

10.04.2012 Friedensplatz und Betonwerk

Ostern ist vorbei und der Alltag hat uns alle wieder schnell im Griff.
Für mich erfreulich in der letzten Zeit ist die Tatsache, dass sich doch etliche von Ihnen Gedanken um die Gestaltung des Friedensplatzes machen und auch Vorschläge für die Nutzung der leerstehenden Gebäude haben. Im Gegensatz zum Platz sind die Häuser ja in Privateigentum. Da ist unser Einfluß natürlich wesentlich geringer. Sicher werden da schon mal Gespräche geführt, aber letztlich liegt die Entscheidung nicht bei der Stadt. Und alles aufkaufen für öffentliche Zecke, das geht schon mal gar nicht. Manchmal ist es auch klüger, solche Dinge zunächst direkt mit den Eigentümern zu besprechen und nicht über die Zeitungen zu diskutieren. Das macht manches dann nämlich komplizierter. Deswegen halte ich mich mit Kommentaren zu den einzelnen Vorschlägen zurück. Aber es bewegt sich etwas. Schon allein dies ist ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Auch an anderer Stelle gibt es Entwicklung. Die Stadt ist augenblicklich dabei, für den Bereich des ehemaligen Betonwerkes in der Celler Straße den Bebauungsplan zu ändern und das Gebiet dem Bereich des Gewerbegebietes Bergen-Süd zuzuschlagen. Es werden dadurch die genehmigten Verkaufsflächen nicht erhöht. Aber das Gebiet kann besser genutzt werden. Und der unschöne Anblick der Ruine wäre dann auch Geschichte. Gut so.

Ihr Rainer Prokop

06.04.2012 Ostern und Osterfeuer

Vereinzelt kann man immer mal hören oder lesen, dass dass die Stadt nun auch das Osterfeuer in der Ortschaft Bergen organisieren sollte. Ich denke, das ist nun wirklich nicht unsere Sache. In fast jeder Ortschaft wird dieser gute alte Brauch gepflegt und Vereine, Feuerwehren oder andere gesellschaftlichen Gruppen machen sich da viel Mühe. Warum das in Bergen seit einigen Jahren nicht mehr klappt, kann ich ehrlich gesagt auch nicht verstehen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sich da wieder etwas tut. Aber wie gesagt, die Stadt ist da wirklich nicht in der Pflicht.

Und nun:
Frohe und gesegnete Ostern allen Bürgerinnen, Bürgern und Gästen der Stadt Bergen so wie allen Lesern  von „Bürgermeister aktuell“.

Ihr Rainer Prokop

05.04.2012 Briten-Wohnungen, Ortsrecht und Facebook

In der letzten Zeit bin schon einige Male gefragt worden, ob man leerstehende Häuser, in denen bisher britische Familien gewohnt haben, auch anmieten kann. Die Häuser sind über die BIMA (eine Bundesanstalt) an die britische Armee vermietet, auch wenn sie zeitweise leer stehen. Noch sind sie von den Briten nicht endgültig frei gegeben worden. Offensichtlich werden sie noch gebraucht. Im August wird ja auch noch ein Sanitätsregiment nach Bergen verlegt. Wenn sich die Situation ändert, werde ich berichten.

Auch die Stadt Bergen hat eine Vielzahl von Satzungen, Richlinien und Verordnungen. Wir haben diese Sammlung auf den neuesten Stand gebracht und unter dem Namen Ortsrecht ins Netz gestellt.Einfach hier klicken und darin stöbern. Durch Anklicken der gewünschten Unterlage kommen Sie dann direkt dort hin.

Das so viel gepriesene und oft kritisierte Netzwerk „Facebook“ wird auch von der Stadt Bergen genutzt. Wir veröffentlichen dort viel Unterhaltsames, Nützliches, Tipps und vor allem Fotos aus Zeitungen zu allen möglichen Themen aus dem Bereich der Stadt Bergen. Und es nutzen bereits regelmäßig über 700 Leute aus Bergen und weit darüber hinaus. Wer dort auf der Seite „gefällt mir“ anklickt, bekommt diese Infos auf seiner Seite angezeigt. Hauptnutzer sind lt. Statisk 13 – 45 Jährige. Ich finde, wir sind da recht erfolgreich.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
meint
Ihr Rainer Prokop

04.04.2012 Baugebiete, Haushalt und Oberes Örtzetal


Am 1. März hat der Rat der Stadt Bergen den Haushalt für das Jahr 2012 beschlossen. Hier ist der Link zu der Satzung mit den neuen Steuersätzen, zum Haushaltsplan und auch zum Haushaltssicherungskonzept. Fragen zu den Zahlen und den Aussagen beantworten wir gern.

Gestern Abend tagte auch die Gesellschafterversammlung der stadteigenen Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB), eine Tochtergesellschaft der Stadt Bergen. Aufgabe der Gesellschaft ist, die Stadtentwicklung mit der Vermarktung von Baugebieten voranzubringen. Wir haben Grundstücke in den Ortschaften Bergen, Eversen und Wohlde. Neu hinzugekommen ist ein Grundstücksstreifen von rd. 8000 m² in der Straße „Amtland“ gegenüber der Anne-Frank-Schule in der Ortschaft Bergen. Hier können Sie Baugrundstücke erwerben. Auch in Eversen, Baugebiet Moorkamp, sind noch einige Grundstücke zu haben. Hier gibt es Preisnachlässe für Familien mit Kindern. Und in diesem Jahr wird auch hier die Straße „Hinterm Sandberg“ gebaut. Die Ausschreibung der Arbeiten läuft.
Die nächste nicht ganz leichte Herausforderung wird es sein, das gewünschte Baugebiet zwischen Eversen und Sülze an der Landestraße zwischen den Ortschaften zu realisieren. Mal schauen, mit etwas Geduld ist hier bestimmt etwas zu machen..

Am 17. April geht es auch in die nächste Runde mit der Region „Oberes Örtzetal“. Die Vertreter der Gemeinden und Städte Bergen, Hermannsburg, Faßberg, Munster und Wietzendorf werden bei diesem Treffen gemeinsame Interessen weiter entwickeln und insbesondere die Herausforderungen in den Bereichen „Demografie“ und „Ländlicher Raum“ annehmen. Vielversprechende Aktivitäten sind geplant. Ansprechpartner sind in den beteiligten Kommunen die Bauamtsleiter, bei uns Herr Manfred Baltzer,

Ihr Rainer Prokop

03.04.2012 Tourismus neu aufstellen

Wir sind immer noch dabei, die vertraglichen Rahmenbedingungen für eine Kooperation mit der Lüneburger Heide GmbH auszuhandeln. Ich habe das Gefühl, dass es immer schwieriger wird, Verträge zu schließen. Sind wir mißtrauischer geworden oder denkt wirklich nur noch jeder an seinen eigenen Vorteil? Na ja, wird demnächst klappen, hoffe ich. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismus Verein Bergen e.V. ist jedenfalls klar.
Die nächsten Schritte sind geplant: Am 24.04. ist vormittags im Stadthaus die Auftaktveranstaltung für alle, die Interesse an der Neuaufstellung des Tourismus in Bergen haben.und in Arbeitskreisen mitgestalten möchten. Sie können gern mitmachen, dazu melden Sie sich bitte bei Frau A. Ruhrmann im Rathaus: Tel.: 05051-47916.
Die Stadt wird noch in diesem Jahr ein eigenes Tourismus-Büro mit einer Fachkraft einrichten, möglichst im Bereich des dann neu gestalteten Friedensplatzes, also schön zentral. Am Besten wäre eine Partnerschaft mit einem privaten Anbieter (Cafè oder ähnliches aus dem Gastronomiebereich). Da werde ich demnächst Gespräche führen, Interessenten gibt es bereits. Aber für neue Ideen bin ich gern zu haben.
In der 2. Jahreshälfte werden dann die Marketingmaßnahmen starten, damit wir bereits für die Saison im kommenden Jahr gut aufgestellt sind. Parallel dazu werden die eingerichteten Arbeitskreise neue Angebote zusammen stellen oder vorhandene verbessern.
Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an!

Ich freue mich darauf
Ihr Rainer Prokop

02.04.2012 Loch in der Stadtkasse

Heute war ein fast normaler Arbeitstag im Rathaus. Das bevorstehende Osterfest macht sich bemerkbar, die Menschen sind in Urlaubs- und Feiertagsstimmung.

Aber unsere Finanzabteilung hat mir das doch ein wenig madig gemacht und ausgerechnet, wie sich die vereinbarte Tariferhöhung „am Ende des Tages“ bei uns auswirkt. Die Erhöhungen sind ja gestaffelt und es gibt mehr Geld zum 1.3.2012, zum 1.1. und zum 1.8.2013. Und zum Schluss sind das dann für die Stadt jährlich Personalkosten von deutlich mehr als 400.000 Euro zusätzlich. Wie gestern bereits festgestellt, haben es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter redlich verdient, aber der neue Tarifabschluss reißt ein gewaltiges Loch in die Stadtkasse. Wir werden viel Fantasie aufbringen müssen, um das zu kompensieren.

Aber das schaffen wir, meint
Ihr Rainer Prokop

01.04.2012 Mehr Geld

Es gibt mehr Geld für die Angestellten im Rathaus nämlich 3,5% mehr Vergütung rückwirkend ab 1. März. Das sind auf das ganze Jahr bezogen 2,9% mehr in 2012. Im Haushalt haben wir 2% eingerechnet. Mehrkosten sind also da. Ich meine trotzdem, die Arbeitgeber haben gut verhandelt und den Mitarbeitern ist das Mehr zu gönnen. Es wird gute Arbeit geleistet. Ein schönes Ergebnis für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Ihr Rainer Prokop

30.03.2012 Laufwettbewerb und Feuerwehr

So ist der frühe Frühling uns eigentlich viel vertrauter: Kühl, windig und nass - und die Natur braucht Regen. Immer positiv denken, mit dieser Devise ziehe ich halt wieder den Mantel an.

In unserer nl. Partnerstadt Hendrik-Ido-Ambacht findet am 21. Juni 2012 ein großer Laufwettbewerb statt. Der Veranstalter hat dazu auch interessierte Läufer aus Bergen eingeladen. Wer möchte, hier ist ein Link zu den Einzelheiten (allerdings auf Holländisch): http://www.innercirclerun.nl/. Es wäre schön, wenn da auch Bergener teilnehmen.

Noch einmal Feuerwehr: In der Sitzung des Stadtkommandos wurde zum Thema ELW – Konzept (Einsatzleitwagen) der Kreisfeuerwehr vom stv. Kreisbrandmeister Walter Strothmann bekannt gegeben, dass sich in den nächsten Monaten aufgrund der Einführung einer neuen ELW-Struktur im Landkreis Celle einiges für Bergen verändert.
Unter anderem soll der jetzige Einsatzleitwagen ELW2 Bergen nicht weiter auf den neuesten Stand der Technik umgerüstet werden. Somit wird die Sondereinheit der „Technischen Einsatzleitung Bergen“ kurz TEL nach 35 Jahren aktiver und sehr erfolgreicher Arbeit auf Landkreisebene nicht mehr tätig sein. Diese Aufgaben werden nach dem geplanten Konzept durch die Freiwillige Feuerwehr Celle mit ihrem neuen Einsatzleitwagen ELW2 sichergestellt, so Walter Strothmann. Die 22 Mitglieder der Sondereinheit TEL Bergen unter der Führung von Björn Borges wird in den nächsten Wochen darüber beraten, in welcher Form ihre Arbeit auf Landkreisebene aussehen kann. Bereits jetzt steht aber fest, dass die Starke Truppe weiterhin ihre Arbeit im Stadtgebiet Bergen bei eventuellen Großschadenslagen fortführen möchte.
Über das Konzept müssen jetzt noch die Gremien des Landkreises Celle abschließend entscheiden.
Für den Fall der Umsetzung kommen auf die Stadt Bergen weitere nicht eingeplante Ausgaben zu, deren Höhe noch nicht feststeht. Ich persönlich bedauere es außerordentlich, dass die Verantwortlichen der TEL-Sondereinheit Bergen und auch die Stadt Bergen selbst nicht zu einem früheren Zeitpunkt in die Zukunftsplanung mit einbezogen worden sind. Aber dennoch, Bergen wird sich auch hier den Herausforderungen nicht verschließen.
Es gilt eben überall die Feststellung: Einzig beständig ist die Veränderung.

Ein erholsames Wochenende wünscht
Ihr Rainer Prokop

29.03.2012 Stadtkommando, Dreck u. Veranstaltungen

Die Sitzung des Kommandos der Stadtfeuerwehr Bergen gestern dauerte sehr, sehr lang. Und das lag nicht daran, dass dass Karl-Wolfgang Habermann als bisheriger Ortsbrandmeister von Bleckmar aus diesem Gremium verabschiedet wurde. Es lag an den schwierigen Themen wie dem neuen ELW-Konzept der Kreisfeuerwehr (ELW=Einsatzleitwagen) und der Neufassung des Nds. Brandschutzgesetzes, das noch in diesem Jahr in Kraft treten soll (siehe auch meinen Eintrag vom 22.02.2012).

Zur Zeit läuft ja der große Fotowettbewerb der Stadt Bergen, damit wir auch mal die schönen Seiten von Bergen festhalten. Und die ersten Fotos eines Bürgers sind auch schon da, allerdings anders, als ich es mir vorgestellt habe, nämlich Dreckecken am Rückhaltebecken, Hundekot und dergleichen. Und das ist auch in Ordnung, wenn wir auf solche Dinge hingewiesen werden. Aber nicht vergessen, auch die schönen Seiten von Bergen wollen wir sehen. Um die andere Seite kümmern wir uns.

Am Wochenende finden in Bergen wieder einige interessante Veranstaltungen statt. Daher hier noch einmal der Link zu unserem Veranstaltungskalender. Dort kann man seine Veranstaltungen übrigens ganz leicht selbst einstellen und bekannt machen.

Ihr Rainer Prokop

28.03.2012 Gerüchte, Celle und OHE

Immer wieder werden Neuigkeiten über den angekündigten Abzug der Briten aus Deutschland erzählt. Oft kommen diese Dinge aus vermeintlich sicherer Quelle. Und ich frage dann auch immer wieder brav bei den offiziellen britischen Stellen nach, ob da was dran ist. „Nein, da ist nichts dran“, höre ich dann regelmäßig von dort, das sind alles nur Gerüchte. So auch heute wieder. Also, vor Juni 2012 gibt es keine neuen Infos über das Thema. Wenn doch, erfahren Sie es bestimmt hier. Es gilt bis dahin: 50 % ziehen bis 2015 und der Rest bis 2020 ab. Alles andere steckt noch tief im Nebel, leider.

Heute haben wir in der Bürgermeisterrunde bei einem Treffen mit dem OB Mende von Celle viele Themen angesprochen, die für die gesamte Region Celle von Bedeutung sind, z.B.: Die Straßen- und Schienenanbindung an die Metropolen sowie der ÖPNV müssen dringend gehalten bzw. verbessert, der zunehmende Schwerlastverkehr in den Ortsdurchfahrten verringert werden.

Angesprochen habe ich auch den Wunsch von Bergen, dass wir wieder einen Personen-Zug-Anschluß (OHE) nach Celle und Soltau bekommen möchten. Wir werden diese Bereiche weiter verfolgen.
In Celle geht man davon aus, dass sicher Bedarf an mindestens einer Gesamtschule (IGS) besteht. Lediglich die Standortfrage ist noch nicht abschliessend beantwortet.

Wir haben jährliche Treffen dieser Art und insgesamt einen intensiveren Informationsaustausch mit Celle vereinbart.
Ihr Rainer Prokop

27.03.2012 Feuerwehr, Wirtschaft, Umgehung, Anbieter

Die Osterferien haben begonnen. Früher waren Ferien auch immer eine etwas ruhigere Zeit im Rathaus, in der man auch mal Rückstände aufarbeiten konnte. Zur Zeit merke ich noch nichts davon.
Gestern abend war ich bei der technischen Einsatzleitung der Feuerwehr Bergen (TEL). Veränderungen stehen an, weil der Landkreis ein neues Fahrzeugkonzept für den Katastrophen- und Brandschutz einführen wird. Eine große Herausforderung auch für die TEL Bergen und die Stadt. Morgen wird sich das Stadtkommando damit beschäftigen. Demnächst mehr davon.

Heute abend Wirtschaftsgespräch auf Einladung der IHK Lüneburg/Wolfsburg. Zentral ging es um die wirtschaftlichen Perspektiven des Celler Raumes, insbesondere aber um die Stadt Celle selbst. Der Nds. Wirtschaftminister Bode berichtete, dass mit dem Bau des nächsten Abschnitts der Ortsumgehung Celle bis Altencelle in Kürze beginnen wird. Danach wird es dann um die Allerquerung gehen.
In einem persönlichen Gespräch am Rande der Veranstaltung vertrat Minister Bode mir gegenüber die Ansicht, dass die Ortsumgehung Bergen wegen fehlender Finanzen noch in ferner Zukunft liegen wird. Eine ähnliche Auskunft habe ich gestern auch aus dem Berliner Verkehrsministerium bekommen. Der angekündigte Abzug der Briten spielte bei diesem Treffen leider keine Rolle. 

Wieder einmal hat uns die Aufforderung eines wenig seriösen Anbieters eines Branchenbuches erreicht. Neben einer deutlich sichtbaren einmaligen Bearbeitungsgebühr von 19 Euro zu Beginn des Schreibens, werden weitere 980 Euro für einen Eintrag in das Branchenbuch berechnet, wenn man das Angebot annimmt. Dies ergibt sich aus dem weiteren Text. Allein schon die Adresse der Firma: TDS Teck Data System Ltd Global Gateway 8 Rue de la Perle, Mahe, Seychelles Company Number 095187, erweckt kein Vertrauen. Ich warne die Bergener Betriebe dringend vor derartigen Angeboten.
Ihr Rainer Prokop

23.03.2012 Bürgermeister, Oberschulen und Landrat

Die 59. Bürgermeisterversammlung der Stadt Bergen fand heute im Gasthaus Niedersachsen in Eversen statt. Traditionsgemäß gehören neben den Ortsbürgermeistern der Stadt auch die Vertreter des Gemeindefreien Bezirks Lohheide dazu. Als ständige Gäste nahmen der Landrat Klaus Wiswe, der britische Verbindungoffizier und Vertreter des Truppenübungsplatzes teil.

Aus aktuellem Anlaß referierte der 1. Kreisrat M. Krüger über die flächendeckende Einrichtung der Oberschulen im Landkreis Celle, in Bergen auch mit einem gymnasialen Zweig. Sehr anschaulich stellte er die Chancen für die Schülerinnen und Schüler dar. Ab Beginn des Schuljahres 2012/13 werden die Schüler der 5. Klassen gemeinsam unterrichtet ohne Unterscheidung des Schulzweiges. Alle Schüler/innen haben dieselben Chancen. Die Schülerbeförderung ist geklärt, kurze Anfahrzeiten aus allen Ortschaften zugesichert. Die Oberschule wird als Ganztagsschule angeboten, also auch Unterricht am Nachmittag. Schüler/innen, die die Befähigkeit zum Gymnasium haben, werden garantiert bis zur 10. Klasse in der Oberschule Bergen unterrichtet. Die bisher zu geringe Anzahl der Abiturienten aus Bergen wird erheblich zunehmen. Das allein spricht für die Oberschule Bergen.

Natürlich war auch wieder die Neuaufstellung im Bereich des Tourismus ein zentrales Thema. Aber dazu habe ich ja gestern schon berichtet.

Landrat
Klaus Wiswe sprach in seinem Beitrag all die Themen an, die auch für Bergen relevant sind: Windkraft, Finanzen, Kinderkrippen, Biogasanlagen, SVO und vieles mehr.

Eine arbeitsreiche Woche ist zu Ende und ein sonniges Wochenende mit Gartenarbeit steht an. Genießen Sie es.
Ihr Rainer Prokop

22.03.2012 Altglas, Eiche und Übernachtungen

Bei der Dienstbesprechung der hauptamtlichen Bürgermeister im LK Celle stand auch das Thema Altglas auf der Tagesordnung: Die Altglasentsorgung läuft in allen Gemeinden nicht optimal, um nicht zu sagen schlecht. Hier werden wir im Interesse der Bürger versuchen, auf den privaten Betreiber über das sog. Duale System einzuwirken. Auch der Abfallzweckverband Celle wird sich der Sache annehmen.

Nun sind einige Bäume rund um die Kirche gefällt worden. Es ist ja schade um jeden Baum. Aber ich habe schon jetzt einige Stimmen gehört, die sich darüber freuen, dass die alte Eiche hinter der Kirche besser zur Geltung kommt.

Die heutige Jahresversammlung des Tourismusvereins Bergen e.V. stand heute ganz im Zeichen der Neuaufstellung des Tourismus von Bergen. Die Vorbereitungen zum Einstieg in die Umsetzungsphase sind soweit abgeschlossen und am 24.4. starten wir mit einer sog. „Kick Off“-Veranstaltung im Stadthaus. Wer noch Interesse an einer Mitwirkung hat, kann sich gern im Hauptamt bei Frau Ruhrmann melden. Bei den statistisch erfaßten Übernachtungen hat es in Bergen eine beachtliche Steigerung gegeben. Im Vergleich zu 2010 gab es in Bergen 7,03 % mehr Übernachtungen in 2011. Die absolute Zahl von 33.600 ist allerdings noch sehr steigerungsfähig.
Der Vorstand des Tourismus-Vereins:
Vorsitzender: Rainer Prokop
Stellv.: Marion Ehlers
Geschäftsführer: Hans Hermann Schmitz
Beisitzer: Peter H. Schulz, Irmgard Fromhage, Manfred Otte und neu im Vorstand Volker Hubach.
Ihr Rainer Prokop

 21.03.2012 Griechenland, Schlafraum, Preis und Blitzer

Griechenland lässt grüßen, möchte ich provozierend ausrufen: Zwischen 6 und 8 % Gehaltssteigerung im Ergebnis, so lautet die Forderung der Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst und nun wurde noch mehr Urlaub für Jüngere durch Gericht angeordnet. Wie sollen wir Gemeinden eigentlich noch überleben? Gehaltssteigerung ja, muss sein, aber bitte mit Augenmaß. Urlaub ja, aber bitte im Schnitt für alle nicht mehr als bisher. Dann sollten sich besser alle auf einen Urlaub einigen, der für die Jüngeren etwas mehr, für uns Ältere etwas weniger ergibt.

Der Ausschuß für städtische Kindertagesstätten hat sich heute mit der Situation in Bergen befasst. Neue Angebote werden kommen: Das Angebot für die Kinder, die nach der Schule noch eine Betreuung brauchen, wird noch flexibler gestaltet und es wird auch eine Betreuung in den Ferien geben. Das Ganze nennt sich dann „Schulkinderbetreuung“. Für den Kindergarten in Sülze müssen wir einen Schlafraum einrichten. Das wird wohl durch einen Umbau der vorhandene Räume möglich sein. Das wird neben den Baukosten weitere Personalkosten verursachen. In der Ortschaft Bergen wird im nächsten Jahr mindestens noch eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren gebraucht, eher noch zwei. Wir sind auf der Suche nach geeigneten Räumen, die dazu umgebaut werden können. Ein Neubau auf der grünen Wiese kommt für mich nicht in Betracht angesichts der Herausforderung, die wir mit dem Gebäudeleerstand in Zukunft haben werden. Wenn jemand einen guten Tipp hat, nehme ich ihn gern an. Für den Raum Sülze/Eversen reichen die vorhandenen Krippenplätze voraussichtlich (noch) aus.

Aber dies alles hat natürlich auch seinen Preis. Hunderttausende Euro haben wir in den letzten Jahren in die Kinderbetreuung investiert, weil unsere Kinder und Familien es wert sind. Und weitere Hunderttausende Euro werden folgen müssen. Seit 2003 haben wir die Kindergartengebühren nicht mehr erhöht. Zum 1.8.2012 ist das jetzt aber nicht mehr zu vermeiden. Gebührenerhöhungen stehen an, auch wenn es gerade die jungen Familien schmerzen wird. Nicht- oder Geringverdiener sind davon natürlich nicht betroffen, weil der Landkreis Celle die Gebühren übernimmt (finanziert auch durch die Kreisumlage, die wir bezahlen). Trotzdem, es fällt nicht leicht, das zu tun. Aber wir hatten ja auch 9 Jahre stabile Preise, die weit unter den Sätzen anderer Gemeinden lagen.

Themenwechsel: Wir werden den Landkreis Celle bitten, den Standort des „Blitzers“ in Hassel, Höhe Grünewald noch einmal zu überprüfen. Unfälle wegen erhöhter Geschwindigkeiten wird es vielleicht nicht mehr geben, Aber Auffahrunfälle sind vorprogrammiert, obwohl es bisher dort noch nicht gekracht hat, zum Glück.
Ihr Rainer Prokop

20.03.2012 Stromnetz, Kinder und Stellenangebote

Die Stadt hat wieder einige interessante Stellenangebote in den Bereichen Jugendarbeit, Ortschaftspflege und Schule, klicken Sie bitte hier.

Heute war ich im Kindergarten Lukenstraße, um der Leiterin Frau Irene Kolander zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum zu gratulieren. Eine kurze, aber herzliche Feierstunde gemeinsam mit den Kindern machte dies zu einer runden Sache. Den Kindergarten in der Lukenstraße betreiben wir mit der Lebenshilfe Celle als kooperative Einrichtung. Kinder ohne und mit Behinderungen werden dort teils zusammen, teils jeweils eigenständig betreut. Und es funktioniert prächtig. Schon Kinder lernen so, fair und ohne Scheu miteinander umzugehen.

Heute Nachmittag konnte der Verwaltungsrat der Energieversorgung Celler Land (AöR) eine positive Bilanz zur Vergabe der Stromnetz-Konzessionen an die SVO Celle ziehen. 22 Gemeinden aus dem Landkreis Celle (alle ohne Celle, Wietze und Lohheide) zogen am selben Strang in die selbe Richtung und so konnte nicht nur die SVO als regionaler Stromversorger erhalten bleiben. Auch die Gemeinden profitieren schon ab 2011 durch eine Beteiligung an den Erfolgen der SVO. Die mittelfristige Finanzplanung sieht sehr positiv aus. Der Vorstand besteht aus den Bürgermeistern Axel Flader, Rainer Prokop und dem Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke. Vorsitzender des Verwaltungsrates ist Samtgemeindebürgermeister Helfried Pohndorf, sein Vertreter Bürgermeister Werner Schlitte.
Ihr Rainer Prokop

18.03.2012 Glückwünsche und Kreisumlage

In den letzten Tagen war ich viel unterwegs, erst dienstlich, dann privat. Aber Reisen bildet bekanntlich und so ist es dann auch in Ordnung. Die neue Woche kann kommen.

Heute war ja dann auch das große Ereignis: Bundespräsidentenwahl in Berlin. Auch von mir einen „Herzlichen Glückwunsch“an BP Joachim Gauck , verbunden mit den besten Wünschen für eine gute Amtszeit.

Und in Bergen waren ja auch Wahlen: Wir haben neue Kirchenvorstände in den ev. Kirchengemeinden Bergen und Sülze. Auch hier herzliche Glückwunsche und viel Freude bei der ehrenamtlichen Arbeit.

Der Landkreis Celle hat nun auch seinen Haushalt 2012 beschlossen. Aus Bergener Sicht sind zwei Punkte besonders erwähnenswert: 1. Die Kreisumlage ist geringfügig gesenkt worden. Ersparnis für Bergen ca. 40.000 € und 2. sind bei den Diskussionen im Kreistag erstmals auch die finanziellen Folgen für den gesamten Landkreis Celle öffentlich zur Sprache gekommen, wenn die Briten abziehen. Es läßt hoffen, dass der Landkreis Celle sich seiner Mitverantwortung auch für Bergen bewußt ist.
Ihr Rainer Prokop

16.03.2012 Singmäuse, Tagung und Berlin

Heute Abend hatten wir das Betriebsfest der Stadt Bergen im Stadthaus, das wir alle 2 Jahre veranstalten. Die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung, Ratsmitglieder und Vertreter der Ortschaften feiern gemeinsam (natürlich mit Eigenbeteiligung an den Kosten). Wir hatten einen guten Zuspruch, gute Gespräche und gute Stimmung. Und die „Singmäuse“ aus den KiTas haben zu Beginn ganz toll gesungen. Wenn man die Kleinen aus Bergen so erlebt, wird es mir immer wieder bewußt, für wen ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure unserer Stadt sich so sehr einsetzen. Diese Kinder sind die Zukunft Bergens und da lohnt jede Anstrengung.

Für den Städte- und Gemeindebund habe ich an einer Tagung des „Beirats für kommunale, kirchliche und wissenschaftliche Bibliotheken“ teilgenommen. Dieser Beirat berät die Nds. Landesregierung in Angelegenheiten des Büchereiwesens. Wie in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind auch hier ständig Veränderungsprozesse in Gang. Nicht nur die neuen Medien sind eine Herausforderung. So ist die Tendenz zu beobachten, dass Büchereien immer mehr zu einem Treffpunkt sozialer Kontakte werden. Neben der reinen Nutzung als Informationsquelle sind Büchereien zunehmend Rückzugsräume für Gespräche, Lernen und Kommunikation. Auch unsere Bücherei in der Schulstraße/Römstedtstraße bietet dafür Raum.

In einem Gespräch mit dem Direktor des Anne Frank Zentrums Berlin habe ich die Möglichkeiten einer Kooperation Berlin-Bergen erörtert. Und die Aussichten sind vielversprechend. Hier bietet sich die große Chance für Bergen, sich im Bereich Geschichte, Integration und Zukunftsgestaltung kompetent aufzustellen. Die nächsten Schritte haben wir vereinbart und werden zu diesem Thema zunächst auch Kontakte nach Basel und Amsterdam aufnehmen und auch zur Nds. Gedenkstättenstiftung in Celle. Mit allen drei Instituten haben wir ja bereits zum Teil gute Verbindungen, nicht zuletzt durch die so erfolgreichen internationalen Anne-Frank-Friedenstage.
Ihr Rainer Prokop

14.03.2012 Oberschule, Eröffnung und Verbesserung

Während in anderen Gemeinden die Info-Veranstaltungen zur Einführung der Oberschulen in diesen Tagen noch stattfinden, hat in Bergen die Planungsgruppe zur Vorbereitung bereits getagt. Diese Planungsgruppe hat viel Spielraum bei der Organisation der Schule. Der gesetzliche Rahmen ist sehr weit gefaßt. Die Möglichkeit, beim Landkreis Celle als Schulträger viel für die Schule dabei zu erreichen, ist groß.
Ich weiss, dass insbesondere bei den Akteuren der Realschule die Skepsis immer noch sehr groß ist. Die Sorgen sind nach den Diskussionen in der Vergangenheit zwar verständlich, aber nicht begründet. Überall, wo die Oberschulen eingeführt worden sind, sind Eltern und Schüler zufrieden.
Für Fragen und Diskussionen stehen Frau Schledermann und auch ich im Rathaus gern zur Verfügung.
Es geht darum, für unsere Kinder optimale Bedingungen zu bekommen. Die Oberschule ist hier in Bergen die Schule der Zukunft, zumal wir auch erstmalig ein gymnasiales Angebot erhalten. Kurze Wege und kurze Fahrzeiten, Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und Ganztagsbeschulung.. Das alles sind Riesen-Chancen für unsere Kinder! 

Jetzt sind auch die Fahrbahnmarkierungen im Bereich der Kreuzung HarburgerStraße/Römstedtstraße/Weinberg aufgebracht. Nun kann der Straßenverkehr noch leichter rollen. Ich denke, das ist eine echte Verbesserung an dieser Stelle. Nun kann es bald mit der Umgestaltung der anderen Bereiche los gehen. 

Wie mir heute Frau Ohlhoff aus dem Familien- und Seniorenservicebüro berichtete, wird die Beratungsstelle bereits jetzt kurz nach der Eröffnung zunehmend angenommen. Senioren selbst oder Angehörige erkundigen sich nach den unterschiedlichsten Themen, Dienstleistungen und Angeboten. Dieses neue Angebot der Stadt hat sich jetzt schon als richtiger Weg erwiesen. Super!

Ach ja, heute lohnt auch mal wieder ein Blick ins Gästebuch, hier!!
Ihr Rainer Prokop

13.03.2012 Bürgerbus, Bretter und Preise

In Winsen gibt es ihn schon, den Bürgerbus. In Wietze und Hambühren werden gerade Vereine zur Einrichtung von Bürgerbussen gegründet. Auch hier in Bergen wurde schon öfter laut darüber nachgedacht. Allerdings ist es dabei bisher geblieben. Eine eigene professionelle Buslinie können wir uns aber nicht leisten. So ein Bürgerbus wäre schon genial für Bergen. Arztbesuche, Einkäufe, Verwandtenbesuche und Besuche von kulturellen Veranstaltungen innerhalb des gesamten Stadtgebietes von Bergen wären damit auch ohne eigenes Auto möglich. Die gewünschte bessere Verbindung zwischen den Ortschaften wäre damit ebenfalls erreicht. Wenn Interesse besteht, sollten wir das Thema jetzt doch einmal ernsthaft aufgreifen. Was halten Sie davon? Wer ist dabei und kann sich eine Beteiligung z.B.als Organisator/in oder als Fahrer/in vorstellen? Kommentare gern hier oder auch per Email an bgm.prokop@bergen-online.de 

Heute wieder einmal in Sachen „Neuaufstellung von Bergen“ in Hannover im Sozialministerium unterwegs gewesen. In großer Runde haben wir über Förderprogramme im Bereich Wohnungsbau, Stadtenwicklung und soziale Angebote gesprochen. Es geht vorwärts, aber die Bretter, die gebohrt werden müssen, sind sehr, sehr dick. Nichts ist spruchreif, aber Schritt für Schritt... 

Wegen einiger Anfragen zu unserem Fotowettbewerb: Selbstverständlich können auch mehrere Fotos eingereicht werden. Und der Rechtsweg ist bei der Vergabe der Preise natürlich ausgeschlossen. Aber die Jury wird sich große Mühe geben, das verspreche ich.
Ihr Rainer Prokop

12.03.2012 Tanken, Vorstand und die Polizei

Eine feierliche Amtseinführung durch den Lüneburger Polizeipräsidenten Friedrich Niehörster für den neuen neue Leiter der PI Celle, Eckart Pfeiffer fand heute in Celle statt. Der neue Chef der Polizei für den gesamten Landkreis macht einen sehr kompetenten, aber auch umgänglichen Eindruck. Demnächst wird Herr Pfeiffer auch nach Bergen kommen und im Rathaus über die Situation hier sprechen. Unser Leiter des Polizeikommissariats EPHK Klaus-Dieter Höhne wird darüber hinaus auch im Verwaltungsausschuss vortragen. 

Heute tagte auch die Mitgliederversammlung des Nds. Städte- und Gemeindebundes, Kreisverband Celle. Es treffen sich dort ehren- und hauptamtliche Vertreter aller Gemeinden aus dem Landkreis Celle, um ihre Interessen gegenüber Landkreis und Landesregierung zu vertreten. Der neue Vorstand des Kreisverbandes:

Vorsitzender: Rainer Prokop, Bergen
Kreisgeschäftsführer: Wolfgang Grube, Wathlingen
Stv. Vorsitzende: Dorothea Voßberg-Berger, Winsen (Aller)
Beisitzer:
Adolf Krause, Bergen
Hans-Werner Schlitte, Faßberg
Helfried Pohndorf, Flotwedel 

Heute Mittag war ich Benzin tanken; langsam aber stetig wird aus Ärger Wut. Dabei bin ich noch nicht einmal ein Vielfahrer. Warum gibt es beim Benzin keinen Markt? Die Kosten belasten nicht nur den privaten Verbraucher, sondern natürlich auch die Stadtkasse.
Ihr Rainer Prokop

11.03.2012 Kameradschaft und Singmäuse 

Wieder ein voller Saal beim Kameradschaftsabend des Schützencorps Bergen. Schützebrüder dicht an dicht, viele begleitet von ihren Damen. Und es war eine Riesengaudi. Wer meint, ein 2-stündiger Film- und DIA-Vortrag über das Schützenfest 2011 wäre langweilig, der sollte sich das Spektakel mal antun. Wie beim feinsten Kabarett bekommt jeder sein Fett ab, vom Jungschützen über den Kommandeur bis hin zum Bürgermeister. Aber immer mit einem Augenzwinkern und ganz fair. Also Kameradschaft im besten Sinne des Wortes. Das ist wohl auch mit das Geheimnis, warum unser Schützencorps auch auf junge Leute immer noch so anziehend wirkt. Weiter so! Nur ein Wermutstropfen war für meine Frau und mich dabei: Kurz bevor ich in der Schlange stehend dran war, waren die Würstchen ausverkauft. Wir sind dann nebenan ein Steak essen gegangen. War auch sehr gut. 

Heute gab es mindestens zwei lohnenswerte und sehr gut besuchte Veranstaltungen in Bergen: Handwerkermarkt und Floristik in den Räumen der Fa. Zink mit den Singmäusen und ein Flohmarkt im Stadthaus zugunsten der KiTa Neuer Weg mit Kasperletheater. Bunt, sehr anspruchsvoll und mit vielen schönen Sachen zum Anschauen und Kaufen. Bergen hatte an diesem Wochenende wie immer viel zu bieten. Und es ist schön, wenn die Veranstaltungen so gut angenommen werden.

Ihr Rainer Prokop

09.03.2012 Vorteil und Waffen

Am 15.3.2012 kommt wieder ein neues Amtsblatt der Stadt heraus. Sie als Nutzer/in unserer Seite sind klar im Vorteil und können jetzt schon darin blättern, klicken Sie hier.

Heute wurde ich von einer tüchtigen CZ-Redakteuerin angerufen und befragt, ob ich nicht schon mal daran gedacht hätte, eine Waffensteuer zu erheben, Gemeinden hätte doch ein Steuer(er)findungsrecht. Ehrlich gesagt, habe ich noch nicht. Aber in anderen Bundesländern (z.B. Bremen) wird das durchaus diskutiert. Ich persönlich werde das Thema wohl nicht vorantreiben. Kann mir nicht vorstellen, dass eine solche Steuer unseren Haushalt groß nach vorne bringen würde. Waffenrecht ist hier außerdem Sache des Landkreises.

Ihnen ein schönes Wochenende wünscht
Ihr Rainer Prokop

08.03.2012 Frühjahrskonferenz, Frauen und Fahrstühle 

Bei der jährlichen Frühjahrskonferenz der hauptamtlichen Bürgermeister im Nds. Städte-und Gemeindebund mit unserem Präsidenten Rainer Timmermann wurden u.a. folgende Themen besprochen: Für den Bau von weiteren Kinderkrippen stellt das Land wieder ein Förderprogramm auf die Beine. Allerdings werden die Zuschüsse wesentlich geringer ausfallen als bisher. Also bleiben noch mehr Kosten bei den Gemeinden hängen. Auch Bergen wird noch mindestens eine Gruppe bauen müssen. Wenn möglich, sollten wir einen Neubau vermeiden und ein geeignetes vorhandenes Gebäude ausbauen und nutzen.

Ein weiteres evtl. kostenträchtiges Thema ist die Inklusion an Schulen. Alle Schulen müssen so hergerichtet werden, dass gesunde und behinderte Kinder gleichberechtigt am Schulunterricht teilnehmen können. Das bedeutet Barrierefreiheit, Fahrstühle und so weiter. Das ist auch alles sehr lobenswert. Wir Gemeinden fordern aber hier eine Kostenübernahme durch das Land, zumindest aber eine Kostenbeteiligung. Bin mal gespannt.

Bei der Tagung waren wir Gäste in der Samtgemeinde Elbmarsch. Dort wurde im vergangenen Jahr eine Oberschule mit gymnasialen Zweig eingerichtet. 22 Schüler werden dort im 1. Jahr gymnasial beschult. Der Bürgermeister berichtete mir, dass Eltern, Lehrer und Schüler schon jetzt von der Arbeit in der Oberschule begeistert sind. Das wird in Bergen nicht anders sein, im September geht es los.

Heute ist „Weltfrauentag“. Deshalb hier und jetzt ein ganz besonders herzlicher Gruß an alle Mädchen und Frauen in und um Bergen. Mit unserer Gleichstellungsbeauftragten Margret Rehwinkel hatte ich aus diesem Grund auch ein Treffen bei mir im Büro. Wir waren -wieder einmal- der gleichen Ansicht über Frauen und Männer: Nur gemeinsam sind wir stark.

Ihr Rainer Prokop

07.03.2012 Oberschule Bergen startet ab 3.9.2012

Heute fand nun die von allen so ungeduldig erwartete Info-Veranstaltung über die Oberschule Bergen statt. Im Saal waren viele Besucher. Bei der Aufregung vorher hätten es aber eigentlich auch mehr sein können. Der Abend hat sich aber doch sehr gelohnt. Die Vertreter der Landesschulbehörde und des Landkreises Celle haben die Oberschule als neue Schulform überzeugend vorgestellt und so gut wie alle Fragen klar beantwortet. Obwohl ich ja bereits vorher von den Vorteilen dieser Schulform überzeugt war, habe ich noch mehr Sicherheit bekommen, dass Bergen damit richtig gut aufgestellt sein wird. Für mich waren besonders folgende Feststellungen wichtig:

- Die Planungsgruppe zur Einführung der Schule steht und beginnt kommende Woche ihre Arbeit. Vorsitzende ist Frau Fuhrmann, Hermann-Ehlers-Realschule (HER), stv. Vorsitzender Herr Wilfried Lilje,  Anne-Frank-Schule (AF). Dazu gehören weitere Lehrer/innen vom Gymnasium, der Realschule, der Hauptschule und der Förderschule (KKS) sowie eine Elternvertreterin.
- Die Zeit bis September reicht aus, die Konzeption zu entwickeln
- Der gymnasiale Zweig wird bei einer jahrgangsbezogenen Konzeption ohne Mindestschülerzahl hierfür angeboten
- Die Lehrer und Eltern der Grundschüler werden in besonderen Veranstaltungen über die neue Schulform informiert. Bis Juni ist Zeit für eine Entscheidung der Eltern, welche Schule das Kind besuchen soll
- Die vorhandenen Räume in der HER und der AF-Schule reichen aus, für eine angemessene Ausstattung wird gesorgt
- Die Versorgung mit Lehrern, auch für das gymnasiale Angebot, ist von Anfang an sicher gestellt
- Ein verbindliches Ganztagsangebot für die Schüler wird dringend empfohlen

Kurz und Gut: Bergen ist gerüstet für die Oberschule. Ich wünsche der Planungsgruppe ein glückliches Händchen zum Wohle unserer Kinder, denn um die geht es!! Und die Eltern möchte ich bitten, ihre Kinder der Oberschule in Bergen anzuvertrauen. Dort haben sie alle Chancen.
Ihr Rainer Prokop

06.03.2012 Personalrat, Meißeverband und Brandschutz

Heute fanden Wahlen statt - Personalratswahlen für die Belegschaft der Stadt Bergen. Nach Mitteilung der Wahlleitung wurden gewählt:
Sabine Kling, Edith Kappelmann, Irene Kolander, Claudia Buhr, Andreas Deschner, Gaby Sander und Saskia Schön.
Herzlichen Glückwunsch und auf gute Zusammenarbeit.

Vorstandswahlen fanden heute auch beim Wasserunterhaltungsverband Meiße statt. Der bisherige Verbandsvorsitzende Gerhard Brockmann (Lohheide) stand nach 15-jähriger Tätigkeit nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Als Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter, Karl-Heinz Krüger aus Eversen gewählt. Herr Krüger hat Wasserbau studiert und ist für den Verband bestimmt ein Glücksfall. Hauptberuflich ist K.-H. Krüger als Tiefbauingenieur bei der Stadt Bergen beschäftigt. Sein Stellv. ist Dr. Karsten Thies aus Bannetze. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei dieser wichtigen Aufgabe!  Mit rd. 5.700 ha Fläche und einem Unterhaltungsbeitrag von rd. 34.000 € ist die Stadt Bergen einer der 3 größten Mitglieder im Verbandsgebiet. Im Vorstand vertrete ich neben Herrn Krüger die Interessen der Stadt.

Bei unserer Bezirksvorstandsversammlung Lüneburg-Stade des Nds. Städte- und Gemeindebundes wurde zur Novellierung des Brandschutzgesetzes betont, dass auch die Altersgrenze für die aktiven Feuerwehrleute von 62 auf 65 Jahre heraufgesetzt werden sollte. Hilfsweise soll vorgeschlagen werden, dass die Entscheidung über die Hinausschiebung der Altergrenze von den Gemeinden selbst getroffen werden kann. Das neue Brandschutzgesetz soll noch in diesem Jahr beschlossen werden.
Ihr Rainer Prokop

05.03.2012 Anregungen

Diesen Block "Bürgermeister aktuell" zu führen, finde ich inzwischen richtig gut. Zunehmend bekomme ich auch positive Rückmeldungen. Das geschieht zwar nicht hier über die Kommentarfunktion, aber so in Gesprächen. Also werde ich das mit Freude weiter machen. Allerdings gibt es nicht jeden Tag Aufregendes oder Wichtiges zu berichten oder es fehlt an Zeit.  Aber ich nehme natürlich auch Anregungen gern auf, über was ich mal was schreiben soll. Heute aber läuft die Nase, brummt der Schädel. Da wird es nichts mit Neuigkeiten. Aber demnächst, meint Ihr verschnupfter
Rainer Prokop

04.03.2012 Veranstaltungen

Wenn man die Zeitungen durchblättert, die so während der Woche in Haus geflattert kommen, kann man sehen, dass in Bergen sehr viele Veranstaltungen der verschiedensten Art angeboten werden. Etliche davon sind auch hier im Veranstaltungskalender im Internet zu finden, aber längst nicht alle. Dabei ist es für die Veranstalter wirklich ganz einfach, selbst für eine Veröffentlichung zu sorgen. Dazu einfach mal hier klicken und eintragen.
Ihr Rainer Prokop

03.03.2012 Wahlen, Vereine und Betriebe

Am 18.03.2012 wird wieder gewählt in Bergen. Und zwar in den evangelischen Kirchengemeinden. Auch dort engagieren sich Ehrenamtliche für die gemeinsame Sache. Ich finde, man/frau sollte Anerkennung zeigen für die gute Arbeit in den Kirchengemeinden Bergen und Sülze und wählen gehen. Näheres über die Kandidaten bzw. Kandidatinnen findet sich in den bereits verteilten Kirchenblättern und im Internet, z.B. bei uns über die Seite „Kirchen“. Ich jedenfalls gehe meinen Kirchenvorstand wählen am 18. März.

Eine Bitte an die Vereine: Im Vereinsregister fehlen bei vielen Vereinen noch die Email-Adressen, Vereinsabzeichen und Links zu den Vereinsseiten. Bitte überprüfen Sie ihre Angaben auf unserer Seite und geben Sie die fehlenden Daten hierüber bekannt Fragen und Antworten zur Liste der Vereine. Hier geht es zum Vereinsregister.
Dasselbe gilt für einige Gewerbebetriebe. Ergänzungen und Änderungen immer auch an uns melden. Hier das Branchenbuch.
Ihr Rainer Prokop

02.03.2012 Kinder, Steuern und Personalkosten

Braucht Bergen weitere Krippenplätze für die Kinder unter 3 Jahre? Diese Frage beschäftigt Rat und Verwaltung gleichermaßen. Gestern endete die Frist für die Anmeldung der Kinder zum Kinderkrippenjahr 2012/2013. Nach der Auswertung werden wir schon bald wissen, ob wir weitere Plätze brauchen und wenn ja wieviele. Wenn der Andrang groß ist, dann werden wir auch Möglichkeiten schaffen. Aber schon auf Verdacht Geld zur Verfügung zu stellen oder gar zu bauen, wäre unwirtschaftlich und auch etwas leichtsinnig. Im Augenblick gibt es auch keine Fördergelder, das Land wird aber ein neues Programm auflegen.

Der Stadt Bergen stehen jährlich zwischen 16 und 17 Mio € für den Haushalt zur Verfügung. Die beiden größten Ausgabeposten sind die Kreisumlage in Höhe von rd. 6.000.0000 Euro und die Personalkosten in Höhe von 5,4 Mio Euro (in 2011). Von diesen 5.400.000 Euro hat die Stadt Bergen allein für die Erzieherinnen, Pädagogen und für die Jugendpflege rd. 1.800.000 Euro ausgegeben. Ein Drittel aller Personalkosten wurden also für die Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen aufgewendet. Nicht mit eingerechnet sind die Kosten für Lehrerinnen und Lehrer, die ja vom Land finanziert werden.

Steuereinnahmen in 2011 insgesamt: rd. 5.500.000 Euro, davon Grundsteuer A: 185.000 Euro, Grundsteuer B: 1.587.000 Euro, Gewerbesteuer: 3.728.000 Euro.

Genug Zahlen für heute, ein schönes Wochenende wünscht
Ihr Rainer Prokop

01.03.2012 Fotos, Kino und Investitionen

Die Stadt veranstaltet einen großen Fotowettbewerb. Hier die Ausschreibung . Es winken Preise in Höhe von 300, 200 und 100 Euro. Wir möchten gern neue, tolle Fotos aus dem Stadtgebiet Bergen bekommen. Aber auch gute Fotos, die nicht zu den drei Besten gehören, werden ihren Platz in verschiedenen Publikationen finden. Und es wird eine Ausstellung im Rathaus geben. Die schönen Seiten von Bergen entdecken in allen Ortschaften, das ist das Ziel. Einsendeschluß ist der 08.06.2012.

Kino mobil: Vor einigen Jahren gab es das schon einmal in Bergen. Jetzt starten wir eine neue Reihe. Am 12. März um 16:00 Uhr zeigen wir im Stadthaus den Kinder- und Jugendfilm „Blöde Mütze“, Eintritt 1,50 € und am selben Tag um 20:00 Uhr den franz. Film „Das Labyrinth der Wörter“, Eintritt 3,50 €. Infos unter 05051-47916.

So, der Haushalt für 2012 ist durch. Es wurde auch Zeit, denn wir haben ja noch viel vor in diesem Jahr. Jedenfalls wird der Haushalt von einer breiten Mehrheit des Rates getragen. Nur die SPD-Fraktion stimmte geschlossen dagegen. Die Gründe sind für mich nicht so richtig ersichtlich geworden. Denn auch von dort wurden Steuererhöhungen vorgeschlagen, wenn auch geringfügig niedriger. An größeren Investitionen werden jetzt auf den Weg gebracht:: Innenstadt, Straßenbau in Eversen, Feuerfluchttreppe an der Hinrich-Wolff-Schule sowie größere Sanierungsarbeiten an der Sporthalle am Heisterkamp und der Sporthalle an der Schule in Sülze, um nur einiges zu nennen. Zu den beschlossenen Steuererhöhungen werde ich auch an dieser Stelle noch berichten. Jetzt erst einmal „runter“ kommen und dann geht es Freitag weiter.

Ihr Rainer Prokop

29.02.2012 Oberschule, Stadtmitte und Motorsägen

Am 7. März ist es endlich soweit: Der Landkreis Celle lädt zu einer Informationsveranstaltung über die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig in Bergen ein. Endlich wird es konkrete Angaben über das „WO, WIE und WAS“ geben. Eingeladen sind alle Eltern. Besonders sollten sich die Eltern der 4. Klässler interessieren, denn ihre Kinder werden die Schule besuchen dürfen/sollen/müssen. Das ganze findet statt am 07.03.2012 um 17:00 Uhr in der Anne-Frank-Schule in Bergen, Amtland 28. Ich werde auch da sein.

In der Sitzung des Sonderausschusses Stadtmitte stand heute die Detailplanung für die Umgestaltung der Stadtmitte –Friedensplatz, Harburger Straße und Straße Am Deichend- im Mittelpunkt. Noch nicht entschieden wurde über den Vorschlag aus dem Ortsrat Bergen, im Bereich Friedensplatz auch „Wasserspiele“ vorzusehen. Der Ortsrat soll den Vorschlag noch einmal konkretisieren und genauere Vorstellungen entwickeln. Ansonsten fanden die Planungen großen Zuspruch bei den Mitgliedern.

Abends Dienstbesprechung mit den Ortsbürgermeistern aus dem Stadtbereich Bergen. Die Zusammenarbeit mit den Ortschaften ist weitestgehend sehr gut. Unglücklich ist die Situation, dass Arbeiten mit Motorsägen und Freischneidern nicht mehr eigenverantwortlich von und in den Ortschaften ausgeführt werden dürfen. Versicherungsvorschriften stehen ausdrücklich dagegen. Auch der Hinweis, dass in einigen Nachbargemeinden das noch üblich ist, hilft hier nicht weiter. Interessant in diesem Zusammenhang ist aber auch, dass die Stadt Bergen jährlich mehr als 100.000 Euro für die Pflegearbeiten an Gräben und für Baumschneidearbeiten aufwendet. Die Ortsetats werden damit nicht belastet.

Ihr Rainer Prokop

28.02.22012 Stadtmitte, Örtzetal und Kreisumlage

Mittwoch findet um 17:00 Uhr im Standesamtsgebäude eine öffentliche Sitzung des Sonderausschusses „Stadtmitte“ statt. Die neueste Fortschreibung der Pläne und die Abläufe der Bauphase werden vorgestellt. Wir haben das sehr ehrgeizige Ziel , mit den Arbeiten noch in diesem Jahr fertig zu werden. Wenn Sie sich für Details zur Sitzung interessieren, klicken Sie im Kalender die Sitzung am 29.2.12 an: http://www.bergen-online.de/85-0-Sitzungskalender.html

Heute fand beim Landkreis Celle die gesetzlich vorgeschriebene Anhörung der Gemeinden zum Kreishaushalt 2012 statt. Dem Landkreis Celle geht es auch nicht viel besser als uns Gemeinden. 4,6 Mio Euro Defizit im Ergebnishaushalt sind geschätzt. Und trotzdem soll die Kreisumlage um 0,5%-Punkte gesenkt werden. Das würde für Bergen eine Einsparung von knapp 60.000 Euro bedeuten. Das rettet nicht unsere Finanzen, ist aber natürlich sehr zu begrüßen. Bergen zahlt inzwischen rd. 6.000.000 Euro an Kreisumlage.

Die Gemeinden Faßberg, Hermannsburg, Munster, Wietzendorf und die Stadt Bergen bilden zusammen den Kulturraum „Oberes Örtzetal“ Zweck und Ziel dieser Partnerschaft ist es, den ländlichen Raum in dieser Region zukunftsfähig und zukunftssicher zu machen. Im jährlichen Turnus übernimmt jeweils eine der beteiligten Gemeinden die Geschäftsführung. Bei einem großen Treffen, dem „Örtzetal-Forum“, übernahm heute während einer dreistündigen Veranstaltung die Stadt Bergen den Stab von der Gemeinde Hermannsburg. Wer Näheres über diese interkommunale Partnerschaft wissen möchte oder Ansprechpartner sucht, klickt auf der Startseite unserer Homepage unten links auf den entsprechenden Button.

Ihr Rainer Prokop

26.02.2012 Eversen und Feuerschützenbostel

Der Ruheforst in Feuerschützenbostel (gehört zur Ortschaft Bergen-Eversen) ist inzwischen eine Ruhestätte für viele Verstorbene aus einem weiten Umkreis Bergens geworden. Weil eine Freundin meiner Frau dort ihre letzte Ruhe gefunden hat, sind wir heute dort gewesen. Es ist schon ein besonderer Wald. Naturbelassen und doch mit einer zur Besinnung führenden Atmosphäre. Gewöhnungsbedürftig und doch eine Alternative zu den sonst üblichen Friedhöfen. In der heutigen Zeit mit so vielen unterschiedlichen Lebensentwürfen und Wünschen für die Ewigkeit nach dem Leben ist es sicher richtig, dass es solche Ruheforste gibt. Deswegen hat die Stadt Bergen auch die Trägerschaft dieses öffentlichen Friedhofes übernommen. Betrieben und verwaltet wird er jedoch von privater Hand. 

In Eversen liegt das neue Baugebiet der Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (SEB) http://www.bergen-online.de/102-0-Baugebiet-Moorkamp-Erweiterung-Eversen.html . Erfreulich zu sehen, dass es hier mit der Bebauung vorangeht. Deswegen wird auch in diesem Jahr die Straße „Hinterm Sandberg“ gebaut, die dieses Gebiet erschließen wird. Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. http://www.bergen-online.de/285-0-Stadtentwicklung-Bergen-GmbH-.html

Ihr Rainer Prokop

25.02.2012 Stadt Bergen und das Internet

Am Wochenende gibt es hoffentlich immer mal einige Mußestunden. Was liegt da näher, auch einmal auf den Internetseiten der Stadt Bergen zu schmökern. Hier einige Seiten, die ich heute empfehle:
Startseite mit der Übersicht: http://www.bergen-online.de/1-0-Startseite.html

Für alle, die sich für Baugebiete interessieren:
http://www.bergen-online.de/285-0-Stadtentwicklung-Bergen-GmbH-.html

Schauen, ob der eigene Verein dabei ist und die Angaben stimmen:
http://www.bergen-online.de/23-0-Vereine.html

Und hier das Branchenbuch. Sind wirklich alle Betriebe aufgeführt mit aktuellen Angaben?
http://www.bergen-online.de/20-0-Branchenbuch.html

Kennen Sie eigentlich schon die neuen Fotos vom Innenleben unseres Stadthauses?
http://www.bergen-online.de/129-0-Bilder-Saal-I.html

Unser Internet-Team ist sehr dankbar für Hinweise und Tipps zur weiteren Optimierung unserers Internet-Auftritts.

Ein schönes Wochenende wünscht
Ihr Rainer Prokop

24.02.2012 Örtzeverband und die FG Wohlde

Wer kümmert sich eigentlich darum, dass unsere Flüsse und Bäche so gut funktionieren und ihre Qualität immer besser wird? Es sind die Gewässer-Unterhaltungsverbände, so zum Beispiel der Unterhaltungsverband Örtze. Zielsetzung des Verbandes ist die Unterhaltung, Pflege und Entwicklung der Örtze und seiner Seitenbäche im Verbandsbereich. Getragen und finanziert wird die Arbeit durch die Gemeinden des Gebietes. Vorstand und die Mitglieder der Verbandsversammlung arbeiten ehrenamtlich, für die Fachfragen steht ein nach Aufwand bezahlter Verbandsingenieur zur Verfügung. Für das Jahr 2012 sind Unterhaltungsarbeiten in Höhe von rund 100.000 Euro eingeplant. Ehrenamtlicher Verbandsvorsteher ist Helmut Rosenbrock aus Hermannsburg. Im Vorstand des Verbandes vertrete ich die Interessen der Stadt Bergen.

Heute ist ein großer Tag für die FG Wohlde! Der Anbau des neuen Umkleidebereiches am Dorfhaus Wohlde ist fertig und konnte offiziell eingeweiht werden. Landrat Klaus Wiswe lobte in seiner kurzen Ansprache besonders das tolle Engagement des Vorstandes im Bereich der Jugendarbeit und im Mädchenfußball. Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Zuschüssen realisiert, den Löwenanteil übernahm dabei die Stadt Bergen. Der Verein selbst trug einen erheblichen Teil durch Eigenleistungen bei. Horst Witte als Vorsitzender kann stolz auf seine „Truppe“ sein. Der Verein betreibt übrigens nicht nur Fußball, sondern hat auch eine junge und ziemlich erfolgreiche Schach-Abteilung!

Ihr Rainer Prokop

23.02.2012 LHG, Bilanz 2011 und ärztliche Versorgung

Eine positive Bilanz 2011 konnte heute zum Alten-und Pflegeheim in der Bahnhofstraße vorgelegt werden. Eine ausgezeichnete Belegung und ein ausgeglichenes Jahresergebnis zeigen, dass sich die Anstrengungen der letzten Jahre gelohnt haben. Dabei stimmen Qualität und Leistung der Einrichtung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei Dank. In der heutigen Vorstandssitzung des Herbergsvereins (Trägerverein des Alten- und Pflegeheimes in der Bahnhofstraße) wurde uns von Herrn Eppler und Frau Klages über die neuesten Entwicklungen in unserer Einrichtung berichtet. Für das Haus des Vereins auf der anderen Seite der Kärrnerstraße ist für dieses Jahr eine neue Nutzung vorgesehen. Sanierungsarbeiten sind im Gang. 

Eine große Bedeutung für Bergen hat auch eine ausreichende ärztliche Versorgung vor Ort. Obwohl Bergen da recht gut aufgestellt ist, fehlen noch einige Facharztpraxen und auch für Nachfolger muss rechtzeitig gesorgt werden. In einem von mehreren Gesprächen mit Fachleuten haben wir heute konkrete Alternativen erörtert und neue Wege eingeleitet. Ich halte Sie auf dem Laufenden. 

Zur Neuaufstellung im Bereich des Tourismus in Bergen hatte ich die letzte Verhandlungsrunde mit dem Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH (LHG), Herrn von dem Bruch. Nun wird der Vertrag ausgefertigt und kann demnächst unterschrieben werden. Wir werden Experten zur Unterstützung bekommen, aber auch selbst daran arbeiten. Ich freue mich auf die neuen Chancen.

Ihr Rainer Prokop

22.02.2012 Schweigen, Minister und Brandschutz 

Morgen um 12:00 Uhr wird es in Deutschland an vielen Orten und in vielen Betrieben eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechter Gewalt geben. Ich habe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bergen gebeten, sich neben mir auch daran zu beteiligen. Die Schweigeminute soll ein klares Zeichen dafür sein, dass ganz Deutschland die rechtsextremistischenVerbrechen nicht toleriert und nie akzeptieren wird. Mit unserer international zusammmengesetzten Einwohnerschaft steht die Stadt Bergen für ein friedliches Miteinander und Toleranz. Gewalt, gleich wo sie herkommt oder gegen wen sie gerichtet ist, darf nicht hingenommen werden. Morgen um 12:00 Uhr schweigen wir für diese Einstellung. 

Uwe Schünemann ist Innenminister von Niedersachsen und damit auch zuständig für ein gutes Verhältnis zwischen Gemeinden und dem Land. Bei einer Aussprache von Bürgermeistern und unserem Minister wurde diese Tatsache heute in Hannover noch einmal ausdrücklich gewürdigt, obwohl die Zusagen des Landes zur Verbesserung der Besoldung von Bürgermeistern nicht eingehalten worden sind.

Aber Minister Schünemann ist auch zuständig für den Brandschutz und damit für die gesetzliche Grundlage unserer freiwilligen Feuerwehren, für das Brandschutzgesetz. Und dieses Gesetz soll jetzt neu gefasst werden. Im Entwurf sind viele Änderungen vorgesehen. Für unsere Feuerwehren im Stadtgebiet sind besonders folgende Bestimmungen von Bedeutung:

-         Die in Bergen längst übliche „Feuerwehrbedarfsplanung“ wird für alle Gemeinden als Grundlage für die Feuerschutzentwicklung ausdrücklich benannt.

-         Für aktive Mitglieder Freiw. Feuerwehren wird die Mitgliedschaft sowohl am Wohn- als auch am Arbeitsort erlaubt (sog. Doppelmitgliedschaft).

-         Angehörige von Berufs- oder Werksfeuerwehren dürfen künftig auch Führungskräfte in den Gemeinde- oder Ortswehren sein.

-         Kinder- und Jugendfeuerwehren werden als Abteilungen der Feuerwehr gesetzlich verankert und bekommen so ausdrücklich ihre besondere Bedeutung.

Mit dem neuen Gesetz wird unsere Arbeit hier vor Ort wirklich erleichtert, es ist ein echter Fortschritt.

Die von einigen Feuerwehrleuten gewünschte Heraufsetzung der Altersgrenze für Aktive von 62 auf 65 Jahre wird es aber nach dem jetzigen Entwurf nicht geben. Die körperlichen Herausforderungen bei Großschadensereignissen sind mit dem normalen Berufsleben nicht zu vergleichen. Daher scheint diese Altersgrenze noch sachgemäß zu sein.

Ihr Rainer Prokop

21.02.2012 Hunde, Steuern und Tourismus

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. – Aber das gilt natürlich nur für die Karnevalisten unter uns. Rat und Verwaltung der Stadt sind im Augenblick eifrig dabei, einen ordentlichen Haushalt auf den Weg zu bringen, der am 1. März in der Ratssitzung dann auch eine Mehrheit findet. Es grenzt schon an die sprichwörtliche „Quadratur des Kreises“, Sparwillen und Ausgabezwang in Einklang zu bringen. Reizthemen sind dabei die Hundesteuer, die Gemeindesteuern und das Sparprogramm. Aber wir schaffen das. Viele Ausgabeposten sind durch gesetzliche Vorgaben, Sanierungszwang und durch politische Entscheidungen bereits vorgegeben. So richtige Entscheidungsspielräume für den Rat gibt es leider nicht mehr. Die Einnahmen hinken da immer noch den Ausgabezwängen hinterher. 

Viel Schnee wird es in diesem Winter nicht mehr geben, der mitleidig die vielen „Hundehaufen“ verdecken kann. In den letzten Jahren sind die Spuren unserer geliebten Haustiere immer häufiger in allen Ortschaften zu sehen. Die Beschwerden über diese Tatsache aber auch darüber, dass Passanten von schlecht erzogenen Hunden belästigt oder gar verletzt werden, nehmen ständig zu. Da sollte jeder Hundehalter/jede Hundehalterin einmal in sich gehen und solche Mißstände abstellen. Auch der Gesetzgeber hat inzwischen die Vorschriften zur Hundehaltung drastisch angezogen und viel neue Pflichten für Hundehalter eingeführt, die auch der Stadtverwaltung zusätzliche Arbeit und Kosten aufbürdet. Die Überwachung der Auflagen und die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten erhöht die Personalkosten und vor allem den Ärger. Sozusagen folgerichtig ist nun die Erhöhung der Hundesteuer vorgesehen. Schade, aber nicht zu ändern. 

Der Tourismusverein Bergen und die Stadt werden den Aufbau der Struktur zur Vermarktung unserer Region Stadt Bergen aktiv und intensiv vorantreiben. Wir sind uns einig, dass eine Anstrengung aller Akteure in diesem Bereich auch die Stadt Bergen gut voran bringen kann. Das „zarte Pflänzchen“ Tourismus wird und muss entwickelt werden, zumal das auch für die Bergener selbst mehr Lebensqualität bringen wird. Die Weichen sind gestellt und wir werden in diesem Jahr noch einiges auf den Weg bringen. Bergen hat sehr viel Potential, das nur noch nicht erschlossen ist. Viele neue Ideen gibt es bereits und alle sind eingeladen, mitzumachen. Es beginnt im eigenen Vorgarten, das meint

Ihr Rainer Prokop

20.02.2012 Hähnchen, Finanzen und die Briten 

Turnusgemäß fand heute die Dienstbesprechung der hauptamtlichen Bürgermeister aller Gemeinden im Landkreis Celle statt. Viele Themen wurden besprochen. Dabei berichteten der Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke und ich noch einmal von den Verhandlungen mit dem Landrat Klaus Wiswe über die Verteilung der Finanzen, so es denn etwas zu verteilen gibt. Ergebnis: In den Jahren 2012 und 2013 werden etwaige Überschüsse des Landkreises zu 50% an die Gemeinden ausgeschüttet. Die anderen 50% verwendet der Landkreis zur Schuldentilgung. 2014 ist uns fest zugesagt, die Kreisumlage zu senken. Hoffentlich hält die gute wirtschaftliche Lage an, dann wird was draus. 

Da wir in Wietze getagt haben, haben wir auch den neuen Großbetrieb Celler Land Frischgeflügel GmbH besucht und besichtigt, in dem im großen Stil Hähnchen in leckere Portionen verarbeitet werden. Der Chef des Unternehmens und sein Geschäftsführer standen zur Information und Diskussion zur Verfügung. Es ist beeindruckend, dass trotz aller Roboter dieser Betrieb so viel Personal benötigt. Jetzt sollen erneut 250 Leute eingestellt werden. Trotz aller Diskussionen über solche Betriebe, es ist ein Segen für unsere gesamte Region, dass wir den Betrieb im Landkreis Celle haben. Überzeugend wurde auch dargestellt, dass sowohl Arbeitnehmerbelange, Tierschutz- und Hygienevorschriften große Bedeutung haben. Der Betrieb machte auf uns einen hervorragenden Eindruck. Anders darf es auch nicht sein! 

Heute hat sich dann noch der z. Zt. in Deutschland oberste Verbindungsoffizier der Briten in den Ruhestand verabschiedet. Er betonte erneut, dass auch die Briten selbst noch nicht wissen, in welchem Zeitrahmen der Abzug vonstatten gehen wird. Alles hängt, wen wundert es, von den Finanzen ab. Wir werden es –wohl, vielleicht, eventuell, wenn möglich- in diesem Jahr noch erfahren. Mal sehen. Ich werde berichten.

Ihr Rainer Prokop

18.02.2012 Pflegefachschule und das Land

Das Land Niedersachsen startet in diesen Tagen eine Kampagne für Altenpflegeberufe. Anlaß dafür ist, dass bereits jetzt ein großer Mangel an Arbeitskräften für diesen Bereich besteht. Diese Aktion aus Hannover kommt für Bergen gerade zur rechten Zeit. In Bergen ist nämlich die Einrichtung einer Pflegefachschule geplant und zwar in einem Gebäude, das bisher von britischen Familien bewohnt war. Das wird dann eine erste sehr sinnvolle Nachnutzung werden. Außerdem ist dies auch eine gute Chance für manche, sich umschulen zu lassen oder für Schulabgänger einen zukunftssicheren Beruf zu erlernen. In Bergen selbst werden auch solche neuen Arbeitsplätze entstehen.

Gemeinsam mit dem Grundeigentümer und einem privaten Schulträger sind die Planungen bereits sehr weit vorangeschritten. Auch Arbeitsagentur, Landkreis Celle und Fachleute vor Ort sind eingebunden. Kommende Woche werden wir dieses und weitere Projekte im Sozialministerium in Hannover gemeinsam mit den Beteiligten vorstellen und erhoffen uns auch von dort wohlwollende Unterstützung, vielleicht sogar finanzielle Förderung.

Ich setze große Hoffnungen für Bergen in den Ausbau von sozialen Einrichtungen. Bergen ist in diesem Bereich schon gut aufgestellt und kann hier einen wichtigen Schwerpunkt für die Zukunft setzen. Dieses Thema wird ab jetzt sicher öfter Gegenstand von „Bürgermeister aktuell“ sein.

Ihr Rainer Prokop

17.02.2012 Oberschule Bergen

Zum Schuljahresbeginn 2012/2013 wird kreisweit das Oberschulen-System eingerichtet. In Bergen sogar mit gymnasialem Zweig. Diese Tatsache steht fest. Die Schulbehörde und der Schulträger Landkreis Celle sind kräftig dabei, die Vorbereitungen zu treffen. So sind auch bereits die einzelnen örtlichen Planungsgruppen gebildet. Ganz wichtiger Teil bei der Vorbereitung sind die vorgesehenen Informationsveranstaltungen in den einzelnen Gemeinden, also auch bei uns in Bergen.

Hier findet die Info-Veranstaltung der Schulbehörden am 7. März statt. Die Eltern der jetzigen Grundschüler, die zum 1.8.2012 die Oberschule Bergen besuchen werden, erhalten noch Einladungen über ihre Schulen.

Gemeinsam haben Ulrich Brätz von der Nds. Landesschulbehörde und Matthias Krüger vom Landkreis Celle zur Einführung der Oberschulen Stellung genommen. Nachstehend ein Link zu einem sehr informativen Artikel bei CELLEHEUTE.DE. Hier sind schon einmal viele wichtige Aussagen wieder gegeben, die man/frau einfach wissen muss, um sich eine Meinung bilden zu können. 

http://celleheute.de/alle-infos-zu-oberschulen 

Oberschule in Bergen, noch ein ungewohnter Gedanke, aber eine Riesenchance für die Schülerinnen und Schüler von Bergen.

Ihr Rainer Prokop

16.02.2012 Gesellschaften, Preise und Beratungen

Gleich mehrere Gesellschaften der Stadt haben heute getagt: Aufsichtsrat Wirtschaftsbetriebe, Gesellschafterversammlung Stadtwerke und die Stadtwerke Vertrieb GmbH. Die wichtigsten Erkenntnisse für uns Bürger: Die Eintrittspreise für das Stadtbad bleiben in diesem Jahr stabil Auch der Gaspreis bleibt während der Heizperiode unverändert. Erst im April/Mai wird überprüft, ob sich was ändern muß. Ich finde, das sind wieder gute Nachrichten aus dem Rathaus.

Dass ohne ehrenamtliche Tätigkeiten von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gesellschaft viel Hilfe nicht geleistet werden könnte, weiss hoffentlich schon jede/r. Aber wußten Sie auch, wie viele haupt- und ehrenamtliche Angebote es allein in den Räumen des Beratungsbüros des Standesamtes gibt? Schauen Sie hier:
http://www.bergen-online.de/31-0-Beratungsangebote-der-Stadtverwaltung.html

Ihr Rainer Prokop

15.02.2012 Kopfzerbrechen und Cellesche Zeitung 

Die gestrige Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses hat uns verwaltungsintern heute doch sehr viel Kopfzerbrechen bereitet. Auf der einen Seite ist das Bemühen der Ratsfraktionen (diesmal insbesondere der CDU) hoch anzuerkennen, den vorgelegten Haushaltsentwurf nach Einsparungsmöglichkeiten zu durchforsten. Auf der anderen Seite sind wir als Stadt für funktionierende und technisch einwandfreie Einrichtungen verantwortlich. Und das kostet nun einmal Geld, zumal etliche Liegenschaften der Stadt in die Jahre gekommen und damit reparaturbedürftig geworden sind. Deshalb wird in der Praxis nicht alles umsetzbar sein, was man sich so vorstellt. 

Und genau zu diesen Themen hatte ich heute mit dem Lokalredakteur der Celleschen Zeitung, Herrn Harmening ein längeres Gespräch. Ist kompliziert, den Spagat hinzubekommen, die Schwierigkeiten einer möglichen Umsetzung dieser Forderungen darzustellen, ohne die noch bevorstehenden Beratungen zu belasten. Aber alle Beteiligten haben ja die hohe Motivation, das Beste für die Stadt heraus zu holen. Nächste Woche werden die Diskussionen fortgesetzt, bei denen hoffentlich noch einige Kompromisse herauskommen. Bis dahin wird die Verwaltung einige Zahlen und Begründungen aufbereiten. Ich bin überzeugt: Alles wird gut. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Ihr Rainer Prokop

14.02.2012 Finanzen

Intensiv und manchmal auch kontrovers wurde um Sparmöglichkeiten, Steuererhöhungen und den Umgang mit Investitionen im Haushalts- und Finanzausschuss debattiert. Rausgekommen sind umfangreiche Sparvorschläge der CDU-Fraktion, die dann auch mehrheitlich empfohlen wurden. Die bisherigen Steuersätze sind nicht mehr zu halten, so die einhellige Meinung der Ratsmitglieder. Über die Höhe allerdings gingen die Meinungen geringfügig auseinander. Durchgesetzt hat sich dann schließlich der Vorschlag der Verwaltung, die Sätze für die Grundsteuern A und B sowie für die Gewerbesteuer einheitlich auf 360 %-Punkte heraufzusetzen. Damit wird Bergen im Durchschnitt von Gemeinden unserer Größenordnung liegen. Die Steuersätze sind dann immer noch günstig und Bergen ist gerüstet für die finanziellen Herausforderungen, die vor uns liegen. Demnächst kommt das alles noch einmal bei den Beratungen im Verwaltungsausschuss und im Rat am 1.3. auf den Prüfstand.

Ihr Rainer Prokop

13.02.2012 BIMA und Fraktionen

Der oberste Chef der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) war auf Vermittlung von Henning Otte (MdB) heute zu einem Informationsbesuch in Bergen. Die BIMA ist für alle Liegenschaften zuständig, die dem BUND gehören und muß auch für eine vernünftige Nachnutzung der britischen Kasernen und Anlagen sorgen, wenn sie einmal weggehen. Wir haben ihm natürlich die besondere Situation Bergens erläutert, ihm die Wohngebiete gezeigt und waren auch im britischen Teil des Hohne-Camps. Er war offensichtlich beeindruckt von der Größe des Gebietes und von der Betroffenheit Bergens. Es ist auch klar geworden, dass nur eine Verknüpfung von Hohne-Camp und den Wohngebieten in Bergen eine ganzheitliche Lösung bringen kann. Lösungen hat der BIMA-Chef natürlich -noch- nicht im Gepäck gehabt, aber die Infos, die wir gegeben haben, werden bei dem anstehenden Prozeß sicher sehr nützlich sein. Da der Besuch mit einem Pressegespräch endete, wird man in den nächsten Tagen davon sicher auch Berichte lesen können.

Ein anderes wichtiges Thema in diesen Tagen sind auch die Beratungen über den Haushalt der Stadt für das Jahr 2012. Dienstag, 14.2. findet dazu um 18:00 Uhr im Gebäude des Standesamtes eine öffentliche Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses statt. In getrennten Sitzungen haben heute abend die SPD- und die CDU-Fraktionen getagt. In beiden Gremien habe ich vorgetragen und zur Situation Bergens und den Erforderlichkeiten Stellung bezogen. Mehr dazu in den nächsten Tagen. Erst einmal haben die Mitglieder des Finanzausschusses das Wort. Endgültig wird dann der Rat am 1.3. entscheiden.

Ihr Rainer Prokop

12.02.2012 Wolfgang Habermann und die Feuerwehr

Gestern fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Bleckmar statt. Mit stehenden Ovationen hat die Versammlung ihrem Noch-Chef Wolfgang Habermann für die guten 19 Jahre gedankt, die er der Wehr als Ortsbrandmeister vorstand. Im März wird Wolfgang H. nun von Bernd Bizio abgelöst, der von der Versammlung zum neuen Ortsbrandmeister gewählt wurde. Natürlich muss Bernd noch vom Stadtrat bestätigt werden, aber das dürfte wohl eher Formsache sein.

Für mich war wieder sehr beeindruckend, welch gute Arbeit auch in den kleineren Wehren geleistet wird. Für die Bürgerinnen und Bürger habe ich mich bei der Feuerwehr im Allgemeinen und bei Wolfgang Habermann im Besonderen herzlich dafür bedankt.

Ihr Rainer Prokop

10.02.2012 Seniorenservicebüro und Aufsichtsräte

Heute Vormittag haben das Seniorenservicebüro Celle und die Stadt Bergen einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Ab sofort bieten wir mit dem Familien- und Seniorenservicebüro Bergen auch Beratungs- und Betreuungsdienste für Senioren an. Das Büro ist im Standesamtsgebäude neben dem Rathaus zu finden. Senioren und ihre Angehörigen können dort Beratung und Hilfe in allen Lebenslagen bekommen. Ein wichtiges Thema zu Beginn: Wir suchen sogenannte "Seniorenbegleiter/innen", die ehrenamtlich Senioren bei der Bewältigung des Alltags "begleiten". Also keine reinen Dienstleistungen sondern gemeinsames Erledigen von bestimmten Gängen oder Pflichten oder Gestaltung von Freizeit. Die "Seniorenbegleiter" werden in ihre Tätigkeit eingewiesen und erhalten auch entsprechende Unterstützung durch unser Familien- und Seniorenservicebüro. Ich finde, eine tolle neue Einrichtung in und für Bergen. Auskünfte und viel mehr Infos unter: Telefon 05051 47918 oder Mail an:  Nadja Ohlhoff oder Diana Habermann.

Heute Nachmittag: Dreieinhalb Stunden Schulbank: Gemeinsam mit einigen Ratskolleginnen und Ratskollegen haben wir ein Fortbildungsseminar besucht und unsere Kenntnisse vertieft und erweitert. Das spannende Thema: Rechte und Pflichten von Aufsichtsgremien - insbesondere in Aufsichtsräten. Na ja, muß eben auch sein. Besonders beeindruckt waren alle von der Haftung von jedem Einzelnen, wenn mal was schief läuft, auch wenn das alles ehrenamtlich ist. Aber das spornt natürlich an, gut zu arbeiten.

Ihr Rainer Prokop

09.02.2012 Krankenbesuch, Tourismus und Geister

Es ist schon bemerkenswert, wie viele Mails täglich auf dem Dienst-PC ankommen. Und man muss jede Mail anschauen, ob wichtig oder nicht. Aber das ist in Ordnung, moderne Kommunikation halt. Aber bei mir kommen wenigstens auch die persönlichen Gespräche nicht zu kurz. So führt ein Krankenbesuch nachmittags auf das zwischenmenschlich Wesentliche zurück: Zuhören und lernen, dass Gemeinsamkeiten wichtiger sind, als Unterschiede herauszustellen. Allen Kranken alles Gute!

Im Zusammenhang mit dem Abzug der Briten wird vereinzelt von einer drohenden Geisterstadt gesprochen, als ob wir verbleibenden rund 13000 Einwohner alles Geister sind. Ich finde, wir sind ganz schön lebendig hier - sogar nachts, oft zum Leidwesen der Bewohner der Innenstadt.

Was die Stadtentwicklung nach Abzug der Briten angeht, werden wir im Laufe des Frühjahrs Möglichkeit geben, sich auch ganz persönlich einzubringen. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen schon meistern.

Auch im Bereich Tourismusförderung startet die Stadt durch. In diesen Tagen werden Arbeitsgruppen gebildet, die die unterschiedlichen Bereiche zu diesem Thema planen und umsetzen werden. Wer Lust und/oder Ideen dazu hat, kann sich gern bei Frau A. Ruhrmann im Rathaus melden: anne.ruhrmann@bergen-online.de

Es gibt viel zu tun - packen wir es an. Das meint
Ihr Rainer Prokop

08.02.2012 Innenstadt, Danke und Arbeitsagentur

Personalversammlungen bieten Gelegenheit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal Danke zu sagen für die oft nicht einfache Aufgabe, gute Arbeit für die Stadt zu leisten. Unsere Bilanz 2011 kann sich aber sehen lassen. Also kommt das Danke auch ganz ehrlich rüber. Danke!
Im März sind wieder Personalratswahlen. Den Kandidatinnen (sind fast alles Frauen) viel Glück dabei. Außerdem stehen im Frühjahr wieder Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und Arbeitgebern an. Die Arbeitnehmerseite ist offensichtlich schon jetzt auf Streik aus. Na, mal sehen.

Heute morgen war hoher Besuch der Arbeitsagentur bei uns in Bergen. Die Geschäftsleitung war da und wir haben darüber gesprochen, wie es nach einem Abzug der Briten (keiner weiss wann) möglich sein kann, die verlorenen Arbeitsplätze zu ersetzen. Dabei wurden auch Projekte angesprochen, die bald spruchreif werden. Wir sind gut voran gekommen.

Freude: Heute ist der endgültige Bescheid aus Hannover gekommen über die Förderung der Umgestaltung unserer Innenstadt. Fast 500.000 € bekommen wir dafür. Insgesamt wird die Neugestaltung rd. 900.000 € kosten. Jetzt geht es los: Arbeiten ausschreiben, Unternehmen beauftragen, Bauen. Noch in diesem Jahr soll alles fertig werden. Hoffentlich haben wir wettermäßig wieder so viel Glück wie beim Ausbau der Römstedtstraße.

Ein anstrengender, aber guter Tag ist zu Ende.
Ihr Rainer Prokop

 

07.02.2012 Geld, Parken und ein wenig Nabelschau

Gerade war Sonntag und nun ist der Dienstag auch schon wieder rum. Die Zeit fliegt.

Gestern haben wir in der Verwaltung etwas Nabelschau betrieben. Zur Zeit wird unsere Stadtverwaltung von einem Fachinstitut kritisch unter die Lupe genommen. Ziel ist es, noch besser und effektiver unsere Dienstleistungen für den Bürger zu gestalten. Dazu mußten alle Kollegen bis hin zum Bürgermeister Interviews über Arbeitsplatz und Aufgaben geben, die inzwischen auch ausgewertet wurden. Gestern gab es dazu eine erste Zwischenbilanz. Ergebnis: Vieles läuft gut, vieles ist aber auch noch verbesserungsfähig. Handlungsempfehlungen sollen spätestens im Mai vorliegen. Das ist schon ein spannender Prozeß, der da abläuft. Ich werde berichten.

Ein anderes Thema: Die Parkplatzsituation im Bereich des Ärztezentrums ist mehr als verbesserungswürdig. Seit Jahren versuchen wir, hier eine Verbesserung zu bekommen. Jetzt sieht es so aus, als ob es eine erste Lösung im Laufe des Jahres geben kann.

Nächste Woche ist Sitzungswoche: Besonders spannend wird wohl die Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses am Dienstag, steht doch die Beratung des Stadthaushalts für 2012 auf der Tagesordnung. Aber auch der Ortsrat Bergen und der Stadtentwicklungsausschuss tagen. Wer sich informieren möchte, wird hier fündig: http://www.bergen-online.de/85-0-Sitzungskalender.html

Ihr Rainer Prokop

04.02.2012 Karneval, Männerrunde und die Politik

Gestern Abend durfte ich fürs Wochenende den "Rathausschlüssel" abgeben. Die Narren sind nämlich los. War aber auch eine runde Sache. Erstmals sogar öffentlichen Heiratsantrag mit erlebt von ihr an ihn. Dem Paar wünschen wir alle eine wunderbare gemeinsame Zukunft! Mit "Edeltraud der Ersten" wurde wieder eine würdige Karnevalsprinzessin gekürt.

Heute Morgen "Männerrunde" im Stadthaus. 40 Männer aus ganz Bergen über aktuelle Entwicklungen in und um Bergen informiert, auch, dass die Gemeindesteuern moderat angehoben werden müssen. Ich denke, dass Einsicht herrscht, dass das sein muss. Trotzdem werden die Sätze nicht höher sein als im Landesdurchschnitt, eher noch darunter. Ansonsten bestand insbesondere Interesse daran, Bergen neu aufzustellen, weiter zu modernisieren und "Schandflecke" zu beseitigen. Da laufen alle offene Türen bei mir ein. Wir werden uns Mühe geben, auch auf private Eigentümer einzuwirken. Die Männerrunde ist eine gute Sache. Es ist eine offene Runde mit unterschiedlichen Themen unter dem Schirm der St. Lamberti-Gemeinde. Die Termine werden im Kirchenblatt und in der Presse veröffentlicht.

Ja und dann war ich noch bei der CDU-Fraktion eingeladen, um in einer Klausurtagung über den Haushalt 2012 zu beraten. Der gemeinsame Wille, mit den Steuergeldern sparsam umzugehen und trotzdem Bergen zu entwickeln, war deutlich zu spüren. Details werden in den öffentlichen Sitzungen diskutiert und entschieden. Mehr dann auch an dieser Stelle.

Jetzt aber erst einmal: Schönes Wochenende!
Rainer Prokop

03.02.2012 Lebenshilfe bleibt in Bergen

Für Aufregung hatte die Meldung in der Tagespresse gesorgt, dass die Lebenshilfe große Teile ihrer Werkstatt aus Bergen nach Celle verlagert. In einem Gespräch hat mir die Geschäftsführung berichtet, dass der Abfallzweckverband seinen Bereich Elektroschrott nach Celle verlagert. Die Lebenshilfe und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem hiesigen Bereich bleiben aber in Bergen, sofern sie möchten. Die frei werdenden Kapazitäten werden mit anderen Produktionen aufgefüllt. Also keine Sorge um Arbeitsplätze oder leere Werkstatträume.
Eine gute Nachricht für Bergen.
Rainer Prokop

02.02.2012 Helau und Alaaf

Morgen beginnen die drei tollen Tage von Bergen. Die Narren sind los und werden vom Niederlandischen Karneval motiviert, ausgelassen, fröhlich und friedlich feiern. Ich freue mich darauf, wieder den Rathausschlüssel zu überreichen und so viele phantasievolle Kostüme  bewundern zu können. Gönnen wir den Narren ihren Spaß und drücken einmal die Augen bzw. die Ohren zu, wenn es wieder etwas lauter wird, als manchem lieb ist. Diese Veranstaltung ist einmalig in ganz Norddeutschland und gehört zu Bergen wie das Schützenfest, der Heisterkamp oder das Stadthaus.
Ein kräftiges Helau Karneval Bergen
Rainer Prokop

01.02.2012 Konversion und Oberschule

Heute Abend berichtete Landrat Klaus Wiswe, dass der Kreistag mit großer Mehrheit die Einführung von Oberschulen im gesamten Landkreis Celle beschlossen hat. In Bergen wird sie also auch kommen und dazu noch mit gymnasialem Angebot. Die Schulbehörde hat auch schon die Planungsgruppe eingerichtet, die die Umsetzung in Bergen vorbereiten soll. Die Einberufung steht unmittelbar bevor. Ich habe heute mit einem Schreiben an die Eltern der 3. und 4 Klassen Informationen über die Oberschule geschickt. Veranstaltungen zur Oberschule in Bergen finden noch vor den Osterferien statt. Es nimmt also Formen an. (siehe auch Beitrag vom 26.01.12)

Mit dem neuen "Konversionsbeauftragten" der Landesregierung Niedersachsen habe ich ein langes Gespräch geführt und die Herausforderungen der Stadt Bergen im Zusammenhang mit dem angekündigten Abzug der Briten erläutert. Er berichtete, dass die besondere Situation Bergens in Hannover sehr wohl große Beachtung findet und die Entwicklung hier oberste Priorität hat. Inzwischen hat das Land auch die kreisübergreifende Entwicklungsplanung gebilligt und erhebliche Mittel dafür bereit gestellt. Es kann also auch hier im größerem Umfang losgehen. Der weitere "Fahrplan" sieht jetzt vor, dass wir in Bergen die erforderlichen Schritte unternehmen, um auch in der späteren Umsetzungsphase Unterstützung bekommen zu können. Ende März werden wir uns im Innenministerium treffen und weitere Maßnahmen abstimmen.
Rainer Prokop

31.01.2012 Online-Befragung zu Klimawandel und steigenden Hochwasserrisiken – Ihre Meinung ist gefragt

Wenn es um Klimawandel und steigende Hochwasserrisiken geht, wird zunehmend eine stärkere Einbeziehung des Bürgers gefordert. Wer könnte dazu besser Auskunft geben als die Betroffenen selbst, die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens.

Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) lädt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover zu einer Online-Bürgerbefragung ein: „Bürger mit ins Boot holen – aber wie?“. Ziel der gemeinsamen Befragung ist es, das derzeitige Bewusstsein für Klimawandel und Hochwasserrisiko zu erfassen und ein Meinungsbild einzufangen, wie die niedersächsische Bevölkerung zukünftig informiert und beteiligt werden möchte.

Helfen Sie mit Ihrer Teilnahme in dem Bestreben, das Informations- und Beteiligungsangebot zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen und speziell in Ihrer Region zu optimieren. Die Beantwortung der Fragen dauert nur 10 bis 15 Minuten. 10 Teilnehmer – ausgelost nach dem Zufallsprinzip – gewinnen ein Überraschungsset. Die Befragung läuft bis zum 11. März.

zur Umfrage

30.01.2012 Bildung, Geld und 90 Jahre

Die Gratulation zu einem 90. Geburtstag gehört sicher zu den angenehmeren "Pflichten" eines Bürgermeisters. Aber es ist auch spannend, aus so einem langen und erfüllten Leben zu hören.

Ganz anders, aber natürlich auch spannend die Diskussionen und Verhandlungen mit dem Landrat und seinem Finanzdezernenten über Finanzen und das Verhältnis Landkreis zu den Gemeinden oder besser umgekehrt. Wieder ein Stück voran gekommen. Das Leben besteht aus Kompromissen!

Und zum Schluß Gesprächrunde mit dem Kultusminister Dr. Althusmann über Bildungspolitik in Niedersachsen: Inclusion, Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien, Gesamtschulen sowie Bedeutung von Schul- und Berufsabschlüssen im europäischen Kontext. Das Land wird noch in diesem Jahr Berufsorientierungsmessen durchführen. Schüler sollen sich besser orientieren können.

Das war mein Montag, vorher natürlich noch 3 Stunden Rathaus, alles in allem ein guter Tag.
Rainer Prokop

28.01.2012 Polizei schnappt Räuber

Schnell und erfolgreich konnte die Polizei die vier Räuber ermitteln, die vor zwei Wochen nachts in Bergen Raubüberfälle auf Passanten begangen haben. Ein tolles Beispiel, wie gut und schnell unsere Polizisten insbesondere hier in Bergen arbeiten. Und die schnelle Aufklärung schreckt hoffentlich andere Ganoven davon ab, gerade hier ihr Unwesen zu treiben. Auch im Zusammenhang mit den Wohnungseinbrüchen arbeitet die Polzei vorbeugend, klug und sehr engagiert. Insgesamt kann man nur sagen: Danke für die gute Arbeit.
R. Prokop

26.01.2012 Oberschule in Bergen?!!

Wenn auch der Kreistag in Celle noch einmal über die Vertragsbedingungen mit der Stadt Celle entscheiden muss, so laufen doch beim Landkreis Celle die Vorbereitungen zur Einrichtung der Oberschule in Bergen. Außerdem werden in den nächsten Tagen die Eltern der Schüler aus den dritten und vierten Klassen hier in Bergen über das Thema und das weitere Verfahren informiert. Info-Veranstaltungen wird es gemeinsam mit dem Landkreis dann im März geben.

Es geht also vorwärts und alle sollten sich darauf einstellen, dass auch in Bergen ein gymnasiales Angebot genutzt werden kann.

Aber auch das noch einmal: Die jetzigen Schüler der weiterführenden Schulen berührt das nicht. Sie beenden in jedem Fall den bisher eingeschlagenen Schulzweig auf ihren Schulen, die zur Zeit besucht werden. Weitere Infomationen über die Oberschule unter "Aktuelles" bei www.landkreis-celle.de 
Mehr demnächst an dieser Stelle.
Rainer Prokop 

25.01.2012 Altenpflege in Bergen

Bei Besuchen in den Alten- und Pflegeheimen in dieser Woche ist mir wieder einmal bewusst geworden, welch ein Segen diese Einrichtungen für uns alle sind. Modern, hell und freundlich die Einrichtungen, hilfsbereit und kompetent die Pflegerinnen und Pfleger. Es gehört schon auch viel Idealismus und Kraft dazu, diesen schweren Beruf zu wählen. Ein ganz dickes Lob und tausend Dank dafür.
Rainer Prokop

24.01.2012 Ausbau Stadtmitte

Die Detailplanungen für den Ausbau der Stadtmitte -Friedenplatz, Kreuzung B3/Deichend und Deichend- laufen auf Hochtouren, anschließend werden die Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Baubeginn unmittelbar nach Ostern. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr angepeilt. Auf Anliegerversammlungen und mit Presseveröffentlichungen werden alle Bürgerinnen und Bürger über die einzelnen Abschnitte informiert. Aber auch ich werde hier gelegentlich berichten.
Rainer Prokop

23.01.2012 Feuerwehr Bergen - förderndes Mitglied werden!

Am vergangenen Samstag fand die Versammlung der Ortsfeuerwehr Bergen statt. Von insgesamt 69 Einsätzen im letzten Jahr waren rund die Hälfte auch kleine und große Feuer, die im Stadtbereich zu löschen waren. Auch in diesem Jahr war schon wieder einiges los. Durch den Einsatz der Feuwehrleute konnten Katastrophen erfolgreich verhindert werden. Vielleicht fragt sich manch ein Hauseigentümer oder auch Mieter, der selbst nicht aktiver Feuerwehrmann oder -frau sein kann oder will, wie man seine Anerkennung und Unterstützung zeigen kann. Ich habe da einen TIPP: Förderndes Mitglied in der örtlichen Feuerwehr werden. Der geringe Jahresbeitrag wird nicht schmerzen und den Frauen und Männern der Feuerwehr zeigen wir, wie sehr wir den Schutz und die Hilfe im Notfall schätzen und anerkennen. Einfach mal den Ortsbrandmeister ansprechen
Rainer Prokop

20.01.2012 Bluten die Gemeinden aus?

Mit einer drastischen Überschrift machte die CZ auf eine Entwicklung aufmerksam: Auf den sog. demographischen Wandel. Die Bevölkerung in Deutschland wird weniger, auch im Landkreis Celle. Dabei sind tendenziell die ländlichen Gegenden stärker betroffen als die Ballungsräume und Großstädte. Aber von Ausbluten kann zumindest in Bergen nicht die Rede sein. Bis zur Wiedervereinigung im Jahre 1990 hatte Bergen rund 12300 Einwohner. Dann kam eine Zuzugswelle aus den sog. neuen Bundesländern und die Bevölkerung stieg auf rund 13500 an. Jetzt sind es noch rund 13200, also immer noch mehr als vor 20 Jahren. Etliche Einwohner gingen in ihre alte Heimat zurück und viele junge Menschen finden in den Ballungszentren leichter qualifizierte Arbeitsplätze.

Bergen steht insgesamt nicht schlechter da als andere Gemeinden im Nordkreis Celle, aber eben auch nicht besser. Deshalb gilt weiter: Lebens- Wohn- und Arbeits-Qualität steigern so gut es geht. Dazu gehören gute schulische Angebote, eine gute ärztliche Versorgung, eine familienorientierte Kommunalpolitik und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Es gehört eben alles zusammen.

Also: Ausbluten werden wir nicht, aber Entwicklung an die sich immer wieder ändernden Bedarfe ist dringend notwendig! Und daran arbeiten wir tagtäglich.

Rainer Prokop

17.01.2012 Oberschule Bergen kommt!

Eben geht die Meldung über den Ticker, dass der LK Celle nun doch mit breiter Mehrheit die Oberschulen einrichtet. Das bedeutet, dass hier in Bergen neben Grund-, Haupt- und Realschule auch der Besuch eines gymnasialen Schulzweiges möglich sein wird. Für ganz Bergen ein Grund zur Freude. Jetzt gilt es, gemeinsam mit den Schülern, Eltern, Lehrern und dem LK Celle als Schulträger schnell ein überzeugendes Konzept zu erarbeiten. Politische und ideologische Spielereien müssen jetzt ein Ende haben. Es geht los!!!!
R. Prokop

16.01.2012 Läuft es besser an der Ecke Römstedtstraße/Harburger Straße?

Seit 3 Wochen ist die Römstedtstraße nun fertig und der Verkehr rollt. Oder rollt er doch nicht besser?. Habe noch gar keine Reaktionen erfahren, weder positive noch negative. Ist aber bestimmt ein gutes Zeichen, oder?
Rainer Prokop

12.01.2012 Retten, Löschen, Bergen, Schützen

In den ersten Wochen des Jahres finden in den Ortschaften wieder die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren statt. Dort wird auch über Einsätze und Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet. Dabei wird mir immer wieder besonders klar, was unsere Feuerwehr - Frauen und -Männer für uns alle leisten, und das freiwillig und ohne Lohn. Da ich nicht zu jeder Versammlung kommen kann, rufe ich von hier aus allen zu: Herzlichen Dank für Euren Einsatz!

Ich bin stolz, dass wir in Bergen so tüchtige Leute haben und dankbar, was Ihr auch für die Gemeinschaft in den Ortschaften beitragt.

Rainer Prokop

10.01.2012 Noch mal: Sperrstunde in Bergen?!

Heute Abend wurde noch keine Entscheidung getroffen, Denkpause ist angesagt. Und trotzdem war es eine gute Versammlung. Gegner und Befürworter kamen zu Wort und es ist allen bewußt geworden, wie ernst die Situation in Bergens Stadtmitte in der Nacht ist. Insbesondere sind jetzt die Gastwirte dran, mit ihren Gästen mal zu klären, wie Ruhe hergestellt werden kann. Und da gibt es Möglichkeiten. Wenn MEINE wirtschftliche Existenz wirklich gefährdet wäre bei Einführung einer Sperrstunde, wie behauptet wird, würde ich Mittel und Wege finden, das zu organisieren. Und bei vielen jungen Leuten wächst auch die Einsicht, dass es so nicht weiter geht. Schaun wir mal....

08.01.2012 Sperrstunde in Bergen?!

Für einige Aufregung hat die beabsichtigte Einführung einer Sperrstunde für Gaststätten in Bergen bei etlichen jungen Leuten gesorgt. Aus Sicht der Stadt ist dies jetzt aber erforderlich geworden. Alle anderen Bemühungen, wenigstens etwas nächtliche Ruhe in die Innenstadt zu bringen, sind gescheitert. Und eine Pause von 2 bzw. 3 Uhr bis 6 Uhr ist sicherlich auch für "Nachteulen" (bin selbst so eine) zu verkraften. Wir müssen erneut über eine Disco außerhalb der Stadtmitte nachdenken.
R. Prokop

05.01.2012 Politische Arbeit startet

Die Ferien sind vorbei, Lehrer/innen, die Schülerinnen und Schüler haben ihr 2. Halbjahr begonnen.  Aber auch für die Politiker der Stadt Bergen startet in der kommenden Woche die Arbeit für die Bürger wieder. Der "Ausschuß für soziale und gesellschaftliche Angelegenheiten" und der "Haushalts- und Finanzausschuß" tagen in öffentlichen Sitzungen. Sitzungstermine und Themen finden Sie unter der Rubrik "Politik und Verwaltung".

Auch für mich geht morgen der Urlaub zu Ende. Die Tage der Entspannung waren schön mit der Familie, aber ich freue mich auch wieder auf die Arbeit.
R. Prokop

04.01.2012 Vorsicht Einbrecher!

Das neue Jahr beginnt ja draußen recht stürmisch. Wir wollen mal hoffen, dass keine größeren Schäden entstehen.

Wenig erfreulich ist die Information der Polizei, dass im Nordkreis augenblicklich böse Menschen unterwegs sind und in Wohnungen einbrechen. Bitte passen Sie in diesen Tagen und Nächten ganz besonders auf und haben die Augen auch auf für Ihre Nachbarn. Der beste Schutz gegen Einbrecher ist die Aufmerksamkeit für die eigene Wohnung und die des Nachbarn.

Frohes Neues Jahr 2012

Ein Frohes Neues Jahr 2012 wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch unseren Besuchern und Gästen der Stadt Bergen.

Ihr Rainer Prokop

- Bürgermeister -


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